Große und kleine Fische
NEUMARKT. Große Fische, kleine Fische – bei der Themenausstellung der Stadtbibliothek Neumarkt stehen im Mai Fische und Angeln im Mittelpunkt.
"Es ist eine Kunst, die Fische zu überreden, an Land zu gehen" verkündet das Ausstellungsplakat von Jan Neve. Egal, wer es gesagt hat, die Stadtbibliothek geht selbst ins Wasser und zieht für ihren Thementisch im Mai alles das an Land, was mit Angeln, mit Fischen in Flüssen, Seen und in der Räucherkammer zu tun hat. Sie schlägt sogar Wellen bis hin zu Wassergärten und Aquarien sowie dicken Fischen, die den Mafia-Jägern in Sizilien ins Netz gehen.
- "Die besten Angeltricks der Profis" stellt Martin Wehrle vor. Verblüffend: Es sind die nicht großen Dinge, die den Fisch an den Haken locken, kein exklusives Gerät, ausgefallene Köder oder waghalsige Angelplätze, sondern scheinbare Kleinigkeiten, die sich einfach und direkt umsetzen lassen. Natürlich ist die richtige Ausrüstung wichtig, aber das entscheidende Angelgerät ist der eigene Kopf.
- "So fängst Du große Fische" verspricht Hans Eiber und wendet sich mit seinem Ratgeber speziell an jugendliche Petri-Jünger. Ausführlich informiert er über Ausrüstung und Zubehör, Köder und Angeltechniken, beschreibt Fried- und Raubfische. Nicht vergessen ist, wie der gefangene Fisch geschlachtet, frisch gehalten und schließlich zubereitet werden muss. Das "Handbuch für Angelfischer" von Edmond Rehbronn widmet sich der Vorbereitung auf die Fischerprüfung. Es gibt Antwort auf alle Prüfungsfragen sowie zu Fischkunde, Fischarten, Ökologie und Gewässerkunde.
- "Was lebt in heimischen Seen?" Diese Frage beantwortet das Bestimmungsbuch für Taucher und Schnorchler. Die meisten der hier beobachteten rund einhundert Tiere leben im oberen Zehn-Meter-Bereich, viele auch an und in der Uferzone. Erleichtert wird die Bestimmung der Fische, Wirbellosen, Amphibien und Reptilien durch die großformatigen Fotos. Noch weiter geht die "Enzyklopädie der Fische", ein aufwendig illustriertes Sachbuch aus der Hand eines hochkarätigen Expertenteams. Es stellt die mit 25 000 Arten zahlenmäßig größte Wirbeltiergruppe vor und "bietet einen spannenden Tauchgang in die faszinierende Welt der Fische".
- "Fische für Aquarium & Teich" heißt der Ratgeber aus dem Verlag Dorling-Kindersley für Haltung und Pflege. 800 Arten im Handel erhältlicher Fische, Wirbelloser und Pflanzen sind hier systematisch geordnet, dazu gibt es Tipps zur Einrichtung der Wasserwelten, zur Gesunderhaltung, Fütterung und Vermehrung der Pfleglinge. Damit ist das Werk sehr gut geeignet auch für angehende Aquarianer.
- "Traumhafte Wassergärten" ist ein Bildband mit zahllosen Anregungen für alle Spielarten von Wasserwelten: Teiche, Becken, Pools, Miniatur-Wassergärten für Balkon und Terrasse, Brunnen und Quellsteine, Bachläufe, Wasserfälle und Kaskaden. Auch ungewöhnliche Lösungen für Dachgärten und Teiche direkt am Haus sind dabei.
- Wenn Fisch so gesund ist, dürfen Kochbücher nicht fehlen. Eine reich illustrierte Rezeptsammlung speziell für Süßwasserfische liegt unter dem Titel "Fische aus heimischen Seen und Flüssen" vor. Sie entstammt der Serie "Wir lieben Kochen" und leitet sicher von Einkauf und Lagerung bis zu Vor- und Zubereitung. "Das Teubner-Handbuch Fisch und Meeresfrüchte" lässt nichts aus von Aal bis Zander, bietet Küchenpraxis für über 150 Gerichte aus aller Welt. "Fische selbst räuchern" kann man sich zutrauen nach den einfachen Anleitungen von Egon M. Binder. Er erklärt, wie der Kabeljau zum Stockfisch wird, möchte Feinschmecker mit Kieler Sprotten und Schillerlocken locken.
- "Warum der Fisch im Wasser lebt" aus der Reihe "Biologisches Wissen" wendet sich an Lehrende und Lernende. 142 Aufgaben und Lösungen zu Evolution, Ökologie und Verhalten hat der Autor Werner Bils zusammengestellt. Das Buch ist Teil der insgesamt vierbändigen Reihe, die den Wissensstoff nach einem in der Praxis bewährten Konzept gliedert: nach biologischen Sachgebieten und damit losgelöst von einer starren Schul- und Klasseneinteilung.
- Wie immer bereichern auch ein paar zum Thema passende Romane die Auswahl: "Das Netz der großen Fische" ist ein Sizilien-Krimi von Andrea Camilleri über das Geflecht von Mafia, Justiz, Politik, Hochfinanz und den Einfluss der Medien. In "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher ermittelt der Berliner Kriminalkommissar Gereon Rath, der eigentlich bei der Sittenpolizei tätig ist, auf eigene Faust in einem Mordfall.
"Frühlingsgefühle – Frühlingsgewühle"
NEUMARKT. "Frühlingsgefühle – Frühlingsgewühle" das ist nicht nur als sinnfreies Wortspiel gemeint, sondern als Einladung, heiteren Gemüts auf dem Thementisch April der Stadtbibliothek herumzustöbern. Von frühlingshaft heiteren Romanen über Feiern im Freien, Abspecken und Aufräumen bis zu Frühlingsideen für Haus und Garten ist alles zu finden, was in diese verheißungsvolle Jahreszeit passt.
- "Frühlingsgewühle" ist gleichzeitig der Titel eines pfiffigen Frauenromans von Milly Johnson. Deren Heldin Lou startet eine Aufräumaktion, bei der ihr Tom über den Weg läuft, der beste Profi-Entrümpler der Stadt und zudem äußerst attraktiv. Ziemliches Pech für ihren notorisch fremdgehenden Ehemann Phil, denn Lou beginnt bald auch in Sachen Liebe aufzuräumen.
- Spannend und verschwörerisch dagegen "Das Geheimnis des Frühlings" von Marina Fiorato. Ein Freudenmädchen steht dem berühmten Maler Botticelli Modell, wird nicht bezahlt und entwendet deshalb die Skizze des Gemäldes. Die aber birgt ein brisantes Geheimnis, das sie in höchste Gefahr bringt. Die Flucht vor ihren gnadenlosen Verfolgern führt sie durch sieben italienische Städte, ehe es in der achten zum großen Showdown kommt.
- "Arabischer Frühling" von Tahar Ben Jelloun ist die erste Buchveröffentlichung zu den Aufständen und Umbrüchen in Tunesien, Ägypten, Libyen und anderen arabischen Staaten. Der Autor analysiert die Vorgeschichte anhand der geschichtlichen Hintergründe, schildert die Ereignisse als Betroffener und als Vermittler zwischen den Kulturen.
- Zurück zum Aufräumen, aber diesmal ernsthaft: "Stauraum – das Wichtigste" heißt der Einrichtungsratgeber vom Top-Designer Terence Conran. Er zeigt, wie gute Stauraumkonzepte und Aufbewahrungssysteme Ordnung ins Haus bringen und es möglich machen, jeden Raum optimal zu nutzen. Einbaumöbel, Regale, Hängeablagen sind Beispiele aus der Fülle praktikabler Lösungsvorschläge.
- "101 Traumgärten", professionell geplant und realisiert, stellt der gleichnamige opulente Bildband mit Beispielen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Dazu passt das "Ideenbuch Sitzplätze" aus der Hand des Landschaftsarchitekten Manuel Sauer mit stilsicheren Gestaltungsvorschlägen für den Rückzugsraum am Haus oder im stillen Gartenwinkel.
- Viele Tipps für "Draußen feiern durchs ganze Jahr" hat Anja Detzel. Ob Osterbrunch, Grillen am See oder Silvester-Dinner im Eis, die Autorin hält für alle kulinarischen und andere Geselligkeiten Anregungen bereit. "Frühlingsideen" hat auch Sieglinde Holl zu bieten. Ihr geht es um Blumenarrangements, Tischdekorationen, kleine Basteleien und bunte Ostereier.
- Aus der Reihe "Brigitte-Kreativ-Edition" empfiehlt sich der Band "Dekoideen – mit Naturmaterialien" mit seiner liebevollen Gestaltung und leicht umsetzbaren Vorschlägen als wahre Fundgrube. Insgesamt liegen acht Bände mit Schwerpunkten wie Wohnideen, Gartenideen und Geschenkideen vor.
- "Bauch-weg-Quickies" von Carla Bennini enthält gut nachvollziehbare Übungen für einen flachen Bauch und eine bessere Haltung. Mit Fünf- und Zehn-Minuten-Programmen fällt der Einstieg leicht. Auf anderen Wegen zum Ziel möchte Anna Ort-Gottwald (ver)führen mit "Brigitte-Diät - Abnehmen mit Lieblingsgerichten". Über hundert neue Rezepte aus der internationalen Küche laden zum Nachkochen ein, darunter Gängiges und Ausgefallenes, dazu Klassiker wie deutsche Hausmannskost.
- Zum Schluss noch ein schönes Versprechen: "Entspannt durch den Frühling", ein Übungsbuch für Vor- und Grundschüler, verfasst von der Entspannungstherapeutin Mirjam Rögner-Schneider. Zwölf kindgerechte Kapitel enthalten Anregungen für je eine komplette Übungsstunde in Autogenem Training, Progressiver Muskelentspannung, Massagen und Meditation, aber auch zum Basteln und Pflanzen, Spielen und Kochen.
Wer schön sein will...
NEUMARKT. Wer schön sein will, muss leiden? Keineswegs, es genügt, den Thementisch März der Stadtbibliothek anzusteuern. Denn dort liegen praktische und unterhaltsame Ratgeber bereit, die zielsicher helfen, passend zum eigenen Stil das richtige Make-up und das perfekte Outfit zu finden.
- "Die große Make-up-Schule" aus der Feder von Jemma Kidd ist ein umfassender und sehr verständlich geschriebener Schmink-Ratgeber. Von Hautpflege, Hauttypen und der Hautstruktur in den verschiedenen Alterphasen spannt das ehemalige Model den Bogen über den richtigen Umgang mit Lidschatten, Eyelinern und Wimperntusche bis zu Stilvariationen für alle Gelegenheiten, Typen und Wetterlagen.
- "Schönheit: Die Versprechen der Beauty-Industrie", unter diesem Titel nehmen Hans Weiss und Ingeborg Lackinger einen sehr umstrittenen Bereich der Medizin unter die Lupe, der zu einem milliardenschweren Geschäft geworden ist. Hierzulande darf sich jeder Arzt "Schönheitschirurg" nennen und mit Anti-Aging oder Botox Eingriffe vornehmen, die oft zu unerwünschten, ja verheerenden Folgen führen. Die Autoren sagen klar und ungeschönt, wo sie Nutzen sehen und wo nach ihrer Ansicht die Risiken überwiegen.
- "Dresscode Woman" heißt der edel ausgestattete, sehr attraktive und informativ bebilderte Ratgeber, mit dem Irmie Schüch-Schamburek der Damenwelt eine Rund-Um-Beratung für das perfekte Outfit bietet. Das Themenspektrum ist beeindruckend, reicht von Körperpflege und Frisur bis hin zu wirklich allen denkbaren Kleidungsstücken, Stil- und Schnittvariationen, Stoffen und Anlässen.
- "Dresscode Man" ist das Gegenstück für das so genannte starke Geschlecht, das nicht immer so modebewusst daherkommt. Auch hier geht es von Haut- und Haarpflege über Parfüms bis zur typgerechten und anlassbezogenen Garderobe. Eingeschlossen sind ein "Styling-Knigge"- was trage ich bei welcher Gelegenheit - , Tipps zur Pflege der Kleidung und sogar zur Wahl des Reisegepäcks.
- "Finde deinen Stile" stellt die ganze Bandbreite der aktuellen Modetrends vor: mal flippig, mal sexy oder einfach nur chic. Sich flott kleiden und Kleidungsstücke geschickt kombinieren, dazu geben die bunt aufgemachten Kapitel zu Basics, Oberteile, Hosen und Röcke, Kleider, Farben und Stoffe, Schuhe, Accessoires und Lingerie so viele Tipps, dass jeder seinen Stil finden und verwirklichen kann. "Typberatung, die anzieht – Ideen & Impulse für mehr Stilgefühl" bieten auch Stephanie Palm und Ursula Scholz allen, die das Beste aus ihrem Typ machen und ihren eigenen, unverwechselbaren Stil wollen.
- Für viele junge Menschen ist "Modemachen" offenbar ein Traumberuf. An sie wendet sich die von Jay Calderin verfasste "Modebibel", ein komplettes und kompetentes Nachschlagewerk, das den gesamten Entstehungsprozess von der Recherche über Design und Produktion bis zur Wirkung nachvollzieht. "Modedesign – Illustrationstechniken" ist ein Ratgeber von Naoki Watanabe, die an einem führenden Modeinstitut in Japan unterrichtet. Ihr großer Erfahrungsschatz macht das Fachbuch sehr wertvoll für Leserinnen und Leser, die eine Ausbildung speziell in dieser Richtung anstreben.
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