Dem Nothelfer geholfen


Ein unscheinbarer Umschlag enthält die Spende für das neue
Wahrzeichen vom Altenhof. Die Mitglieder des Initiativkreises
Christophorusstatue überreichen ihn an OB Alois Karl.
Foto: Erich Zwick
NEUMARKT. Der Heilige Christophorus ist zwar einer der vierzehn Nothelfer, aber der vom Altenhof braucht gelegentlich selbst Hilfe.

Und die wurde ihm am Dienstag zuteil, als die Initiatoren seiner Statue auf der nach ihm benannten Wiese an der Mussinanstraße die Einnahmen aus dem zu seinen Ehren veranstalteten Sommerfest an Oberbürgermeister Alois Karl übergaben.

20.000 Euro kostete die Statue, die am 17. Juli enthüllt und mit dem kirchlichen Segen eingeweiht wurde. Gut viertausend Euro waren bislang an Spenden zusammengekratzt worden; jetzt kamen noch einmal knapp tausend hinzu, womit das Ziel, die Kosten zwischen Stadt und Bürgern zu teilen, ein gutes Stück näher gerückt ist.

Stellvertretender Landrat Ludwig Fürst, selbst Bewohner des 4.800 Einwohner zählenden Stadtteils, dankte im Namen des „Initiativkreises Christophorusstatue“ dem Oberbürgermeister, „dass er sein Wort gehalten und die aus frostsicherem Kalkstein vom Bildhauer Oskar Reithmeier geschaffene Statue mit auf den Weg gebracht hat.“

Mit diesem Platz verbinden sowohl Stellvertretenden Landrat Fürst als auch OB Karl frühe Kindheitserinnerungen: „Weißt du noch Alois, als wir auf dem Eichenmühlberg Schlitten gefahren sind?“, fragte der Ludwig mit leuchtenden Augen den sichtlich in schönen Erinnerungen schwelgenden Kameraden von damals.

Das Stadtoberhaupt und Ludwig Fürst alleine hätten das freilich nicht geschafft, dem aufstrebenden Stadtteil ein Zentrum zu geben, wären da nicht eifrige Mitverfechter am Werk gewesen, so die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Erika Marx, der CSU-Ortsverband mit Walburga Höcherl und die Pfarrei St. Johannes, vertreten durch Josef Bachmann.

Nicht zu vergessen Stadtpfarrer Norbert Winner, Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee und den Künstler selbst, Oskar Reithmeier, der bereits mehrfach seine „Handschrift“ in der Stadt hinterlassen hat. So mit der Nepomuk-Statue am Klostertor, mit dem Läuferdenkmal am Haupteingang zum Landesgartenschaugelände und schließlich in der Partnerstadt Mistelbach mit einer Stele aus Anlass der 20-Jahr-Feier der Städtefreundschaft.
Erich Zwick
09.08.05
Neumarkt: Dem Nothelfer geholfen
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