Christlich Soziale Union

Kampfabstimmungen bei CSU

NEUMARKT. Heidi Rackl setzte sich bei der Delegierten-Versammlung der CSU als Direkt-Bezirkstagskandidatin gegen Landrat Willibald Gailler durch.

Rackl holte bei der Kampfabstimmung 88 der 149 abgegebenen Stimmen, auf Gailler entfielen nur 61 Stimmen. Rackl war von MdEP Albert Deß, Gailler von Alois Scherer vorgeschlagen worden.


Bei der Zusammenkunft wurden auch über die Listen-Kandidaten für Landtag und Bezirkstag entschieden.

Für die Landtagswahl setzte sich hier Helga Huber knapp mit 79 zu 74 Stimmen gegen Dr. Maximilian Federhofer durch. Bei der Bezirkstagswahl tritt Josef Bauer als Listenkandidat an; er wurde bei der Delegiertenversammlung ohne Gegenkandidaten gewählt.
12.11.17

"Auf Bedürfnisse reagieren"


Die Junge Union besuchte die Gemeinde Deining

NEUMARKT. Nach Parsberg, Neumarkt und Freystadt machte der Kreisverband der Jungen Union Neumarkt mit seiner Landkreistour Halt in Deining.

Zu Beginn besichtigte man mit dem Deininger Bürgermeister und Fraktionsvorsitzenden im Neumarkter Kreistag Alois Scherer das Naturbad und erfuhr Einblicke in die Finanzierung des Bades.


Zur Zeit könne es für junge Familien in Teilen des Landkreises "durchaus schwer sein, zu Wohneigentum zu kommen", hieß es dann bei der anschließenden Versammlung. Die Gemeinde Deining sei hier eine der Ausnahmen.

Das Deininger Wohnbaumodell solle möglichst vielen den benötigten Wohnraum zu Verfügung stellen. Der Stellvertretende JU-Kreisvorsitzende und Deiniger Gemeinderat Peter Meier sagte, dass es wichtig sei, auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zu reagieren.

"Politik sollte keinem seine Entscheidung abnehmen, wie und wo er gerne Leben möchte", sagte JU-Kreisvorsitzender Martin Willjung. In großen Städten sei diese Wahlfreiheit mangels Alternativen und Finanzierbarkeit längst eliminiert.

Auch in Neumarkt decke sich das Angebot nicht mehr mit dem Bedarf an zur Verfügung stehenden Bauplätzen. Vielerorts versteife sich die Politik auf die an sich durchaus legitime Nachverdichtung und andere Wohnbauprojekte, weshalb die Ausweisung preiswerter Grundstücke oftmals zu kurz käme.
30.10.17

"Positiven Weg fortführen"


Die CSU-Kreistagsfraktion besuchte das Parsberger Klinikum

NEUMARKT. Die CSU-Kreistagsfraktion stehe zum Klinikum Parsberg, hieß es nach einer Besichtigung und einer Sitzung vor Ort.

Die Fraktion hatte sich vorgenommen, sich alljährlich intensiv mit den Kliniken des Landkreises zu beschäftigen. Nachdem vor gut einem Jahr das Klinikum in Neumarkt besichtigt wurde, beschäftigten sich die Kreisräte nun mit der dazugehörenden Klinik in Parsberg.

Klinikvorstand Peter Weymayr und Chefarzt Dr. med. Rainer Munzinger begrüßten die Gäste und führten Sie zunächst durch das Haus. Besichtigt wurden unter anderem die neu eingerichteten Räumlichkeiten zur akutgeriatrischen Behandlung, eine Medizin, die sich besonders mit der Diagnose und Therapie von Krankheiten der älteren Menschen befasst.


Im Anschluss an die Führung traf sich die CSU-Fraktion zur Sitzung im Konferenzraum des Klinikums. Dort gab Weymayr einen ausführlichen Überblick über die Klinik. Er ging insbesondere auf die aktuellen Herausforderungen, geplante Bauvorhaben und die wirtschaftliche Situation des Hauses ein. Ein wenig Sorgen bereite dem Klinikum der Personalmangel besonderes in der Gesundheits- und Krankenpflege. Trotz intensiver Bemühungen sei es derzeit sehr schwierig, ausgebildete Fachkräfte in diesem Bereich zu gewinnen.

Anschließend informierte MdB Alois Karl über das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene Krankenhaus-Strukturgesetz und deren Auswirkungen auf die Klinikstandorte.

Landrat Willibald Gailler ging auf die derzeitige Situation der Klinik Parsberg ein und zeigte sich zuversichtlich, dass die Herausforderungen durch gemeinsame Anstrengungen gemeistert werden können. Insgesamt gesehen seien die Krankenhäuser in Neumarkt und Parsberg gut aufgestellt.

Als Gastreferent sprach Dr. Wolfgang Bärtl über die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Fachärzten und den Krankenhäusern. Bärtl ist Mitglied des Ärztenetzes im Landkreis Neumarkt.

Die Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion waren sich einig, dass der positive Weg in den Krankenhäusern fortgeführt werden soll. Die Klinikstandorte in Neumarkt und Parsberg seien auch in Zukunft notwendig, um eine gute ärztliche Versorgung im Landkreis Neumarkt zu gewährleisten.
09.10.17


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16. Jahrgang