"Ungerechte Handelspraktiken"

NEUMARKT. Das Europaparlament fordert nach Angaben von MdEP Albert De mit groer Mehrheiten Manahmen, um gegen Preisschwankungen vorzugehen.

Die vertraglichen Beziehungen zwischen den Landwirten und Handelsketten sollen durch die Anpassung der wettbewerbs- und kartellrechtlichen Manahmen verbessert werden.

Die Landwirtschaft ist strker als andere Wirtschaftsbereiche greren Preisschwankungen ausgesetzt. Eine groe Rolle spielen auch externe Faktoren ungnstige Witterungsverhltnisse oder schwankende Wechselkurse. Auch Pflanzenkrankheiten oder Tierseuchen wirken sich erheblich auf die Preise fr Agrarerzeugnisse aus. Deshalb mssen die bestehenden Manahmen fr das Krisen- und Risikomanagement angepasst werden. Die Kontrollinstrumente fr eine grere Markttransparenz mssen weiterentwickelt werden, so swe agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Albert De.


Das Europaparlament hat die Kommission aufgefordert, einen EU-Rechtsrahmen einzurichten, um den ungerechten Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette entgegenzuwirken.

Bereits im Juni hat die EVP-Fraktion in ihrem fast einstimmig beschlossenen 15-Punkte-Papier die Einfhrung eines effektiven rechtlichen Rahmens gefordert. Dadurch soll die Teilhabe der Landwirte an der Einkommensentwicklung gesichert und ihre Rolle in der Lebensmittelversorgungskette verbessert werden.

Diese Fraktions-Position wurde diese Woche im Plenum mit groer Mehrheit untersttzt, so Albert De.
17.12.16
Neumarkt: "Ungerechte Handelspraktiken"
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