Christlich Soziale Union

"Vertrauen in Sachverstand"

NEUMARKT. "Neumarkt, die kinderfreundliche Stadt" und "Private Public Partnership" - über diese Themen referierten Stadträtin und Ortsvorsitzende Gisela Burger sowie Stadtverbands-Chef Helmut Jawurek bei der Vorstandssitzung des CSU-Ortsverbandes Stadtmitte.

Es sei keine Frage, dass Kinder unsere Zukunft sind. Also müsse man etwas für sie tun, so Gisela Burger. Die Stadt Neumarkt habe deshalb ein Programm aufgelegt, bei dem die Stadt Familien mit Kindern, die auf städtischen Grund bauen wollen einen Zuschuss von 10.000 Euro je Kind gewähre. Die Überlegung dabei sei gewesen, den Bauwilligen eine direkte Hilfe zukommen zu lassen um somit auch den Wunsch auf Eigentum zu verwirklichen. Das Erfreuliche an diesem Programm sei gewesen, dass alle Stadtratsfraktionen zugestimmt hätten.

Private Public Partnership (PPP) - eine neue Wortschöpfung und ein Verfahren, das künftig für Kommunen möglicherweise immer mehr an Bedeutung gewinnen könnte, wenn sie auch weiterhin an finanzieller Auszehrung zu leiden hätten, so Helmut Jawurek bei seinem Referat beim Ortsverband Stadtmitte. PPP bedeutet, dass ein oder mehrere private Finanziers ein öffentliches Projekt finanzieren und möglicherweise auch betreiben. So zum Beispiel die geplante Neumarkter Stadthalle, eine Sporthalle oder ähnliches.

Die PPP sei ein recht kompliziertes Rechtskonstrukt, für das sich die Stadt bei der Errichtung und Betreibung der Stadthalle entschieden habe, so Helmut Jawurek. Diese Art der Finanzierung biete für die Stadt erhebliche Vorteile und belaste das Stadtsäckel weitaus weniger, als dies bei Eigenfinanzierung der Fall wäre. Zudem würde privates Betreiberwissen und Hallenmanagement das gesamten Vorhaben wesentlich wirtschaftlicher gestalten. „Die Politik muss den Mut haben auch Dinge aus der Hand zu geben und mehr Vertrauen in den wirtschaftlichen Sachverstand und das Wissen privater Investoren zu haben.“, so der Neumarkter CSU-Chef Helmut Jawurek.

Doch nicht nur der Bau der Stadthalle solle in Angriff genommen werden, sondern auch das Areal am Unteren Tor sollte nun endlich seiner Bestimmung zugeführt werden. Es liege ein neuer Bebauungsplan vor, der dieses Gebiet als gemischtes Handelsgebiet ausweise und eine neue Gestaltung ermögliche.

Eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumverhalten habe ergeben, dass am Unteren Tor großflächige Einkaufmöglichkeiten sehr sinnvoll und das größere Angebot für die gesamte Neumarkter Geschäftswelt sehr vorteilhaft wären. Es bestünden deshalb keine Gründe, das Vorhaben nicht in Angriff zu nehmen. Auch ein attraktives Fachmarktzentrum sei denkbar, so Jawurek.

Das ganze Areal würde ein neues Gesicht bekommen und Besuchern Neumarkts signalisieren, dass er hier gut aufgehoben wäre. Die Zentralität von Neumarkt als attraktive Einkaufsstadt müsse gestärkt werden.
05.08.05

Fünf Stimmen im Bezirksverband


Christian Mader, Markus Ochsenkühn, Amelie Hübner, Jochen Ze-
hender und Sebastian Koch hier beim Beachvolleyball-Turnier
NEUMARKT. Der JU- Kreisverband Neumarkt stellt seit den jüngsten Neuwahlen eine "starke Mannschaft" im Bezirksverband der Jungen Union Oberpfalz.

Bei der Bezirksversammlung konnten sich insgesamt vier Kandidaten aus dem Landkreis Neumarkt mit hervorragenden Ergebnissen durchsetzen. Neuer Schatzmeister in der JU Oberpfalz ist der Freystädter Christian Mader, als Beisitzer fungieren Markus Ochsenkühn aus Neumarkt und Sebastian Koch aus Sengenthal.

In den erweiterten Bezirksausschuss wurde noch Amelie Hübner aus dem Ortsverband Freystadt gewählt. Zusammen mit dem JU-Kreisvorsitzenden Jochen Zehender vertreten nun fünf Stimmen die Neumarkter Belange in der Jungen Union Oberpfalz.

"Mit dieser Vertretung im Bezirk hat der Kreisverband Neumarkt einen guten Erfolg bei den Neuwahlen erreicht!", so Zehender zum Ergebnis, "Gemeinsam mit Tom Völkl werden die Neumarkter Vertreter auch die Belange für unseren Landkreis verstärkt einbringen können".

Zum neuen Bezirksvorsitzenden Thomas Völkl hat die JU im Kreis Neumarkt bereits besten Kontakt. Er war bereits im Juni bei der Klausurtagung zu Gast.
03.08.05

Kommunikation stärken

NEUMARKT. CSU-Kreisvorsitzender Füracker betonte bei einem Besuch in Pölling die herausragende Bedeutung der Ortsverbände.

Der Pöllinger CSU-Ortsvorsitzende Günther Braun konnte beim monatlichen politischen Stammtisch Albert Füracker als Gastredner begrüßen. Der CSU-Kreisvorsitzende, dessen erklärte Absicht es ist, nach und nach alle Ortsverbände im Landkreis zu besuchen, wollte damit die Kontakte untereinander enger knüpfen und die Kommunikation verstärken.

Nach dem Motto „Einheit macht stark“, hält Füracker dies für außerordentlich wichtig, um den Zusammenhalt und die Einheit im Kreisverband zu fördern. Die erfolgreiche Wahl von OB Alois Karl zum Direkt-Kandidaten des Wahlkreises zeige, dass die Richtung stimme.

Immer wieder wies er auf die wichtige Arbeit in den Ortsverbänden hin, ohne die, so Füracker, es keine Kreisverbände oder übergeordneten Verbände geben würde. Die Ortsverbände seien die Basis der parteipolitischen Arbeit, so der Kreisvorsitzende.

Einstimmen wollte Füracker seine Zuhörer aber auch auf den kommenden Bundestagswahlkampf, der offensiv geführt werden müsse, damit Alois Karl "gestärkt durch ein super Wahlergebnis zu Hause" seine Arbeit in Berlin antreten kann.

Beim diesjährigen Grillfest des Pöllinger CSU-Ortsverbandes im eigenen, 60 Personen fassenden neuen Zelt bedankte sich Vorsitzender Günther Braun bei allen, die die Neuanschaffung möglich gemacht sowie bei den zahlreichen fleißigen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Mitglieder und Gäste nahmen das Ereignis zum Anlass, gebührend zu feiern.
02.08.05


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang