"Weichen stellen

NEUMARKT. Der CSU-Ortsverband Pölling will nach dem Rücktritt des Vorstandes (wir berichteten) bei einer Vorstandssitzung am 20. Januar "die Weichen für die Zukunft stellen".

Dies erklärte der kommissarische Vorsitzende Albert Eiberbei einer Winterwanderung und anschließenden Versammlung, zu der sich die Mitglieder getroffen hatten. Mit über 40 interessierten Pöllingern und Rittershofern war das Feuerwehrhaus in Rittershof übervoll. Albert Eiber konnte Landrat Albert Löhner und Stadtrat Markus Ochsenkühn als Referenten begrüßen.

Markus Ochsenkühn berichtete aus dem Stadtrat und informierte über die Fortschritte bei der Entwicklung des Unteren Tores und des Ganzjahresbades. Er sagte, dass bei den Verkehrsfragen die Stärkung des Äußeren Rings oberste Priorität habe, vor allem auch wegen der vorgesehenen Verkehrsentlastung des Unteren Tores.

Davon, so auch die Versammlungsteilnehmer, sei man auch in Pölling betroffen, weil der Verkehr auf dem Äußeren Ring dann zunehmen werde. Gerade für die Bürger aus Rittershof müsse eine gute Lösung gefunden werden.

Kreisrätin Heidi Rackl sagte, dass es sich jetzt als gravierender Fehler herausstelle, dass man beim Bau des Rings von der geplanten und auch bereits genehmigten Überführung der Rittershofer Straße bei Woffenbach abgerückt sei.

Kurz angerissen wurden auch die Themen Blockheizkraftwerk und Stadthalle, ebenso der jetzt angelaufene Kinoneubau.

Für Pölling stehen die Themen Gestaltung des Dorfplatzes und auch die Sanierung des Schreiberhauses auf der Agenda, so Vorstandsmitglied Johann Paulus. In der Diskussion wurde deutlich, dass man enttäuscht sei, dass bei diesen Maßnahmen, die ausnahmslos von allen örtlichen Verbänden und Vereinen unterstützt wird, nichts vorwärts gehe.

Landrat Albert Löhner referierte über die aktuelle Situation im Landkreis Neumarkt. Er verwies auf die gute strukturelle Situation. Bereits bei der Gebietsreform sein es gelungen, effektive Strukturen anzulegen, sowohl was die Verkehrsinfrastruktur, die Schullandschaft und auch das Krankenhauswesen betrifft.

Neumarkt habe eines der wenigen kommunalen Krankenhäuser, das schwarze Zahlen aufweist. Der Landkreis hat keine Schulden und kann somit trotz niedrigster Kreisumlage die notwendigen Investitionen angehen. Aktuell steht jetzt der Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums auf der Agenda.

Kreisrätin Heidi Rackl hob die gute Zusammenarbeit der Gemeinden auf Landkreisebene hervor. Als Mitglied der engeren CSU-Kreistagsfraktion könne sie sagen, dass dort offen und zum Wohl des Landkreises gearbeitet werde. "Ist einmal eine Entscheidung gefallen, arbeitet man zusammen an der Umsetzung. Der Zusammenhalt und das Marschieren in eine Richtung ist unsere Stärke", so die Kreisrätin. Diesen Zusammenhalt "und vor allem auch die Verzahnung von Partei und Fraktion" sei auch in der CSU in der Stadt Neumarkt notwendig, hieß es.
10.01.12
Neumarkt: "Weichen stellen

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