Nachbarlandkreise mit Bestnoten


Der Katastrophenfall im Landkreis ist vorbei - jedenfalls offiziell
Foto: Gottschalk
NEUMARKT. Bei der sogenannten „Inzidenz-Zahl" sind fast alle Nachbarlandkreise besser als Neumarkt. Bei fünf Landkreisen liegt die Zahl sogar bei Null.

Doch der „Katastrophenfall“ ist auch im Landkreis Neumarkt offiziell vorbei - Ministerpräsident Markus Söder hatte ihn für ganz Bayern am 16. März ausgerufen und am 16. Juni beendet. Jetzt zog die „Führungsgruppe Katastrophenfall“ im Landkreis Neumarkt Bilanz.

Die Zahl von Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage (pro 100.000 Einwohner) lag nach den Angaben des Robert-Koch-Instituts am Sonntag im Landkreis bei 2,2. Über die Bestnote "Null" freuten sich dagegen die Nachbarlandkreise Amberg-Sulzbach, Nürnberger Land, Roth, Eichstätt und Schwandorf. Der Landkreis Regensburg weist 1,6 auf, der Landkreis Kelheim sogar beunruhigende 6,5.


Im Landkreis Neumarkt hatte die „Führungsgruppe Katastrophenfall“ die Aufgabe, alle erforderlichen Maßnahmen des Landratsamtes, des Klinikums, des Roten Kreuzes, der Polizei, der Bundeswehr mit dem Kreisverbindungskommando und des THW zu koordinieren. Die Beschäftigten waren dabei mehr als 6000 Stunden vor Ort oder zumindest einsatzbereit.

Örtlicher Einsatzleiter war Andreas Hiereth vom BRK-Kreisverband Neumarkt. Die Führungsgruppe, der auch die Mitarbeiter des Sachgebietes Sicherheitsrecht im Landratsamt mit ihrem Leiter Stefan Berner, des Gesundheitsamtes, der Hauptverwaltung, die Abteilungsleiter und der Pressestelle angehören, hatte insbesondere auch die Aufgabe, alle erforderlichen Ressourcen an Sicherheitsausrüstungen, Personal und bei bedarf zusätzlichen Räumlichkeiten und medizinischem Sachbedarf für die Gesundheitseinrichtungen im Landkreis sicherzustellen.

„In dieser schwierigen Zeit mussten wir alle eng zusammenarbeiten, um eine bestmögliche Vorsorge und auch gesundheitliche Versorgung für unsere Bevölkerung zu erreichen“, sagte Landrat Willibald Gailler. Er dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Aktiven im Landkreis, insbesondere im Gesundheitswesen und in den sozialen Einrichtungen sowie bei den Sicherheitskräften für ihre wertvolle Arbeit sowie allen Firmen, die Spenden geleistet haben.

„Die Zusammenarbeit war exzellent“, sagte Regierungsrätin Deniz Köse-Andre als Leiterin der „Führungsgruppe Katastrophenschutz“. Die Gruppe hatte bei der kleinen Jurahalle eine Schwerpunktpraxis und ein Testzentrum eingerichtet, das bis Ende Juni in Betrieb war. Dort kümmerten sich die Mitarbeiter um die Terminierung der Testungen und dafür, dass die Stelle mit ausreichendem Schutz- und Testmaterial versorgt wurde.

Der Hauptwunsch von Landrat Wililbald Gailler war nachvollziehbar: man hoffe trotz der positiven Bilanz, daß man nicht mehr zusammentreten müsse.
05.07.20
Neumarkt: Nachbarlandkreise mit Bestnoten

Telefon Redaktion


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