Neue Forschungstrends gezeigt


Anton Schmailzl (r.), operativer Leiter am Technologie-Campus Parsberg-Lupburg, präsentierte den Teilnehmern die verschiedenen Anlagen und Projekte des neuen Forschungsstandortes
Foto: Schmid
NEUMARKT. Die IHK Regensburg informierte sich beim „Treffpunkt Hochschule“ am neuen Technologie-Campus Parsberg-Lupburg über Forschungstrends im Zukunftsfeld des 3D-Drucks.

Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, der Medizintechnik, Schmuckhersteller, Hörakustiker oder Zahnärzte greifen bereits auf die Technologie zurück.

Der Technologie-Campus ist ein hochschulübergreifender Forschungsstandort der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Technischen Hochschule Deggendorf.


Die Additive Fertigung habe Einfluss auf viele verschiedene Wirtschaftsbranchen und das Potenzial, diese nachhaltig zu verändern, hieß es bei der Veanstaltung. Dort wo die konventionelle Fertigung an ihre Grenzen stößt, zeige die additive Produktion ihre Stärken.

„Additive Fertigung eröffnet Konstrukteuren Gestaltungsmöglichkeiten wie die Integration von Funktionen in einem Bauteil. Es können beispielsweise komplexe Geometrien mit hohem Individualisierungsgrad kosten- und ressourceneffizient hergestellt werden“, sagte Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl von der OTH Regensburg.

Darüber hinaus ermögliche die Technologie die Fertigung von sehr leichten aber dennoch steifen Strukturen. Auch in der Medizintechnik sehe man große Vorteile, sagte Prof. Dr.-Ing. Ulf Noster von der OTH Regensburg: "Mit 3D-Druck-Verfahren lassen sich Implantate oder Prothesen produzieren, die genau an die individuelle Patientenanatomie angepasst sind."

Im Anschluss an die Fachvorträge erkundeten die Teilnehmer den neuen Technologie-Campus. Moderne Werkstoffe und ihre Verarbeitung in digitalisierten Fertigungsumgebungen sind die Forschungsschwerpunkte am neuen Hochschulstandort. Der Campus soll dabei vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region nutzen und deren Innovationskraft weiter steigern.

„Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wird immer wichtiger, um neue Ideen umzusetzen“, sagte die Neumarkter IHK-Geschäftsstellenleiterin Silke Auer. Unternehmen, die sich mit der Additiven Fertigung beschäftigen wollen, hätten nun in Parsberg die Kompetenz dafür vor Ort.
31.01.20
Neumarkt: Neue Forschungstrends gezeigt
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