Spritmangel vorgetäuscht

NEUMARKT. Wieder einmal bettelten Autofahrer auf offener Landstraße mit einer offensichtlich vorgetäuschten Panne um Benzin oder Bargeld.

Die Meldungen wiederholen sich mit einer gewissen Regelmäßigkeit: an Straßen im Landkreis Neumarkt stehen Autos mit eingeschaltetem Warnblinklicht und die Fahrer erzählen anhaltenden Helfern, ihnen wäre der Sprit ausgegangen. Verständigen die Helfer die Polizei, so springt das liegengebliebene Auto auf wundersame Weise sofort an und die Märchenerzähler flüchten.


Jetzt meldete ein 54jähriger Mann bei der Polizei, daß er schon vor vier Wochen einem Autofahrer half, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage am Straßenrand der Staatsstraße bei Berg stand. Der 20jährige Rumäne bettelte um Benzin, so dass der Helfer ihm Bargeld übergab.

Da der Rumäne angab, das Geld zu überweisen - oft werden auch wertlose "Gold"-Ringe als Pfand angeboten -, wurden auch die Kontodaten ausgetauscht. Der Helfer fertigte sogar noch ein Foto vom Ausweis des Rumänen.

Von dem verliehenen Geld ist bisher noch nichts eingetroffen.
24.11.16
Neumarkt: Spritmangel vorgetäuscht
Telefon Redaktion



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