Salzlager sind gut gefllt


Diese Autnahme in der Neumarkter Innenstadt entstand im Winter 2010/2011
Foto:Archiv
NEUMARKT. Was Wintersportler freut, rgert Autofahrer und vor allem Kmmerer: der Schneefall knnte das Stadtsckel erheblich belasten.

Im Neumarkter Bauhof und besonders im Rathaus hofft man deshalb, da der Winter diesmal wenigstens im Bereich der Durchschnitts-Kosten bleibt: bei rund 750.000 Euro.

Frau Holle kann nmlich auch anders: mit Grausen erinnern sicvh Autofahrer und der Neumarkter Stadtkmmerer an den Winter 2010/2011, wo die Raum- und Streuarbeiten im Stadtgebiet 1,3 Millionen Euro kosteten.


Jedenfalls stehe alles bereit, haben Oberbrgermeister Thomas Thumann zusammen mit Bauhofreferent Stadtrat Ferdinand Ernst und Stadtbaumeister Matthias Seemann schon vor einiger Zeit verkndet. Dies htten auch der Bauhofleiter Richard Willjung und dessen Vertreter Josef Gottschalk besttigt. Wir haben wie immer 2000 Tonnen Salz eingelagert, die Fahrzeuge stehen bereit und auch unsere Mitarbeiter sind gerstet, so Thumann.

18 Fahrzeuge und 100 Mitarbeiter im Zwei-Schicht-Betrieb sind im Winterdienst bei der Stadt im Einsatz. Auch ein neues Fahrzeug wurde in den Fuhrpark aufgenommen. Es handelt sich wie immer um ein vielseitiges Allzweckfahrzeug, das im Sommer zum Beispiel fr Giezwecke in der Stadt unterwegs ist und im Winter dann im Rum- und Streueinsatz.

Beim Winterdienst kommen aber nicht nur Rumfahrzeuge zum Einsatz. Daneben gibt es auch zahlreiche Handtrupps und Handbereitschaften, die neuralgische Punkte etwa an Fugngerberwegen, Bushaltestellen und vor Kindergrten und Schulen rumen. Thumann erinnerte daran, dass die Einsatztage fr die Mitarbeiter oft schon um 3 Uhr nachts beginnen und bis in die spte Nacht dauern knnen. Zudem sind die Mitarbeiter auch samstags, sonntags oder an den Feiertagen gefordert. Er habe die gute Tradition gerne fortgefhrt, am Ende des Winterdienstes die Mitarbeiter mit einer Brotzeit zu belohnen.

In dem Zusammenhang blickte Oberbrgermeister Thumann auch zurck auf frhere Winterdienste und erluterte die Dimensionen, die dabei zu verzeichnen sind. Die Ausgaben fr den Winterdienst liegen im Durchschnitt bei 756.000 Euro. Bei den Ausgaben fr den Winterdienst im Vorjahr sei man mit 712.000 Euro knapp unter diesem Durchschnittswert gelegen.

Erstaunlich sei in Anbetracht der Zahlenaufstellungen zum Winterdienst die Tatsache, dass die Mitarbeiter im Durchschnitt in einem Winter 12.433 Stunden erbringen. Dabei hob er aber auch hervor, dass dies zum Beispiel bei einem Jahrhundertwinter wie 2010/2011 mit immerhin 21.704 Arbeitsstunden auch deutlich mehr sein knnen.

Durchschnittlich verbraucht die Stadt bei einem Winterdienst brigens 1340 Tonnen an Salz, wobei der Sandgebrauch vllig zurckgefahren und auch der Splittverbrauch erheblich reduziert worden sind. Heutzutage werde mit modernsten Gerten dosiert und sehr gezielt gesalzen. Dies habe man vor einigen Jahren bereits so eingefhrt.

Insgesamt betreut die Stadt ein Straennetz von 350 Kilometern.

Die Autobesitzer wurden gebeten, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass sie den Weg fr die Rumfahrzeuge nicht behindern. Denn wenn die Fahrzeuge nicht mehr durchkommen, kann auch diese Strae nicht gerumt werden. Auerdem appellierten alle an die Grundstcksbesitzer, ihrer Rum- und Streupflicht ebenfalls nachzukommen.
02.01.17
Neumarkt: Salzlager sind gut gefllt
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