Christlich Soziale Union

„Stadt soll Wirten helfen“

NEUMARKT. Die Gastronomie gehört nach Meinung der Neumarkter CSU zu den Bereichen, die unter der aktuellen Corona-Krise am meisten leiden.

Zu den finanziellen Einbußen komme die Ungewissheit, wie sich die Lage in Zukunft entwickeln werde, hieß es von der CSU-Stadtratsfraktion, die deshalb anregte, dass die Stadt die heimischen Gastronomiebetriebe unterstützen soll.

Als eine konkrete Maßnahme haben die CSU-Stadträte die Außenbestuhlung ins Auge gefasst: „Die Möglichkeiten für unsere Gaststätten sollten durch die Stadt großzügig erweitert werden“, sagte Lissy Walter. Darüber hinaus wurde angeregt, den Wirten die Gebühren für eine solche Ausweitung auf zwei Jahre zu erlassen.


Man brauche kreative Lösungen, um den Wirte in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, sagte Fraktions-Vorsitzender Marco Gmelch. Neben einer Ausweitung der Außenbestuhlung könnte beispielsweise auch über die Einrichtung von „Sonderbiergärten“ nachgedacht werden. Auch die Ausrichtung eines Festes der Neumarkter Wirte wäre vorstellbar – für den Fall, dass sich die Ansteckungszahlen über einen längeren Zeitraum weiter nach unten entwickeln.

Die Fraktion schlug vor, schnellstmöglich einen „runden Tisch“ mit Vertretern der Gastronomie, der Stadtverwaltung, der Innenstadtreferentin Gerlinde Wanke und Vertreter des Stadtrats zu bilden.
20.05.20

Gmelch neuer Fraktions-Chef


Der neue Fraktions-Vorstand: Ferdinand Ernst, Marco Gmelch, Peter Ehrensberger und Geschäftsführerin Lissy Walter
Foto: Florian Basel
NEUMARKT. Marco Gmelch ist neuer Fraktions-Chef der CSU-Fraktion im Neumarkter Stadtrat. Er löst damit Markus Ochsenkühn ab, der in der konstituierenden Sitzung des Stadtrates zum neuen 1.Bürgermeister gewählt wurde.

Der Fraktionsvorstand wird durch Peter Ehrensberger und Ferdinand Ernst und die neue Geschäftsführerin Lissy Walter komplettiert.

In einer geheimen Abstimmung wählten die 13 Stadträte den Parteivorsitzenden und neuen Kreisrat Marco Gmelch einstimmig zum künftigen Fraktionsvorsitzenden. Der 32jährige Gmelch ist beruflich bei einer Versicherung als Konzernprojektleiter tätig. Begonnen hat der Kommunalpolitiker bereits mit 16. Jahren bei der Jungen Union in Neumarkt.


Die CSU wolle auf eine konstruktive politische Zusammenarbeit mit allen Stadträten setzten, hieß es. Man werde in den nächsten sechs Jahren alles Notwendige zum Wohle einer zukunftsfähigen Stadt mit einem klar erkennbaren Profil einbringen.

Wegen der Coronakrise sei künftig eine noch zielgerichtetere und vorausschauendere Wirtschafts- und Sozialpolitik notwendig. Ein "weiter so" werde es nicht geben, sagte Fraktions-Vize Ferdinand Ernst.

Mit der Wahl des bisherigen CSU-Fraktionschefs Markus Ochsenkühn zum 1. Bürgermeister könne die Partei auch in den kommenden sechs Jahren den konsequent eingeschlagenen Weg einer Erneuerung weiterführen.

Über die weiterhin zukunftssichere und sinnvolle Ausrichtung im CSU-Stadtverband Neumarkt mit seinen 14 Ortsverbänden müsse sich in den Wochen „nach Corona“ Gedanken gemacht werden, sagte Gmelch. Nach den wichtigsten Wahlen auf kommunaler Ebene sei jetzt die Zeit, in aller Ruhe die Weichen für die Zukunft neu zu stellen.
08.05.20

Stolz auf Ergebnis


Die Neumarkter Junge Union freute sich über ihr Wahlergebnis. Das Foto entstand bereits in Vor-Corona-Zeiten, hieß es ausdrücklich
Foto: Florian Basel
NEUMARKT. Freude beim CSU-Nachwuchs: mit Luis Urban und Marco Gmelch ziehen zwei Mitglieder der Jungen Union in den Neumarkter Stadtrat ein.

Schwerpunktthemen der nahen Zukunft sollen die Arbeitsplätze, die Wirtschaftskraft und der Erhalt des Mittelstandes in der Stadt werden.

Nach der Wahl hatten die Mitglieder der Jungen Union nicht nur dem CSU-Landrat Willibald Gailler zu seinem Sieg gratuliert. Sie freuen sich auch über ihren eigenen Erfolg: Denn sie holten insgesamt 35.402 Stimmen bei der Neumarkter Stadtratswahl. Dies entspreche 5,97 Prozent der abgegebenen Stimmen in der Stadt Neumarkt und 17,61 Prozent der CSU-Stimmen, teilt der Vorsitzende Kirill Spitz mit.


Mit 8242 Stimmen zieht der Altenhofener Marco Gmelch als Stadtrat in das kommunale Parlament ein. Mit 6360 Stimmen erzielt der Staufer Luis Urban ein „Spitzen-Ergebnis“ und darf als zweiter JUler und jüngster Stadtrat der CSU-Fraktion zukünftig die Stadtpolitik mitgestalten.

Das enorme Vertrauen der Wähler habe gezeigt, dass auch eine neue, junge Generation in der Kommunalpolitik durchaus gewünscht werde, sagte Luis Urban.

Zum ersten Nachrücker für die JU Neumarkt auf der CSU-Liste wurde Martin Willjung mit 4255 Stimmen gewählt. Ebenfalls respektable Ergebnisse holten Stephan Meier (3417 Stimmen), Dr. Fabian Schröder (3219 Stimmen), Anna Bärnreuther (3184 Stimmen), Maximilian Gnus (2362 Stimmen), Alexander Bögerl (2303 Stimmen) und Kirill Spitz (2060 Stimmen).
10.04.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang