14 Verletzte !

Hengersberg/Deggendorf. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Sonntag-Abend auf der A 3 bei Hengersberg (Landkreis Deggendorf) 14 Menschen zum Teil schwer verletzt worden.

Insgesamt vier Autos, ein Polizeistreifenfahrzeug und ein Sportanhänger waren in den Unfall verwickelt. Die A 3 war stundenlang in Fahrtrichtung Regensburg gesperrt.

Am Sonntagabend war ein Opel Omega mit einem Sportanhänger, der mit insgesamt 14 Hartschalenkanus beladen war, sowie ein VW-Golf auf der BAB A 3 bei Hengersberg im Landkreis Deggendorf in Richtung Regensburg unterwegs. Vermutlich hatte sich an dem Zugfahrzeug die Motorhaube gelöst und dabei eines der Kanus auf dem Anhänger verschoben, weshalb beide Fahrzeuge - samt Anhänger - auf dem Standstreifen anhielten.

Eine Polizeistreife der Deggendorfer Verkehrspolizeiinspektion war zu dem Kleinunfall gerufen worden, die Beamten sicherten die Unfallstelle mit Blaulicht und Warnblinkanlage ab. Beide Beamte trugen zudem die vorgeschriebenen reflektierenden Polizeiwarnwesten. Einer der beiden Beamten versuchte, an dem Pannenfahrzeug technische Hilfe zu leisten, während der andere Beamte im Dienstfahrzeug saß und die Personalien aufnahm.

Zu diesem Zeitpunkt näherten sich von hinten ein VW Passat und ein Peugeot. Beide Fahrzeuge versuchten wohl an der Unfallstelle vorbei zu kommen und berührten sich dabei. Dies führte dazu, dass der Passat mit hoher Wucht frontal hinten in den Polizeistreifenwagen prallte. Der Peugeot schleuderte etwa 100 Meter weiter und prallte gegen die rechte Fahrbahnbegrenzung. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Omega auf den VW geschoben und der Kanuanhänger drehte sich vollständig um die Längsachse. Unfallursächlich dürfte wohl zu hohe Geschwindigkeit an der gut sichtbaren Unfallstelle gewesen sein.

Bei dem Unfall wurden die beiden Polizeibeamten, ein 43jähriger Polizeihauptkommissar und ein 38jähriger Polizeihauptmeister der Deggendorfer Verkehrspolizeiinspektion, und vier weitere Personen mittel- bis schwer verletzt, acht weitere Menschen in den Fahrzeugen erlitten leichte Verletzungen.

Ein Großaufgebot an Rettungsfahrzeugen und mehrere umliegende Feuerwehren bemühten sich um die Verletzten und deren schnellen Abtransport in die Kliniken nach Deggendorf und Straubing. Der Rettungshubschrauber Christoph 15 war vor Ort. Die A 3 war zwischen 19.30 und 24 Uhr in Richtung Regensburg vollständig gesperrt. Es hatte sich ein fünf Kilometer langer Rückstau gebildet. Die Autobahnmeisterei Pankofen leitete zusammen mit Feuerwehreinsatzkräften den Verkehr komplett von der Autobahn auf Umleitungsstrecken aus.

Der Gesamtsachschaden an allen beteiligten Fahrzeugen wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt.
16.04.07
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ISSN 1614-2853
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