Neues Wohnbaugebiet


In Höhenberg entsteht ein neues Wohngebiet
Foto: Franz Janka
NEUMARKT. Im Neumarkter Stadtteil Höhenberg laufen derzeit die letzten Arbeiten für die Erschließung eines neuen Wohnbaugebietes.

Unter der Bezeichnung „Kapellenäcker II“ entsteht dort auf einem Areal von knapp drei Hektar Wohnraum für 35 Familien. Es grenzt dabei an die Straße „Zum Lengenbach“ an und liegt südlich des bestehenden Baugebietes „Kapellenäcker I“.

Für Oberbürgermeister Thomas Thumann ist dies ein weiterer Baustein der zahlreichen Bemühungen der Stadt im Bereich des Wohnens. Es sei heutzutage ein äußerst mühsames und langwieriges Geschäft, bis man entsprechende Flächen erwerben könne, sagte er.


Nach der Vergabe der Arbeiten sind in diesem Jahr die Verlegung der Versorgungsleitungen, der Kanalbau und der Straßenbau erfolgt. Bis Mitte November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Nach der rund 1,4 Millionen Euro kostenden Erschließung kann nach der Vermessung der Verkauf der Grundstücke beginnen und anschließend die Wohnbebauung erfolgen. Die Liste der Interessenten beim Liegenschaftsamt der Stadt sei lang, hieß es.

Im ersten Schritt wurde die Erschließung des neuen Baugebietes „Kapellenäcker II“ mit dem Kanalbau in Angriff genommen. Entwässert wird es im Trennsystem, wobei das Schmutzwasser über die bestehende Pumpstation des Baugebietes Kapellenäcker I nach Höhenberg zum dortigen Kanalsystem transportiert wird. Das Regenwasser wird über den bestehenden Sammler des Baugebietes Kapellenäcker I in das Regenrückhaltebecken am nördlichen Ortsrand von Helena abgeleitet. Das war schon bei der Errichtung ausreichend groß dimensioniert worden.

Die Kosten für den Kanalbau lagen bei rund 700.000 Euro. Anschließend hatten die Versorger Gelegenheit, ihre Leitungen zu verlegen. Dabei waren die Stadtwerke Neumarkt für die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen zuständig, das Bayernwerk für Strom und Straßenbeleuchtung.

Danach ging es an den Straßenbau. Das neue Baugebiet wurde dabei mit zwei neuen Straßenzügen erschlossen. Von der Straße „Zum Lengenbach“ aus wurde zum einen eine 120 Meter lange Stichstraße mit Wendehammer angelegt. Der Wendehammer hat einen Durchmesser von 18 Metern und ist somit groß genug angelegt, damit etwa auch ein zweiachsiges Müllfahrzeug dort wenden kann.

Die zweite Straße mit einer Länge von 250 Metern bildet den Lückenschluss zwischen der Straße „Zum Lengenbach“ und der bestehenden Straße „Kapellenäcker“. Außerdem wurden Geh- und Radwege, Grüninseln und Längsparkstreifen in den Straßen mit angelegt. Dabei musste man auch den schon existierenden Geh- und Radweg entlang der Straße Zum Lengenbach teilweise höhenmäßig anpassen.

Die Kosten für den Straßenbau betragen rund 700.000 Euro, so dass die gesamten Erschließungskosten bei etwa 1,4 Millionen Euro liegen.
05.11.18
Neumarkt: Neues Wohnbaugebiet

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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang
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