Dehn spendiert 15.000


Vertreter der Firma Dehn übergaben Schecks an drei soziale Einrichtungen
Foto: Eva-Maria Janka
NEUMARKT. Die Firme Dehn spendiert 15.000 Euro für drei gemeinnützige Einrichtungen - darunter auch zwei aus Neumarkt.

Jeweils 5000 Euro gehen an die Palliativstation Neumarkt und die Neumarkter Lebenshilfe. Außerdem wird die Kinderonkologie des Universitätsklinikums Regensburg unterstützt.

Die Summe stammt zum Teil aus der Auflösung eines Betriebsfonds und damit direkt von den Mitarbeitern. Sie wurde vom Dehn-Vorstand um rund 10.000 Euro aufgestockt.

Nicht immer läuft im Leben alles nach Plan und nicht immer wird für alle Situationen eine ausreichende Lösung geboten, hieß es bei der Übergabe der Spenden. Viele soziale Einrichtungen hätten es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, dort zu helfen, wo Menschen durch Krankheit oder äußere Umstände in eine Sondersituation gekommen sind und Unterstützung benötigen.


Das Familienunternehmen Dehn ist seit 110 Jahren in Neumarkt verwurzelt und unterstützt seit Jahrzehnten Verbände, Vereine und Institutionen sowie soziale Projekte in der Region.

Man sehe es als „unser Selbstverständnis, Menschen zu schützen“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Dehn. Nur durch das Engagement sozialer Einrichtungen und den Einsatz vieler Ehrenamtlicher könne die Spende dort ankommen, wo sie benötigt werde.

Prof. Dr. Selim Corbacioglu, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation des Regensburger Universitätsklinikums, kam extra für die Übergabe nach Neumarkt. „Die Kinderonkologie in Regensburg gehört zu den größten onkologischen Behandlungszentren Deutschlands“, sagte er. Man werde das Geld „zum Wohl unserer Patienten einsetzen“. Zusammen mit seinen Mitarbeitern pflege er eine enge Bindung zu seinen Patienten und versuche, die oft langen stationären Aufenthalte der Kinder so angenehm wie möglich zu gestalten.

„Wir helfen schwerstkranken Menschen, bei denen eine Heilung und kurative Therapie nicht mehr möglich ist“, berichtet Dr. Susanne Vogel, die Chefärztin der Neumarkter Palliativstation, als sie ebenfalls einen Scheck entgegennehmen konnte. Um die hohe Qualität der palliativmedizinischen Versorgung garantieren zu können und weil Krankenkassen derzeit die Behandlungskosten nicht in vollem Umfang übernehmen, sei die Einrichtung dringend auf Spenden angewiesen.

Weitere 5000 Euro finden ihren Einsatz in der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) des privaten Förderzentrums 7 der Neumarkter Lebenshilfe. „Kinder und Jugendliche möchten die Welt entdecken und wir begleiten sie auf diesem Weg“, sagte Vorsitzender Dr. Wilhelm Baur. Man schaffe in der Einrichtung Möglichkeiten des Lernens, der Entwicklung und der Förderung für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Bedürfnissen, „denn Inklusion beginnt mit Bildung“.
28.01.20
Neumarkt: <i>Dehn</i> spendiert 15.000
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