"Leuchtturmprojekt" möglich

NEUMARKT. Die Neumarkter Lebenshilfe fühlt sich bei ihren Erweiterungsplänen in Neumarkt aus dem Rathaus eingebremst.

Die von der Lebenshilfe favorisierte Variante hat bisher offensichtlich die Stadtverwaltung nicht überzeugen können, anders ist es nicht zu erklären, warum eine Entscheidung über das weitere Verfahren nicht gefallen ist, hieß es am Freitag in einem Schreiben der SPD-Stadtratsfraktion an Oberbürgermeister Thomas Thumann. Die Lebenshilfe hatte sich an die Fraktionsvorsitzenden im Neumarkter Stadtrat mit der Bitte gewandt sich dafür einzusetzen, dass die notwendigen Schritte durch die Stadt Neumarkt schnellstmöglich eingeleitet werden.

Die Lebenshilfe in Neumarkt habe als Träger der Jura-Werkstätten gGmbH im vergangenen Jahr wegendes baulichen Zustandes des Betriebsgebäudes im Lährer Weg sowie der stetig steigenden Belegungszahlen beim Bezirk Oberpfalz einen Antrag auf Modernisierung des Bestandsgebäudes sowie auf einen Erweiterungsbau für weitere 60 Plätze für Menschen mit Behinderung gestellt. Dem Ansinnen wurde durch den Bezirk Oberpfalz entsprochen, die entsprechenden Anträge bei den relevanten Behörden wurden fristgerecht gestellt.

Im gesamten Jahr 2013 habe es mehrfach Gespräche mit der Stadt Neumarkt gegeben, an welcher Stelle ein Erweiterungsbau möglich sein kann, hieß es von der Lebenshilfe. Die von ihr favorisierte Variante habe aber bisher im Rathaus offenbar nicht viel Anklang gefunden.

Die SPD-Stadtratsfraktion unterstützt das Vorhaben der Lebenshilfe uneingeschränkt und bittet darum, dass die Stadtverwaltung die Umsetzung der Vorstellungen für die Erweiterung im Lährer Weg zeitnah auf den Weg bringt, hieß es am Freitag ine iner SPD-Stellungnahme. Die Lebenshilfe, die sich mit nahezu 300 Beschäftigten um fast 1600 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kümmere, leiste einen enormen Einsatz zum Gelingen eines guten Miteinanders, einer frühkindlichen, schulischen und beruflichen Förderung sowie Integration.

Inklusion muss in die Tat umgesetzt werden und dies ist am jetzigen Standort bestens möglich. Hinzu komme aus Sicht der SPD die "herausragende Möglichkeit", im Umfeld des Ärztezentrums ein medizinisches Behandlungszentrum für Menschen mit geistiger Behinderung neu zu schaffen. Lebenshilfe, Ärzte und die Stadt Neumarkt könnten hier ein "Leuchtturmprojekt" verwirklichen.
14.02.14
Neumarkt: "Leuchtturmprojekt" möglich
Telefon Redaktion


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