Gemeinsam „Impfaktion stemmen“


Im Landkreis Neumarkt sollen schon in wenigen Wochen bis zu 1000 Impfdosen täglich eintreffen
Foto: Pixabay
NEUMARKT. Die Zusicherung einer baldigen Vervielfachung der Impfstoff-Lieferungen für den Landkreis Neumarkt stößt auf viel Zustimmung.

Auch die Entlastung des Impfzentrums in Neumarkt durch eine Verteilung auf die Re-Aktivierung von mobilen Teams in den Gemeinden und nicht zuletzt auf die Hausärzte im Landkreis wird begrüßt.

neumarktonline berichtete bereits am letzten Montag, daß die Menge der in den Landkreis gelieferten Impfdosen von bisher etwa 2000 pro Woche auf bis zu 1000 pro Tag vervielfacht werden soll. Am Freitag wurde dies in einer offiziellen Pressemitteilung der Landratsamtes bestätigt (Meldung hier)

Auch bei der letzten Hauptausschusssitzung der kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU wurde in einer Diskussionsrunde mit dem neuen Gesundheitsminister Klaus Holetschek die zentralen Impfzentren von CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzendem Alois Scherer angesprochen. Zum einen seien die Wege aus den südlichen Gemeinden wie Dietfurt, Parsberg oder Berching zum zentralen Impfzentrum an der Neumarkter Autobahnauffahrt sehr weit und zum anderen sei die Kapazität dort für bis zu 1000 Impfungen täglich in keinster Weise ausgelegt. Ein Durchimpfen der Bevölkerung im Landkreis bis im Herbst sei jedoch nur in dieser Größenordnung zu schaffen, hieß es.


Auch bei der CSU regt man an, mobile Impfteams zum Beispiel in kommunalen Einrichtungen wie Mehrzweckhallen einzusetzen. Bei einer Videokonferenz der KPV mit den Bürgermeistern des Landkreises wurde diese Möglichkeit für gut geheißen und werde auf jeden Fall von den Kommunen mit begleitet, hieß es.

Auch die Planungen im Landratsamt, die niedergelassenen Ärzte in die Impf-Aktion mit einzubinden, wurde begrüßt. Dies sei auch eine vordringliche Forderung der CSU-Kreistagsfraktion, sagte Scherer. So könnten lange Wege erspart bleiben und mit überschaubaren Aufwand der „dann hoffentlich reichlich vorhandene“ Impfstoff eingesetzt werden.

Sollten dennoch Transfer-Problem zu einer Impfgelegenheit auftreten, werde der Landkreis dies mit organisieren. Zum Teil hätten sich ja auch schon Nachbarschaftshilfen angeboten tätig zu werden.

„Wenn alle Kräfte im Landkreis und den Gemeinden gebündelt werden, dann kann die Impfkampagne erfolgreich gestemmt werden“, hieß es von der CSU.
21.02.21
Neumarkt: Gemeinsam „Impfaktion stemmen“
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