Mittagsläuten aus Möning

NEUMARKT. Der Bayerische Rundfunk überträgt im Mai das Zwölfuhrläuten aus Möning, wo eine der ältesten Glocken der Diözese hängt.

Die erste Möninger Kirche wurde vom Eichstätter Bischof Gundekar II. um das Jahr 1060 zu Ehren des heiligen Willibald, des Gründerbischofs der Diözese Eichstätt geweiht. Der romanische Bogen im Altarraum ist Zeuge aus jener Zeit. Aus der Gotik stammt der 52 Meter hohe Kirchturm, das Wahrzeichen von Möning. Darin läuten zwei Euphon- und zwei Bronzeglocken, eine davon wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegossen und gehört zu den ältesten Glocken im Bistum Eichstätt.


Erhalten blieben an der Nordwand auch drei gotische Statuen, die die Unruhen der Reformation überstanden: die heiligen Nikolaus und Jakobus sowie der Kirchenpatron St. Willibald. Alle drei Statuen dürften um 1500 gefertigt worden sein. Das Hochaltarbild aus der Barockzeit, geschaffen vom Eichstätter Hofmaler Johann Chrysostomus Wink, zeigt den heiligen Willibald und seine Schwester Walburga bei der Aufnahme in den Himmel.

Das Zwölfuhrläuten wird am 17. Mai von 12 Uhr bis 12.03 Uhr auf Bayern 1 übertragen.
pde
04.05.20
Neumarkt: Mittagsläuten aus Möning
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