Radweg nach Höhenberg ?

NEUMARKT. In Zeiten von Elektro-Fahrrädern denkt man in der Stadt Neumarkt auch über einen Radweg von Höhenberg im Tal nach Höhenberg nach.

In früheren Jahren gab es danach wegen der erheblichen Steigung zwischen den beiden Stadtteilen keine ernsthafte Nachfrage.

Bei der Veranstaltung „Fahrradfreundliche Stadt“ sei erkennbar geworden, dass die Stadtteile Hasenheide, Lähr, Stauf, Woffenbach und Pölling sehr gut mit Radwegen an die Innenstadt angebunden sind, hieß es bei einer Sitzung der UPW-Stadtratsfraktion.

Einzig der Bereich der Stadtteile Höhenberg, Helena, Voggenthal und im weiteren Sinne Karhof, Pelchenhofen, Frickenhofen ist durch ein fehlendes Teilstück eines Radweges auf einer Länge von 1,8 Kilometern entlang der Staatsstraße 2240 vom Radwegenetz der Stadt nicht erschlossen. Daher hat die Fraktion einen entsprechenden Antrag formuliert, der bereits an Oberbürgermeister Thumann zugestellt wurde.


„Wir erachten den Ausbau zwischen Höhenberg und Höhenberg im Tal als sinnvolle Maßnahme“, sagte Fraktionsvorsitzender Martin Meier. Die Ortsteile Höhenberg, Helena und Voggenthal seien in den letzten Jahren durch Zuzüge und Neubauten stark gewachsen. Zur Zeit entstünde ein neues Baugebiet, das die Ortsteile bevölkerungsmäßig weiter prosperieren und eine adäquate Verkehrsanbindung notwendig erscheinen lasse.

Zudem „sei die Benutzung der Staatsstraße mit dem Fahrrad wegen zahlreicher Kurven und den fehlenden Ausweichmöglichkeiten durch Leitplanken und abschüssiges Waldgebiet sehr gefährlich und würde durch einen separaten Radweg um ein vielfaches gefahrenminimiert werden“.

In dem von den Stadträten Ruth Dorner, Jakob Bierschneider und Prof. Dr. Peter Grewe federführend ausgearbeiteten Antrag wird auf ein Förderprogramm des Bayerischen Verkehrsministeriums hingewiesen. Es legt für die Zeit von 2015 bis 2019 ein Programm für den nachträglichen Ausbau von Radwegen an Staatsstraßen auf. Nach Auskunft des Ministeriums solle dieses Programm um weitere Jahre verlängert werden, so dass im Zuge der Kostenplanung mit finanziellen Zuschüssen gerechnet werden könne.

Nach Aussage von Verkehrsreferent Jakob Bierschneider sei durch den Trend hin zu Elektrorädern und E-Tretrollern mit stark steigenden Absatzmärkten eine vollkommen neue Situation entstanden, die frühere ablehnende Argumentationen als überholt und nicht mehr griffig erscheinen lasse. Das beliebte Naherholungsgebiet „Lengenbachtal“ sei von Neumarkt aus mit dem Rad nur schwierig zu erreichen, so dass viele Nutzer mit dem Auto anreisen würden. Das gelte auch für die Sternwarte, das Pfadfinderzentrum und die Kirche am Mariahilfberg.
30.08.19
Neumarkt: Radweg nach Höhenberg ?
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