"Solider Kurs"


Der Busbahnhof der Stadtwerke.
Fotos:Archiv

Stadtwekre-Chef Manfred Tylla wird vor einem Parkhaus vom
Fernsehen interviewt.


Das neue Verwaltungsgebäude der Stadtwerke soll besonders
umweltfreundlich gebaut werden.
NEUMARKT. Die Stadtwerke Neumarkt glauben sich auf einem "finanziell ausgeglichenen und soliden Kurs". Schließlich habe auch der bayerische kommunale Prüfungsverband dem Unternehmen bisher bei jeder Prüfung dieses Prädikat becheinigt.

Seitens der externen Prüfer werde auch immer wieder auf die Stadtwerke als "eines der solventesten kommunalen Versorgungsunternehmen Bayerns" hingewiesen, heißt es in einer Pressemitteilung, in der sich die Stadtwerke selbst kräftig auf die Schultern klopfen - andererseits aber der Streit um das geplante Biomassekraftwerk oder die Trinkwasser-Sicherung aus dem Hallerbrunnen, sowie die seit Jahren immer wieder geäußerten Beschwerden über die Stadtbus-Fahrpläne gar nicht oder nur am Rande auftauchen.

Seit Bestehen der Stadtwerke Neumarkt im Jahr 1939 führt der Betrieb alljährlich Konzessionen und hohe Gewinne an die Stadtverwaltung ab. Neben einer verlässlichen Unterstützung der städtischen Finanzen würden diese Leistungen den Werken auch eine durchgängig effiziente Führung ihrer Geschäfte bescheinigen, heißt es.

Selbst die Durchführung von Großprojekten wie der Bau des Busbahnhofs, des Hochbehälters 8000 in Stauf und der Aufbereitungsanlage in der Hasenheide, die Sanierung der Parkgaragen, oder die Errichtung des Logistkzentrums hätten den "Cash Flow" der Stadtwerke nicht ins finanzielle Abseits gestellt.

Auf dieser Basis sieht die Werkleitung der Stadtwerke in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung im geplanten Bau des Biomasseheizkraftwerks "in keinster Weise eine Überforde­rung ihrer Ressourcen". Die Stadtwerke wollen hier auch angemerkt wissen, daß bereits im Jahr 2005, in Übereinstimmung mit dem Werksenat unter Führung des damaligen Oberbürgermeisters Alois Karl, das Projekt "Energiezentrale" auf den Weg gebracht wurde, "woraus die heutigen Planungen zum Biomasseheizkraftwerkt resultieren".

Außerden wiesen die Stadtwerke darauf hin, dass diese Anlage nicht, "wie irrtümlich oft behauptet", mit Hackschnitzeln, sondern mit Holzabfällen aus Wipfelholz oder Nadeln betrieben wird "und deshalb keine Arbeitsplätze gefährdet, sondern die kommunale Holzwirtschaft fördert und Arbeitsplätze sichert".

Beim Stadtbus Neumarkt könnten die Neumarkter "wie gewohnt auf Schnelligkeit, Sicherheit und Pünktlichkeit vertrauen", heißt es in der Pressemitteilung. Nachdem zum Jahreswechsel 2008/2009 der Vertrag mit dem damaligen externen Busbetreiber nicht mehr verlängert werden konnte, sei die Gründung der "Stadtbus GmbH" eine "willkommene und reibungslose Alternative" gewesen.

Die Vertragsverhandlungen zur Sicherung der Neumarkter Trinkwasserversorgung aus dem Hallerbrunnen stünden vor dem Abschluß. Von Seiten der zuständigen Stellen in Neumarkt wurde berichtet, dass die Veträge unterzeichnet und an die zuständigen Stellen der Wasserlieferanten in Lauterhofen und der Pettenhofener Gruppe zugesandt worden wären. Nun läge es nur noch an den Unterschriften dieser Vertragspartner, daß die Stadtwerke Neumarkt weitere Schritte unternehmen könnten.

In ihrer Selbstdarstellung sehen sich die Neumarkter Stadtwerke als "kompetenter Energieversorger und Partner für Industrie, Gewerbe und Haushalt". Durch permanente Bereitschaft würden die Mitarbeiter der Stadtwerke Neumarkt den heute etwa 21.500 Haushalten eine "hervorragende und sichere Versorgung" garantieren, "die ihresgleichen sucht und die Vertrauen verdient".

Unter der Nummer 09181/239-0 würden die Stadtwerke Neumarkt auch über Telefon Auskunft geben und in Notfällen rund um die Uhr helfen.
12.03.10
Neumarkt: "Solider Kurs"
Telefon Redaktion


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