Die Meinung gesagt


Stadträtin Ruth Dorner begrüßte die Teilnehmer der Kinder- und Jugendkonferenz im G6
Fotos: Stadt Neumarkt
NEUMARKT. Ihre "Vorstellungen zu einer nachhaltigen Entwicklung Neumarkts" haben rund 150 Kinder und Jugendliche vorgebracht.

Sie durften im vollbesetzten Jugendzentrum G6 dem Oberbürgermeister und Stadträtin Ruth Dorner ausführlich die Meinung sagen.

Bereits im Vorfeld hatten das Jugendbüro der Stadt Neumarkt, das Amt für Nachhaltigkeitsförderung und die Eine-Welt-Promotorin Marina Malter gemeinsam ein Konzept entwickelt, um speziell die Interessen und Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen erfassen zu können. Es sollte zusätzlich zu den Bürgerkonferenzen der Erwachsenen sichergestellt werden, dass junge Menschen an der Erstellung der Nachhaltigkeitsstrategie beteiligt werden, hieß es.


Letztlich haben sich fünf verschiedene Schulen im Rahmen von Zukunftswerkstätten mit Themen der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt und 19 Plakate gestaltet, die im G6 als öffentliche Ausstellung bis zum 12. Februar zu sehen sind. Bei der Kinder- und Jugendkonferenz gab es nun eine Galeriebesichtigung der erarbeiteten Plakate, eine Bühnenpräsentation mit den jeweils drei wichtigsten Punkten aus den Zukunftswerkstätten sowie die Möglichkeit eines direkten Gesprächs mit Oberbürgermeister Thomas Thumann.

Die Themenpalette bei der Kinder- und Jugendkonferenz reichte von Energieeinsparung und Klimaschutz über Abfall- und Plastikvermeidung bis hin zur ökologischen Landwirtschaft und artgerechten Tierhaltung. Aber auch soziale Themen wie die Integration von aus anderen Ländern zugezogenen Menschen, die Vermeidung von Kinderarbeit in den Produktionsländern, vor allem bei Bekleidung, oder die Bevorzugung von fair gehandelten Produkten wie Kaffee und Schokolade kamen zur Sprache.

An der Kinder- und Jugendkonferenz waren das Ostendorfer Gymnasium, das Willibald Gluck Gymnasium, die Mittelschule Weinbergerstraße sowie die Grundschule Holzheim und die Mittagsbetreuung der Grundschule Bräugasse beteiligt.

Die Kinder- und Jugendkonferenz wurde im Rahmen des Beteiligungsprojektes „Impulse für die nachhaltige Stadt“ veranstaltet. Die Ergebnisse daraus sollen in die Neumarkter Nachhaltigkeitsstrategie mit einfließen, die bis Frühjahr 2018 erstellt wird. Alle Beteiligten sagten, dass die Kinder- und Jugendkonferenz keine Eintagsfliege bleiben soll. Am 10. Februar wird es bereits ein Folgetreffen geben, bei dem aus den vielen Ideen gemeinsam mit interessierten Kindern und Jugendlichen konkrete Projekte entwickelt werden sollen.

Ansprechpartner zu Fragen der Kinder- und Jugendkonferenz ist übrigens das städtische Jugendbüro unter Telefon 09181/905520.


Kinder und Jugendliche im direkten Gespräch mit dem Oberbürgermeister
13.12.17
Neumarkt: Die Meinung gesagt
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