BÜCHER

Neuerscheinungen und Lese-Tipps



"Supermama" am Muttertag

NEUMARKT. Mit dem Motto "Supermama" plappert die Stadtbibliothek nicht etwa nach, was zum Muttertag landaus, landein in vielen Variationen zu hören ist, sondern will diese Aussage auf vielfältige und teilweise sehr überraschende Weise mit ihrer aktuellen Buchausstellung belegen.
  • "Wer sind diese Kinder und warum sagen sie Mama zu mir?" fragt Daniela Oefelein und lässt ihre Leserinnen von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt ihrer beiden Kinder am Familienalltag teilhaben, dem laut Untertitel "beschissen schönen Elternsein". In "Papa kann auch stillen" schildert Stefanie Lohaus, wie es gelingt, die gemeinsame Elternschaft wörtlich zu nehmen, nämlich Hausarbeit und Kindererziehung zu gleichen Teilen zwischen Vater und Mutter aufzuteilen.
  • "Geht alles gar nicht" überschreiben die Zeit-Journalisten Marc Brost und Heinrich Wefing ihre Interview-Sammlung zum Thema Familie und Beruf. Sie bekamen Antworten wie "Die Wahrheit ist: Es ist die Hölle. Wir sind permanent müde, ständig nervös". Zwar erzählten alle vom Glück, Kinder zu haben, aber auch vom Schmerz, zu wenig Zeit für diese Kinder zu haben. Auch Susanne Garsoffky und Britta Sembach wenden sich gegen "Die Alles ist möglich-Lüge". Ihr Fazit: Wer Familie und Beruf gleichzeitig leben will, zahlt einen hohen Preis.
  • Der Titel "Karriere im Eimerchen?" deutet an, dass Nina Puri das Thema stattdessen satirisch aufgreift. Gekonnt beschreibt sie Mütter, die sich allen anderen Müttern gegenüber wie ein pädagogisches Zentralorgan aufführen, geißelt die Atmosphäre zwischen Zuhausebleib-Müttern, Teilzeitjob-Müttern und Vollzeit-Müttern und empfiehlt für das Überleben in mütterlichen Netzwerken einen kugelsicheren Still-BH.
  • "Mama macht mal Pause" taugt dagegen als Mutmacher. Die Autorin Nina Weber hat 120 Zehn-Minuten-Ideen zusammengestellt, wie gestresste Mütter ihre körperliche und mentale Fitness zurückgewinnen, zur Ruhe kommen und wieder Kraft tanken können. Die bunte Mischung enthält Meditation, Yoga, Traumreisen, kreatives Schreiben, Malen, aber auch kreative Pausen und Wellness.
  • In "Club der Töchter" von Natasha Fennell treffen sich neun Frauen als Selbsthilfegruppe mit dem Ziel, das Verhältnis zu den Müttern zu verbessern. Der Untertitel "Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, ehe es zu spät ist" gibt die Richtung zu mehr Gelassenheit und Verständnis vor. Werner Dopfer geht mit "Mama-Trauma" ein ganz anderes, wieder berufsbezogenes Problem an: Er sieht in Frauen die besseren Führungskräfte. Weil viele Mütter ihren Söhnen aber mit auf den Weg geben, sie wären die Allergrößten, kommen die dann häufig mit Chefinnen nicht klar.
  • Nicht fehlen dürfen Geschenkideen zum Muttertag. Als "Geschenke im Glas" eignen sich nicht nur feine Marmeladen und andere Leckereien, sondern auch hübsche Kleinigkeiten fürs Bad oder Dekoratives für die Wohnung. Kulinarische und dekorative "Geschenke aus der Natur" sind natürlich selbstgemacht und etwas für geschickte Bastler. "Putz- und Waschmittel selbst gemacht" ist keine Aufforderung, endlich mal wieder sauberzumachen, sondern bietet Überraschungen wie Backofenreiniger mit Minzduft, Holzreinigerspray mit Grapefruitaroma oder Weichspüler mit Mandelduft.
  • Wenn die Mama zum Muttertag vielleicht nur ganz entspannt ein wenig lesen möchte, hilft ein Griff zu den Romanen. Aber Vorsicht, da liegt nicht nur leichte Kost bereit! "Jeder Tag ist Muttertag" von Hilary Mantel ist eine pechschwarze Komödie mit einer geistig behinderten und plötzlich schwangeren Tochter als Hauptperson. In "Muttermale" von Arnon Grünberg kommt ein Psychiater auf die wahnwitzige Idee, eine schwer gestörte Patientin als Pflegerin für seine alte Mutter einzusetzen. Geradezu ein Horrotrip ist André Mumots "Muttertag", in dem eine okkulte Sekte mittels kranker und missgestalteter Menschen Kontakt zu höheren Mächten aufnehmen will.
  • Dann vielleicht doch lieber locker-komödiantisch wie "In Unterzahl" von Eva Sommer? Da klappt es bei einem Ehepaar nicht mit dem Kinderkriegen trotz Fruchtbarkeits-App und äußerstem Einsatz des Partners. Deshalb adoptieren die beiden ein kleines Mädchen aus Äthiopien - nicht ahnend, dass die Dame des Hauses längst mit Zwillingen schwanger ist. Ein ungetrübter Lesespaß sind auch "Ziemlich unverbesserlich" und "Ziemlich unverhofft" aus der flotten Feder von Frauke Scheunemann.

Bücher-Welten

NEUMARKT. Wer liest, vergisst die Welt um sich herum, taucht ein in neue, unbekannte Welten. Was Bücher sonst noch mit uns machen oder mit sich machen lassen, das verrät der Thementisch im April in der Stadtbibliothek.
  • Weltliteratur - ist das nicht eine etwas schwer verdauliche Lesekost? Keineswegs, denn Hilfe ist zur Hand in Form von "Bücher, die man kennen muss". Der kleine Literatur-Duden stellt hundert Meisterwerke der Weltliteratur vom "Gilgamesch-Epos" aus der Antike bis zu "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin vor. Autorenbiografien, Inhaltsangaben, Entstehungs- und Wirkungsgeschichte - nichts fehlt, und alles ist leserfreundlich aufbereitet.
  • Noch einfacher und noch dazu sehr amüsant gelingt der Einstieg in die Welt der Literatur mit "Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat" von Pierre Bayard. Tiefsinniges über "Ulysses" von James Joyce von sich geben? Lässig aus Marcel Prousts "Auf den Spuren der verlorenen Zeit" zitieren? Über Nobelpreisträger diskutieren, ohne jemals eines ihrer Werke auch nur durchgeblättert zu haben? Alles kein Problem, sagt der französische Literaturprofessor.
  • "Was ist gute Literatur?" fragt Hans Dieter Gelfert und zeigt auf, wie man gute Bücher von schlechten unterscheidet. Es ist nützlich und gleichzeitig spannend, seine Beurteilungskriterien wie Stimmigkeit und Originalität oder Vollkommenheit und Komplexität zum Maßstab zu nehmen - beim Lesen, aber auch beim Versuch, selbst anspruchsvoll und kreativ zu schreiben.
  • Mit "Das Lesekreisbuch: Eine Anleitung" wendet sich Thomas Böhm an Bücherfreunde, die sich gern mit Gleichgesinnten austauschen möchten. Das geht am besten in geselliger, ungezwungener Runde, eben in einem Lesekreis. Wer sich mit dem Gedanken trägt, an einem Treffen teilzunehmen oder selbst einen solchen Kreis zu gründen, für den ist diese Anleitung der ideale Wegbereiter.
  • "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak schildert überaus eindrucksvoll das Schicksal eines Pflegekindes. Das Mädchen überlebt das Grauen des Zweiten Weltkriegs - Bomben, Hunger, Not und Abschiede für immer vom Bruder, von der Mutter, von Freunden und Fremden - nur durch die Kraft der Worte, durch ihr Versinken in gestohlene Bücher.
  • "Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra" von Robin Sloan verbindet Welten: verschrobene Bücherwürmer und aktuelle Informationstechnologie, alte Wälzer und Google, Jung und Alt, Vergangenheit und Gegenwart - und birgt ein Geheimnis, das erst nach einer abenteuerlichen Schnitzeljagd gelüftet wird.
  • "Das Haus der vergessenen Bücher" von Christopher Morley ist eine ironische Spionagegeschichte, die erstmals schon 1919 erschien und sich heute wunderschön altmodisch liest. Ein ganz bestimmtes Buch verschwindet immer wieder aus dem Regal und taucht unverhofft jedes Mal wieder auf. Des Rätsels Lösung: Ein gewiefter Bombenbauer nutzt das Buch, um geheime Nachrichten zu übermitteln.
  • "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse ist eine Art modernes Märchen über Freundschaft und den Zauber der Literatur. Ein armer, von seinem Vater vernachlässigter Junge und ein behindertes Mädchen, deren Mutter als Putzfrau in einem Bücherbus arbeitet, fliehen mit diesem Bus aus der Stadt und wagen eine abenteuerliche Reise durch England.
  • Über alle Leselust hinaus kann man mit dem geliebten Lesestoff auch noch ganz andere Sachen anstellen. Der Band "Räume für Menschen, die Bücher lieben" zeigt, wie sich Bücher als fantasievolle Elemente der Raumgestaltung oder Inneneinrichtung einsetzen lassen oder Büchermengen optimal in der Wohnung verteilt werden können. "Wohnen mit Büchern" gibt ähnliche Empfehlungen. Und der schlichte Titel "Bücher-Möbel" präsentiert über 300 faszinierende Designentwürfe für Regale, Borde, Möbel und Kunstobjekte.
  • Bastelfreunde werden sich mit "Book up!" anfreunden, einer Anleitung, wie sich aus alten Büchern E-Book-Reader-Hüllen, Taschen, Schlüsselkästen und vieles mehr herstellen lassen. "Neues aus alten Büchern" erweitert die Palette der Möglichkeiten um Alben, Grußkarten, Spielzeug und Dekorationsobjekte. "Kreativboker" von Arne Nerjordet und Carlos Zachrison und "Buchbinden - vom Handwerk zur Kunst" ebnen den Weg zu individuellen Tagebüchern, Alben, Kalendern, Kinderbüchern und was kreativen Geistern mit geschickten Händen sonst noch so einfallen mag.

Hausbesuche im März

NEUMARKT. „Hausbesuche“ der anderen Art stellt die Neumarkter Stadtbibliothek in den Mittelpunkt ihrer Medienausstellung des Monats März.

Es geht nicht um Weißkittel mit Stethoskop und Blutdruckmesser, sondern um Architektur und Baukultur. Die Auswahl auf dem Thementisch reicht von imposanten Großbauten bis zum privaten Eigenheim und ist damit abgestimmt auf die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Architektur“.
  • In die weite Welt führt „100 Bauwerke, die Sie kennen sollten“. Von der Antike bis zum New Yorker One World Trade Center stellt der Band herausragende Gebäude vor. Die großformatigen Außenaufnahmen und leicht fasslichen Texte werden ergänzt durch Hintergrundinformationen zu Baumeistern und Architekten.
  • Die DVD „Die Elbphilharmonie – von der Vision zur Wirklichkeit“ bietet spektakuläre Aufnahmen von drei Zeitrafferkameras, die über zehn Jahre hinweg den Bau verfolgten, und bietet als Finale einen atemberaubenden Schnelldurchlauf vom ersten Spatenstich bis zur Vollendung. Die gebundene Ausgabe von den Schweizer Star-Architekten Herzog & Maron dokumentiert das städtebauliche Jahrhundertprojekt von der Entstehungsgeschichte bis zu den Details des Bauwerks.
  • „Wie erkenne ich? Moderne Architektur“ fragt Hajo Düchting und gibt selbst fachkundig Antwort. Er verweist auf die radikal schlichte Formgebung durch den Einsatz von Stahl, Glas und Spannbeton mit dem Bauhaus in Weimar und Dessau als Ausgangspunkt. Ideale Ergänzung ist das umfassende Nachschlagewerk „Architektur des 20. Jahrhunderts“ von Peter Gössel und Gabriele Leuthäuser, das verschiedene Baustile und ihre Schöpfer vorstellt.
  • „Architekten! Von Aalto bis Zumthor“ von Paul Cattermole ist quasi ein „Who’s who“ der Baukünstler, die unsere Umwelt gestalten oder gestaltet haben. Mehr als 80 Baumeister aus fünf Jahrhunderten sind hier mit ihren wichtigsten Bauwerken vertreten. „Stillgelegt“ heißt das Kontrastprogramm: eine fesselnde Dokumentation dreier Fotografen über 100 Fabrikanlagen, Kraftwerke, Bunker, Brücken, Sportstätten und andere Bauwerke, die im 20. Jahrhundert gebaut und wieder aufgegeben wurden.
  • Umfangreich ist das Angebot für Häuslebauer. Mit „111 Gründe, ein Haus zu bauen“ macht Andreas Heil all denen Mut, die sich ihrer Sache noch nicht sicher sind. „Wir planen und bauen unser Haus“ gibt Entscheidungshilfen von der Finanzierung bis zum Bauablauf. In „Traumhaft schöne Einfamilienhäuser um 250.000 Euro“ zeigt Andreas K. Vetter, dass ein Architektenhaus nicht teuer sein muss und wie sich dabei eigene Ideen verwirklichen lassen. „Die besten Einfamilienhäuser aus Holz“ stellen Wolfgang Bachmann und Ludger Dederich vor.
  • „Wohnen unter 1.000 Euro“ vollzieht nach, wie sich 25 kleine Wohneinheiten mit jeweils maximal tausend Euro einrichten ließen. Das reichte für Möbel, Dekos, Bilder, allerdings nur durch den gezielten Zugriff auch bei Billigläden und Flohmärkten. Das Praxishandbuch „Wohlfühlfaktor Farbe“ erklärt, wie man die individuell passenden Farben für den eigenen Wohnbereich findet und so die gesamte Raumwirkung verändert.
  • Unter dem Titel „Treppe, Fenster, Klo: Die ungewöhnlichsten Häuser der Welt“ bringt das Autorenduo Aleksandra Machowiak und Daniel Mizielinski Kindern zeitgenössische Architektur nahe. Das gelingt mit dem Vorstellen von Häusern, die wie Birnen aussehen, zusammenschiebbar oder aufblasbar sind oder scheinbar über dem Erdboden schweben.
  • Ein Blick auf die ausliegenden Zeitschriften: „Häuser“ wendet sich an Bauherren, Architekten und Designer. „Schöner wohnen“ glänzt mit Einrichtungsideen. „Mein schönes Zuhause“ schließt auch den Garten mit ein. Ebenfalls griffbereit liegen Spezialausgaben über Plus-Energie-Häuser oder Holz- und Ökohäuser. Ein besonders umfangreicher Ratgeber für alle Bauwilligen ist „das dicke deutsche Hausbuch“.
  • Auch spannende Unterhaltung zum Thema fehlt nicht. „Giganten“ heißt der historische Roman von Claude Cueni mit Schauplätzen wie dem Pariser Eiffelturm und der New Yorker Freiheitsstatue. „Die Kathedrale des Meeres“ von Ildefonso Falcones führt ins düstere mittelalterliche Barcelona. „Der amerikanische Architekt“ von Amy Waldmann gewinnt die Ausschreibung für die Gedenkstätte, die New York für die Opfer der Terroranschläge errichten will – und ist Moslem! Und wer noch immer nicht Ken Folletts Meisterwerk „Die Säulen der Erde“ gelesen hat, kann das jetzt endlich nachholen.

„Echt frech“

NEUMARKT. „Echt frech“ kommt die Stadtbibliothek im Monat Februar – mit einer Auswahl DVDs, auf denen die "Stars" der fränkischen und der bayerischen Kabarett-Szene (ja, da gibt es natürlich ganz gravierende Unterschiede!) zu erleben sind. Genau das Richtige, um für die fünfte Jahreszeit in Stimmung zu kommen.
  • In „Alles Müller Live“ offenbart Michl Müller seine unverkennbar fränkische Heimat, Mundart und Seele. Deutlich wird aber auch, dass man den beliebten Künstler nicht auf seine erfolgreichen Auftritte in „Fastnacht in Franken“ reduzieren darf. Seine treue Fan-Gemeinde weiß und findet hier bestätigt: Der Michl hat mehr drauf.
  • „Dinner for One – Essn für ann – auf fränkisch“ – das ist natürlich eine Paraderolle für das Duo Heißmann & Rassau. Georg Kaltengruber (Volker Heißmann) freut sich auf einen gemütlichen Silvesterabend daheim. Seine Frau Anneliese (Martin Rassau) will stattdessen den englischen Klassiker auf fränkisch spielen, und ihr Mann soll den Butler James geben.
  • „Pelzig stellt sich“ passt natürlich ebenfalls perfekt in die närrische Zeit. Und närrisch ist es schon, wenn widersprüchliche Wahrheiten in unserem Kopf aufeinandertreffen, wenn man nicht weiß, ob Lasagne eine italienische Nudelspezialität oder ein bulgarischer Pferdefriedhof ist. Und was spricht dagegen, Minister per Losentscheid zu bestimmen, wenn der Wechsel vom Verteidigungs- zum Wirtschafts- oder Landwirtschaftsministerium offenbar keinerlei Sachkenntnis voraussetzen?
  • Niemand hat der bayerischen Seele besser zum Ausdruck verholfen als Gerhard Polt & die Biermösl Blosn. Nicht nur ausgewiesene Faschingsfreaks wird es freuen, wieder einmal Polts nörgelnden, schimpfenden, spottenden Figuren zu begegnen und den mehrstimmigen Kalauern der Well-Brüder lauschen zu können.
  • Eine ganz eigene Art, ihr Publikum in Bann zu ziehen, hat Martina Schwarzmann aus Altomünster. „Wer Glück hat kommt!“ ist nur eine ihrer aus Vorträgen und Liedern bestehenden Darbietungen, und jede einzelne bestätigt ihre Vielseitigkeit und Einzigartigkeit.
  • Monika Grubers „Best of Kabarett“ heißt die erweiterte Neuauflage ihres Kabarett Sets. Ob „Hauptsach’ g‘sund“, „Zu wahr, um schön zu sein“, „Wenn ned jetzt, wann dann“, „Kellnerin Monique – Schmeckt’s ned“ oder „Irgendwas is’ immer“ - es ist wirklich alles dabei und Gaudi garantiert.
  • „Es geht weiter“ tröstet Bruno Jonas seine Anhängerschar. In der Rolle als Unternehmensberater Hubert Unwirsch äußert er sich mit globalem Durchblick zu Stuttgart 21 und Integrationsdebatte, Parteiengezänk und Politikverdrossenheit, Wissenschaft und Religion.
  • „Ruhe bewahren“ empfiehlt „Luise Kinseher sich selbst und ihren Fans. Wer ihre To-do-Liste liest, erkennt sofort, dass das unmöglich ist: Publikum unterhalten, saumäßig lustig sein, Klimawandel aufhalten, Mama anrufen, Klopapier kaufen, neuen, passenden Mann finden und fürs Alter vorsorgen. Trotzdem kommt es wunderbarerweise schließlich zum erleichterten „passt scho“.
  • Mit „Zum Ringlstetter – Live“ lädt Hannes Ringlstetter zu seiner neuen Kabarett-Musik-Show ein. Immer lustig, doch nie flach, schlüpft er in die verschiedensten Rollen, lehrt als niederbayerischer Agrar-Grantler, als frustrierter fränkischer Lehrer oder als Frauenheld mit Wiener Schmäh, dass man alles tun darf, nur eines nicht: die Welt und sich selbst gar zu ernst nehmen.
  • „Mehr Glanz“ fordert Georg Ringsgwandl, der „bayerische Bob Dylan“ in immer anspruchvollen Texten und starken Klängen. So besingt er, dass es doch beim Schönheitschirurgen besser klappen könnte, dass der Obdachlose sich eine neue Zeitung über dem Lüftungsschacht gönnt, der Kardinal Papst werden und der Papst in den Ruhestand gehen möchte.
  • Kann auch ein Buch Musik zum Klingen bringen? Dieses schon: „Ohne Gaudi is ois nix“ heißt die Autobiografie von Fred Fesl. Er ist quasi der „Erfinder“ des bayerischen Musikkabaretts, stand als vollbärtiger Volksmusikanarchist, begnadeter Gitarrist und hintersinniger Wortakrobat bis 2006 auf der Bühne, bis eine Parkinson-Erkrankung ihn ausbremste.
  • In „Hinter keinen Kulissen – Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ präsentieren Sammy Drechsel und Dieter Hildebrandt Ausschnitte und teilweise zuvor unveröffentlichte Filmdokumente aus sechs Jahrzehnten. Klar die Gliederung in die Kapitel „Das klassische Ensemble 1956 – 1972“, „Die neue Lach und Schieß 1976 – 1980“, „Ein Kommen und Gehen 1981 - 1985“, „Ossis und Wessis 1986 – 1999“ und „Umbau und Neuanfänge 2002 – heute“.

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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang