Es gibt noch gute Karten


Noch steht kein Bühnenbild, geprobt wird aber schon fleißig

NEUMARKT. Für die Neujahr-Vorstellung gibt es noch zahlreiche Karten: Die Schauspieler der Schloß-Spiele geraten zum Jahresende „Außer Kontrolle“.

So heißt jedenfalls die "Farce" von Ray Cooney, die unter der Regie von gleich zwei Damen, Nicole Schymiczek und Anja Noël, im Reitstadel gezeigt wird.

Jetzt durfte das Ensemble erstmals in den Reitstadel zur Probe. Vorher wurde der Ablauf schon seit Oktober im Theater am Rennbühlweg fleißig geprobt. Dennoch mußte jetzt noch einmal das Augenmerk auf Lautstärke der Akteure und die wesentlich längeren „Gänge“ auf der großen Bühne gelegt werden. Aber bis Silvester dürfte nun auch der Feinschliff zu schaffen sein, wie die Regisseurinnen bestätigen.


Während es für Silvester im Reitstadl nur noch wenige Restkarten in den hinteren Reihen an der Abendkasse zu kaufen gibt, ist für Neujahr das Stück noch nicht ausverkauft. Hier können Theaterbegeisterte noch schöne Plätze in den vorderen Rängen ergattern und mit einem besonderen Theaterabend in das neue Jahr 2017 starten. Eintrittskarten erhält man zum Beispiel im Amt für Touristik in der Rathauspassage (Telefon 09181/255-125) oder an der Abendkasse. Eine Reservierung für die Abendkasse ist per Email an karten@schloss-spiele-neumarkt.de möglich.

Zum Stück:
Finanzminister Martin Köhler (Oliver Reinhardt) hat alles im Griff und einen Stich bei der Damenwelt. Sein einstweiliges Meisterstück der Schlitzohrigkeit ist ein Stelldichein mit der Sekretärin (Sophia Petritzky) des Oppositionsführers im Hotel. Doch kaum will man in der noblen Suite zu Werke gehen, machen die beiden Turteltäubchen eine verstörende Entdeckung. Hinter dem Vorhang liegt eine Leiche (Christian Püntzner).

Es droht ein Skandal, der seine Partei ihre absolute Mehrheit kosten könnte. Eberling (Fabian Ehrensberger) muss her. Er ist Köhlers diensteifriger Privatsekretär und Mann für alle Fälle und soll das Corpus Delicti dezent beseitigen. Doch plötzlich erscheinen der gehörnte Ehemann (Tobias Karches), ein geschäftstüchtiger Kellner (Franz-Xaver Horvath) und eine liebeshungrige Krankenpflegerin (Bettina Christl) auf der Bildfläche. Und das ist nur der Anfang. Der Minister und sein Adjutant verstricken sich immer tiefer in ein Labyrinth aus Notlügen und spontanen Rettungsaktionen. Als dann auch noch die Leiche weniger tot ist, als geglaubt, geraten die Dinge in dieser irrwitzigen Komödie komplett „außer Kontrolle“.

In weiteren Rollen sind Blanca Echániz-Gerhard als Marianne Köhler und Katja Rölz als Managerin zu sehen. Eines ist allen Rollen gemeinsam: sie schlittern in atemberaubendem Tempo von einer unmöglichen Situation in die nächste. Verlegt wurde das Stück, das ursprünglich in London spielt, nach München, und die Rollen haben „deutsche Namen“ bekommen.

Frisur und Maske liegt auch in diesem Jahr in den Händen von Marc Fleischmann. Das Bühnenbild, das allerdings erst nach dem letzten Konzert im Reitstadl über Nacht aufgebaut werden darf, erstellen Heinz Zimmermann und Herbert Beck. Auch die Technik liegt in ihren Händen .

Wer noch im Winterurlaub weilt oder an Silvester und Neujahr anderweitig beschäftigt ist, kann auch das Stück im Johanneszentrum am 13. oder 14. Januar ansehen. Auch hier betragen die Eintrittspreise in der Kategorie I 16 Euro und in der Kategorie II 14 Euro. Das Theater beginnt jeweils um 19 Uhr.
28.12.16
Neumarkt: Es gibt noch gute Karten
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