"Relativ friedlich"

NEUMARKT. Trotz Faustschläge und in die Menge geworfener Schnaps-Flasche: die Polizei bezeichnete den "Chinesenfasching" als relativ friedlich.

Es war für die Polizei wieder einmal "kein Zuckerschelcken" - allerdings gab es keine schweren Zwischenfälle. Das Straftatenaufkommen bewegt sich in etwa auf dem Niveau der letzten Jahre, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Parsberger Polizei.

Beim "Faschingszug" am Nachmittag Uhr gab es keine Zwischenfälle. Das enorme Verkehrs- und Besucheraufkommen, das in diesem Jahr mit geschätzten 15.000 Personen witterungsbedingt erheblich höher war, konnte mit dem Einsatzkonzept in Zusammenarbeit der Polizei- und Feuerwehrkräfte sowie der Stadtverwaltung Dietfurt problemlos zu bewältigt werden.

Dass an diesem Tag in Dietfurt bereits vom Nachmittag an der Alkohol in Strömen floss, zeigte sich an den Zahlen der aufgegriffenen "sinnlos Betrunkenen", vor allem auch junger Mädchen, die vom BRK versorgt werden mussten oder von der Polizei den verständigten Eltern übergeben wurden. Insgesamt lieferte das BRK acht junge Faschingsbegeisterte volltrunken oder mit gravierenderen Sturzverletzungen in Kliniken ein.

Bereits ab den frühen Abendstunden wurde von den Sicherheitskräften an den Zugängen zur Innenstadt gemäß der geltenden Stadtsatzung das mitgebrachte Glas in Form von Bier- und Schnapsflaschen "abgefischt".

Zusammen mit einer starken Präsenz von Fußstreifen der Polizeieinheiten gelang es, den extrem bevölkerten Innenstadtbereich recht friedlich zu gestalten. Insgesamt war die Zahl der nächtlichen Faschingsgänger wesentlich höher als im letzten Jahr. Mehrere tausend Menschen drängten sich in und vor Gaststätten sowie im Innenstadtbereich.

Die Vielzahl der Besucher sorgte natürlich auch für entsprechenden Müll und Scherbenhaufen. Leider werden noch immer von uneinsichtigen Verkaufsstellenbetreibern Alkoholika in Glasflaschen und Gläsern abgegeben, die dann oftmals zerschlagen auf der Straße landen, hieß es von der Polizei.

Dass mancher mit Alkohol nicht umgehen kann, zeigte sich in einer Reihe von Körperverletzungsdelikten, eines Beleidigungstatbestandes und einiger Verstöße gegen die Stadtsatzung, die aufzuarbeiten waren.
28.02.14
Neumarkt: "Relativ friedlich"
Telefon Redaktion


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