In Donau gefahren

Regensburg. Ein 60jähriger Mann ist an der Steineren Brücke in Regensburg offenbar absichtlich mit seinem Wagen in die Donau gefahren. Der Mann konnte geborgen und mußte reanimiert werden.

Die Ursache ist derzeit nicht abschließend geklärt, hieß es von der Polizei. Allerdings „dürfte das Fahrzeug bewusst in das Gewässer gesteuert worden sein“.

Am Freitag gegen 13 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass sich ein Auto im Bereich der „Wurstkuchl“ in der Donau befindet. Der Fahrer konnte, nachdem das Fahrzeug ein Stück abgetrieben und voll Wasser gelaufen war, unter einem Museumsschiff aus dem Fahrzeug geborgen und durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Er wurde unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus gebracht.


Wegen der eingeleiteten Maßnahmen zur Rettung des Mannes waren bis etwa 14.15 Uhr umfangreiche Verkehrsabsperrungen im Bereich des Marc-Aurel-Ufers und dessen Umfeld notwendig. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls eingesetzt.

Ein Verschulden oder eine Beteiligung Dritter liegt nach bisherigen Informationen nicht vor. Andere Menschen wurden nicht geschädigt oder gefährdet.

Das Auto wurde in dem fließenden Strom durch die Einsatzkräfte gesichert. Die Fachbehörden klären derzeit, wie das Fahrzeug geborgen wird.
08.02.19
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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang
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