Sterben wird teurer

NEUMARKT. Das Sterben in Neumarkt wird bald deutlich teurer werden. Der Verwaltungsausschuß sprach sich für höhere Bestattungsgebühren aus.

Und dies geschah nicht, um den Stadtsäckel weiter zu füllen: vielmehr hat der kommunale Prüfungsverband seit Jahren kritisiert, daß in der Stadt bei diesen Gebühren Defizite von beispielsweise 168.000 Euro auftauchen. Deshalb sei es dringend angeraten, die Gebühren anzupassen, hieß es mit erhobenem Zeigefinger.


Der Verwaltungssenat schloß sich nach langer Diskussion in seiner Sitzung am Donnerstagabend dem Vorschlag an, die Gebühren deutlich anzuheben. So sollen die Kosten für ein Kindergrab von 12 auf 22 Euro steigen, für ein Einzelgrab von 18 auf 44 Euro und für Familiengräber (bis drei Meter Breite) von 96 auf 107 Euro. Die Gebühren für Urnengräber sollen von 56 auf 95 Euro klettern.

Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses versuchten noch trickreich, die Zahlen zugunsten der Bürger herunterzurechnen, indem man den kalkulatorischen Zinssatz nach unten oder den Anteil an öffentlichem Grün in den städtischen Friedhöfen noch oben rechnen wollte, doch bremste der in der Sitzung anwesende Vertreter des Kommunalen Prüfungsverbandes die allzu optimistischen Vorschläge. Statt zehn Prozent wollte der Verwaltungssausschuß schließlich einen "höheren Anteil" als Obergrenze festgesetzt haben.

Der Ausschuß sprach sich schließlich für den Vorschlag aus. Entscheiden muß allerdings der Gesamt-Stadtrat.
01.02.18
Neumarkt: Sterben wird teurer

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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang
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