„Erfolgreiches Jahr“


Auf acht Hochglanzseiten präsentiert die Stadt ihre Erfolge
Grafik: Bürgerinformation
NEUMARKT. Im Neumarkter Rathaus klopft man sich in einer Bürgerinformation kräftig selbst auf die Schultern: „2019 war eines der erfolgreichsten Jahre in der Stadtgeschichte“, heißt es in der Broschüre, die derzeit an alle Haushalte der Stadt verteilt wird.

neumarktonline-Leser können sie schon jetzt herunterladen.

Die Erfolge der Stadt sollen auch den Bürgern näher gebracht werden, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Die Neumarkter sollen „erkennen, wie gut Neumarkt da steht und dass sie stolz auf ihre Stadt und deren Leistungen sein dürfen und können“.

Die Stadt stand im Zentrum der Aufmerksamkeit, als sie im September als „Hauptstadt des fairen Handels in Deutschland“ ausgezeichnet wurde. Damit stehe zum ersten Mal eine Stadt aus Bayern an der Spitze und Neumarkt sei gleichzeitig die bisher kleinste ausgezeichnete Stadt; in früheren Jahre handelte es sich durchwegs um Großstädte.

Bei einer Studie unter 581 aufstrebenden Städten mittlerer Größe in Deutschland habe Neumarkt einen „hervorragenden 15. Platz“ belegt. Kurz: Was die Stadt umsetze und was erreicht werde, könne „sich sehen lassen und sei rekordverdächtig“.


Auf acht Seiten stellt Oberbürgermeister Thumann die Leistungen der Stadt vor und erinnert dabei an die zahlreichen Baumaßnahmen rund um das Freibad mit dem Neubau des Schlossbades, den Straßenumbauten in Seelstraße, Egerländerstraße und Sandstraße sowie dem Bau eines Parkdecks dort. Gezeigt wird auch, wo die Stadt in Straßen, Kanäle, Gehwege und Plätze investiert hat. Weitere Beispiel sind der Bau des Kinderhorts und die Erweiterung bei der Schule Bräugasse, die Erstellung der Wohnanlage am Deininger Weg mit 27 Wohnungen, der Neubau des Kinderhauses „Regenbogen“ oder der neue Spielplatz in Lähr.

Insgesamt seien laut Oberbürgermeister Thumann alleine in seiner Amtszeit rund 220 Bauparzellen von der Stadt für den privaten Wohnungsbau entwickelt und erschlossen worden und dadurch rund 350 Wohneinheiten möglich geworden. Kostenloses WLAN in den Stadtbussen, die Erstellung von barrierefreien Gehwegen oder ein komfortables Medienrückgabesystem in der Stadtbibliothek waren weitere Punkte, auf die man im Rathaus stolz ist.

Wichtigstes Thema ist für Oberbürgermeister Thumann die Entwicklung Neumarkts als Hochschulstandort. Hier habe die Stadt 2019 erreicht, dass das Thema weiter vorangebracht wurde und sich noch mehr verfestigen kann. Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen für den Abbruch der Altgebäude am Residenzplatz, wo ein neues Gebäude für die Hochschule entstehen soll.

Damit soll die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Nürnberg auf eine neue Stufe gestellt werden und der eigens für Neumarkt entwickelte Studiengang „Management in der Biobranche“ soll dann am Residenzplatz im neuen Hochschulgebäude einziehen. Derzeit sind die Studenten interimsmäßig noch im Haus St. Marien untergebracht.

Auch die Zusammenarbeit mit der OTH Amberg/Weiden soll ausgebaut werden und in Neumarkt eine Art „Digitalzentrum“ installiert werden.
20.01.20
Neumarkt: „Erfolgreiches Jahr“
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