Staatssekretärin gratulierte


Besucher am Krankenbett (v.l.): Dr. Josef Wopperer, Landrat Albert Löhner, Dr. Rolf Pilgrim und Staatssekretärin Melanie Huml

NEUMARKT. Anlässlich der 25jährigen Zusammenarbeit zwischen Klinikum und KfH-Nierenzentrum war die Bayerische Staatssekretärin für Umwelt und Gesundheit Melanie Huml in Neumarkt zu Gast.

Eine flächendeckende hochwertige Klinikversorgung sei zentrales Anliegen der Bayerischen Staatsregierung, sagte Huml. Gut geführte kommunale Krankenhäuser würden dabei auch in Zukunft Stützpfeiler der stationären Versorgung in Bayern bleiben. "Die Kooperation des KfH Neumarkt mit dem Klinikum Neumarkt und niedergelassenen Ärzten ist darüber hinaus ein hervorragendes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit zwischen der ambulanten und stationären Versorgung vor Ort", sagte die Besucherin, "das kommt den Patienten unmittelbar zu Gute."

Das KfH-Nierenzentrum Neumarkt wurde 1987 in Trägerschaft des gemeinnützigen Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation (früher: "Kuratorium für Heimdialyse"; die Abkürzung blieb) auf dem Gelände des Klinikums Neumarkt erbaut. Die Behandlungseinrichtung wurde durch einen Verbindungsbau an die Klinik angebunden, um die nephrologische Versorgung ambulanter und stationärer Patienten gleichermaßen sicherstellen zu können.

Heute werden etwa 130 Dialysepatienten, mehrere hundert chronisch Nieren- und Hochdruckkranke sowie 60 Patienten mit transplantierter Niere durch das KfH-Nierenzentrum Neumarkt betreut.

Das Klinikum Neumarkt behandelt etwa 800 Patienten in der Nephrolo- gie sowie konsiliarisch über 1000 Nierenkranke in den weiteren Abteilungen stationär.

Durch diese intensivierte Versorgung von Nierenkranken in der Region konnte in den vergangenen Jahren ein weiterer Anstieg der Zahl der Dialysepatienten vermieden werden, wie Dr. med. Josef Wopperer, ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums, berichten konnte: "Die Erfolgsgeschichte unserer Kooperation zeigt deutlich, wie eine enge lokale Zusammenarbeit zwischen einem kommunalen Krankenhaus und einer gemeinnützigen Körperschaft wie dem KfH zu einem gut strukturierten, durchgängigen, ambulanten und stationären Versorgungsnetzwerk führen kann."

Aber auch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Kooperation sei für beide Behandlungseinrichtungen ein zentrales Anliegen, wie Peter Weymayr, Vorstand und Geschäftsführer des Klinikums Neumarkt, zu berichten weiß: "Verbesserte Patientenversorgung und schonender Umgang mit den von der Versichertengemeinschaft aufgebrachten finanziellen Ressourcen sind gleichrangige Ziele dieser Zusammenarbeit."

Im KfH-Nierenzentrum Neumarkt werden chronisch nierenkranke Patienten mit der Dialyse (Hämodialyse oder Peritonealdialyse) behandelt. Auch Patienten, die selbständig zuhause dialysieren, werden vom Team des KfH-Nierenzentrums – sowohl beim Heimdialysetraining als auch in den ärztlichen Sprechstunden – betreut.

Ergänzt wird das medizinische Angebot des KfH-Nierenzentrums durch die Behandlung nierenkranker Patienten in der nephrologischen Sprechstunde. Ziel ist, die Notwendigkeit der Dialyse durch geeignete medizinische Maßnahmen so weit wie möglich zu verhindern oder aufzuschieben bzw. eine für den Patienten geeignete Nierenersatztherapie (Dialyse oder Transplantation) rechtzeitig vorzubereiten. Auch die kontinuierliche Nachbetreuung nierentransplantierter Patienten gehört mit zum Behandlungsspektrum.

Darüber hinaus steht die Prävention chronischer Nierenerkrankungen sowie möglicher Folgeerkrankungen im Fokus. Es besteht eine enge Kooperation mit der nephrologischen Abteilung des Klinikums Neumarkt. Ambulante und stationäre Patienten werden unter einem Dach vom gleichen Personal behandelt.

Träger des KfH-Nierenzentrums Neumarkt ist das gemeinnützige KfH mit bundesweit mehr als 200 Behandlungseinrichtungen, 75 davon in Bayern.

Das Klinikum Neumarkt ist ein Schwerpunktkrankenhaus der Versorgungsstufe II mit 430 Planbetten und 8 teilstationären Behandlungsplätzen sowie Lehrkrankenhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Man versorgt in 13 Hauptabteilungen, vier Organzentren, einer regionalen Stroke Unit, einem regionalen Traumazentrum, dem Muskuloskelettalen Zentrum, einer Belegabteilung, einer Tagesklinik für Schmerztherapie und zusammen mit mehreren Kooperationspartnern etwa 60.000 stationäre und ambulante Patienten pro Jahr.
26.10.12
Neumarkt: Staatssekretärin gratulierte
Telefon Redaktion


Telefon Redaktion


neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
ISSN 1614-2853
20. Jahrgang
Zur Titelseite neumarktonline
ISSN 1614-2853
20. Jahrgang
neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
ISSN 1614-2853
18. Jahrgang
Akzeptieren

neumarktonline verwendet selbst keine Cookies; allerdings setzen Anzeigenkunden Cookies ein. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren