Hochkonjunktur am Bau


Ministerpräsident Markus Söder war Ehrengast bei der Bögl-Betriebsversammlung
Foto: Firmengruppe Max Bögl
NEUMARKT. Die Baufirma Bögl fühlt sich für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Die Firmengruppe gehört „zu den stärksten Bauunternehmen Deutschlands“, hieß es bei der Betriebsversammlung in Nürnberg, zu der als Ehrengast auch Ministerpräsident Markus Söder gekommen war.

Söder lobte die „enorme Leistungskraft und die große Heimatverbundenheit“ des Sengenthaler Unternehmens.

. Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende Karin Hammerl-Ranftl führte durch die Veranstaltung und zog zusammen mit der Firmenleitung eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres.

„Max Bögl gehört zu den besten Unternehmen, die wir in Bayern haben“, sagte der Ministerpräsident in seinen Grußworten. Er bezeichnete die Firmengruppe als „innovativen, tollen und starken Betrieb“. In seiner Rede ging der Ministerpräsident auch auf die Kontinuität der Standortwahl von Familienunternehmen ein: „Ein Familienunternehmen hat eine Stärke und eine Schwäche zugleich: nämlich die Familie. Wenn sich die Familie gut versteht, ist das eine unglaubliche Stärke – so wie es hier der Fall ist“, sagte er. Insbesondere die breite Aufstellung des Unternehmens nicht nur im modernen Bauen, sondern auch in den Bereichen Technik, Innovation und Ingenieurskunst seien der Garant für den Erfolg von Max Bögl.


Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglied Max Bögl machte die derzeitige Hochkonjunktur am Bau und die damit verbundene gute Auftragslage für die große Auswahl an erfolgsversprechenden Projekten verantwortlich. Gleichzeitig warnte er vor der hohen Arbeitsbelastung, die seit dem letzten Jahr stetig ansteige: „Deshalb ist es wichtig für uns, dass wir uns nicht zu viel auferlegen. Qualität ist jetzt wichtiger als Quantität.“

Auf ein erfolgreiches Jahr 2018 konnte Vorstandsvorsitzender Stefan Bögl zurückblicken. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 6462 Mitarbeitern in fünf Geschäftsbereichen, dem Hochbau, Infrastruktur, Wind, Produktion und Industrie einen Jahresumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Mit 2070 Millionen Euro Auftragseingänge in 2018 konnte ein Spitzenwert in der Firmengeschichte erzielt werden. Volle Auftragsbücher garantierten eine ganzjährige Auslastung, hieß es.

Bögl setze konsequent auf das Kerngeschäft Bauen. In der Firmengruppe wurden dazu 244 neue Stellen in 2018 geschaffen.

Wegen der Altersstruktur bei gewerblichen Mitarbeitern werde die Firmengruppe eine Ausbildungsoffensive starten, um die Zahl der Auszubildenden von 327 in den nächsten vier Jahren auf bis zu 500 zu steigern. Der Bau eines Ausbildungszentrums im Gewerbepark Deining wurde bereits entschieden.

Mit Stolz sieht auch Gesellschafter Johann Bögl das Unternehmen, denn 1929 habe Großvater Max Bögl den Grundstein für ein Bauunternehmen gelegt, das heute mit Erfolg in dritter Generation weitergeführt werde.

Auch Landrat Willibald Gailler, Oberbürgermeister Thomas Thumann und Sengenthals Bürgermeister Werner Brandenburger bekräftigten den hohen Stellenwert des Unternehmens besonders in der Region.
05.02.19
Neumarkt: Hochkonjunktur am Bau
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