29 neue Mietwohnungen


Bei der Baugenossenschaft wurden langjährige Mitglieder geehrt

NEUMARKT. Mit 72 Miethäusern, 337 Wohnungen und 71 Garagen ist die Neumarkter Baugenossenschaft einer der größten Wohnungsbesitzer Neumarkts.

Jetzt entsteht nach dem Abbruch des Wohnblocks Weinberger-Straße 37-39 ein neues Gebäude mit 29 Mietwohnungen und Tiefgaragen, hieß es bei der Generalversammlung. Die Mitglieder können heuer mit 4 Prozent Dividende rechnen.

Norman Hermsdorf und Wagner Hannelore wurden bei der Zusammenkunft als Mitglieder des Aufsichtsrates in ihren Ämtern bestätigt. Vorstand Georg Schlierf erstattete den Wirtschaftsbericht 2016 und konnte wieder gute Ergebniszahlen vorweisen. Schlierf sprach von einer weiterhin positiven Entwicklung. Der Mitgliederbestand betrug zum letzten Jahreswechsel 545 Personen mit 1119 Anteilen. Das Geschäftsguthaben beläuft sich 391.650 Euro.


Derzeit besitzt die Baugenossenschaft 72 Miethäuser mit 337 Wohnungen, 71 Garagen und 44 Tiefgaragenstellplätze. Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit waren wiederum die Modernisierungs- und Instandhaltungsinvestitionen. Rund 570.000 Euro wurden ausgegeben für Zentralheizungsanlagen, Balkonanbauten, Müll- und Fahrradhäuser, Kamin- und Treppenhaus­Sanierungen sowie Pflasterarbeiten und Garagenneubauten. Diese Maßnahmen kommen größtenteils der heimischen Wirtschaft zugute, hieß es.

Die Vermietungstätigkeit verlief weitgehend problemlos. Mietanpassungen wurden nach Angaben Schlierfs nur bei Mieterwechsel oder nach Modernisierungsmaßnahmen und bei Balkonanbauten oder wesentlichen Wohnwertverbesserungen vorgenommen.

Die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft sei geordnet und die Zahlungsbereitschaft jederzeit gegeben. Bei einer Bilanzsumme von 11,9 Millionen Euro weise die Genossenschaft ein Eigenkapital von 10,7 Millionen Euro aus. Dies entspreche fast 90 Prozent der Bilanzsumme und garantiere damit eine stabile Gesamtfinanzierung. Die Umsatzerlöse konnten ebenfalls weiter auf knapp 1,6 Millionen Euro gesteigert werden. Trotz der hohen Investitionen für Modernisierungen und Instandhaltung der Bausubstanz konnte nach einer Vorwegzuführung zu den freien Rücklagen wiederum ein Gewinn von 66.700 Euro erwirtschaftet werden.

Durch den Wirtschaftsprüfungsverband bayerischer Wohnungsunternehmen wurde sowohl die Richtigkeit des Jahresabschlusses wie auch die ordnungsgemäße Geschäftsführung bestätigt.

Die Genossenschaft hat mit dem Abbruch des Wohnblocks Weinberger-Straße 37-39 begonnen. Auf dem Areal entsteht ein neues Gebäude mit 29 Mietwohnungen und Tiefgaragen. Obwohl die Wohnungen erst im Frühjahr 2019 bezogen werden können, sind bereits vierzig Prozent der Wohnfläche für ernsthafte Interessenten reserviert.

Wie Schlierf sagte, wird das Bauvorhaben frei finanziert und entspricht etwa einem KfW 55-Standard. Um eine Wohnung zu mieten, bedarf es einer Mitgliedschaft bei der Genossenschaft mit zwei Anteilen zu je 350 Euro.

Unter Leitung von Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Oppelt beschloss die Versammlung auch wieder eine Dividendenausschüttung von 4 Prozent auf die eingezahlten Geschäftsanteile. In seinem Vortrag berichtete Oppelt über die abgehaltenen Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat im vergangenen Jahr und dankte dem Vorstand für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Der Vorstand, bestehend aus Georg Schlierf und Hans-Werner Nisselbeck, wurde einstimmig durch die Versammlung entlastet. Auch dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt.

Bei den anschließenden Ergänzungswahlen zum Aufsichtsrat wurden Norman Hermsdorf und Hannelore Wagner erneut wiedergewählt. Dieses Gremium besteht somit aus dem Vorsitzenden Helmut Oppelt sowie Norman Hermsdorf, Wagner Hannelore, Hendl Jessica, Hartmann Elke und Seitz Wolfgang. Die Amtsdauer für Aufsichtsratsmitglieder beträgt jeweils drei Jahre.

Vorstand Nisselbeck konnte für 50 Jahre Mitgliedschaft Erwin Pleisteiner, Anton Eidlbös, Rita Lobensteiner, Walter Ruf, Elisabeth Kohlmeier und Josef Gottschalk auszeichnen.

Unter Punkt „Sonstiges“ nutzten einige Mieter und Mitglieder die Gelegenheit zu Anfragen und Diskussionen. Wieder kam zur Sprache, dass manche Mieter die Hausordnungen nicht pflichtgemäß durchführen. Die Mehrheit der Mieter erklärten ihr Einverständnis, diese Arbeiten künftig Fachfirmen zu übertragen und die Kosten im Rahmen der Betriebskosten abzurechnen.
06.12.17
Neumarkt: 29 neue Mietwohnungen

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