Gäste aus aller Welt

NEUMARKT. (pde) Weit über 250 Besucher des Weltjugendtages werden im Landkreis Neumarkt untergebracht.

1687 Weltjugendtagsgäste aus 15 Nationen erwartet das Bistum Eichstätt zu den Tagen der Begegnung im Vorfeld des 20. Weltjugendtages (WJT) vom 11. bis 15. August. Noch unsicher ist das Kommen weiterer hundert Jugendlicher aus Mexiko und dreier Nigerianer. Die Unterbringung in den Pfarreien des Bistums wird kein Problem darstellen, da die Gastfamilien in allen Regionen der Diözese über 5000 Betten zur Verfügung gestellt haben.

Dem Dekanat Neumarkt haben die Verantwortlichen 100 Jugendliche aus Murat in der Auvergne (Frankreich), sowie 50 Jugendliche aus dem Bistum Ivrea (nördlich von Turin, Italien) zugeteilt. Weitere 50 Franzosen sowie die sieben Gäste aus dem zentralafrikanischen Partnerland des Bistums Eichstätt Burundi kommen im Dekanat Velburg unter. Das Dekanat Berching erhält den zweiten Teil der Gruppe, nämlich 58 Jugendliche aus Ivrea (Italien).

Diözesanjugendpfarrer Martin Geistbeck freut sich über die „überwältigende Gastfreundschaft“ der Familien im Bistum Eichstätt. Nach seinen Worten spürt man in den Dekanaten und Pfarreien des Bistums derzeit eine motivierte und intensive Vorbereitungsatmosphäre. „Wir werden die junge Weltkirche ganz hautnah erleben“, so der Jugendpfarrer und lädt alle, ob Gastgeber oder nicht, zu den Begegnungen und Gottesdiensten in den Pfarreien und Dekanaten ein.

In allen deutschen Bistümern werden weniger internationale Gäste als erwartet zu den „Tagen der Begegnung“ vor dem Weltjugendtag eintreffen. Statt der kalkulierten 250.000 Gäste kommen voraussichtlich nur rund 150.000 Jugendliche. „Wir haben dadurch natürlich auch weniger Gäste“, erklärt der Eichstätter Diözesanjugendpfarrer Martin Geistbeck und verweist auf den bundesweiten Verteilungsschlüssel, nach dem die Unterbringung der Gäste erfolgt.

Weltjugendtags-Beauftragte Simone Hoffmann ergänzt: „Von den ausländischen Dauerteilnehmern am Weltjugendtag nehmen mit 44 Prozent fast die Hälfte an den Tagen der Begegnung teil. Die Zahl an sich ist nicht schlecht. Aber eben weniger als erwartet.“ Dass weniger Gäste kommen, hat laut Geistbeck vielfältige Gründe. So seien beispielsweise viele junge Polen spontan zum Begräbnis von Johannes Paul II. nach Rom gereist und hätten nun kein Geld mehr für eine Deutschlandreise.

Mit 658 Teilnehmern bilden die Gäste aus Frankreich das größte Kontingent im Bistum Eichstätt, gefolgt von 263 Italienern und 250 Spaniern. Aus Polen kommen 120 Gäste, 100 aus Ungarn. Bereits an sechster Stelle kommt das erste außereuropäische Land. Die 72 Jugendlichen aus Französisch-Polynesien werden zugleich die weiteste Anreise haben. Jeweils 52 Gäste erwartet das Bistum Eichstätt aus Russland und Slowenien, mit 40 erwarteten Besuchern aus Ghana folgt das erste afrikanische Land. Weiter Gäste kommen aus der Slowakei (34), aus Togo (20), Indien (16), Burundi (7), Madagascar (2) und Saudi Arabien (1).

Derzeit finden in den verschiedenen Dekanaten des Bistums Konferenzen der Verantwortlichen statt, bei denen die Gäste auf die einzelnen Seelsorgeeinheiten, und darunter dann wieder auf die Pfarreien aufgeteilt werden. Eine Aufteilung auf die Dekanate hat das Bischöfliche Jugendamt bereits vorgenommen.

Das Dekanat Altdorf hat nach der aktuellen Planung 34 Gäste aus der Slowakei, vor allem aus Spis und Slatvina zugeteilt bekommen. Kastl erwartet 100 Besucher aus Veszprém und Úrkút in Ungarn.

Das Dekanat Eichstätt wird 16 Gäste aus der Eichstätter Partnerdiözese Poona (Indien) beherbergen, außerdem kommt eine Gruppe mit 48 Polen aus Radom und Janowiec, sowie 150 Jugendliche aus dem Bistum Lucon an der französischen Atlantikküste und zwei Gäste aus Tananarive, der Hauptstadt von Madagaskar. Weitere 50 Jugendliche der Gruppe aus Lucon werden im Dekanat Gaimersheim unterkommen, dazu 37 Besucher aus Accra (Ghana). Im Dekanat Beilngries erwarten die Gastfamilien 60 weitere Gäste der Gruppe aus Ivrea (Italien), sowie ein Teil der Delegation aus Französisch-Polynesien (20 Personen).

Weitere Besucher aus der Südsee (52) werden in Ingolstadt erwartet. Außerdem kommen nach Ingolstadt 74 Gäste aus Carrara (Italien) und 28 Gäste aus Novosibirsk und Kemerovo (Russland).

62 Franzosen aus Cahors und 50 Spanier aus Granada werden im Dekanat Hilpoltstein zu Gast sein. Ein zweiter Teil der Gruppe aus Granada wird ins Dekanat Schwabach reisen. Dorthin kommen außerdem noch 50 Gäste aus Murat (Frankreich) und 18 aus Polen (Danzig, Zukowo).

54 weitere Polen (Danzig, Puck, Oppeln, Turawa) erwarten die Pfarreien aus dem Dekanat Nürnberg-Süd. Dazu kommen 24 Gäste aus Russland (Novosibirsk, Slavgorod) und weitere 100 Jugendliche aus Murat (Frankreich).

Auch ins Dekanat Herrieden werden 50 Jugendliche aus Murat und weitere 50 aus Granada (Spanien) kommen. Außerdem erwartet das mittelfränkische Dekanat 52 Slowenen aus Ljubljana, 21 Italiener aus Bari und 3 Ghanaer aus Accra.

Das Dekanat Weißenburg hat 50 Gäste aus Granada (Spanien), außerdem 46 aus Aurillac (Frankreich), 20 aus Kpalime (Togo) und 15 aus Ponsacco (Italien). Die restlichen 50 Jugendlichen aus Granada (Spanien) werden im Dekanat Wemding untergebracht sein.
02.07.05
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