Nürnberg und Mittelfranken

Fahranfängerin getötet

Ansbach (ots) - Am Dienstagmorgen kam es auf der Staatsstraße zwischen Burgoberbach und Wassertrüdingen (Lkr. Ansbach) zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 18jährige Fahranfängerin getötet wurde.
Kurz vor 07.00 Uhr wollte die junge Frau mit ihrem Kleinwagen aus Richtung Ehingen fahrend nach links auf die vorfahrtsberechtigte Staatstraße einbiegen. Nach Zeugenangaben hielt sie bei "Vorfahrt gewähren" noch kurz an, ehe sie in die querende Straße einfuhr. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem von links kommenden schweren landwirtschaftlichen Schlepper, der einen unbeladenen Tieflader zog. Der Schlepper prallte frontal gegen die Fahrerseite des Kleinwagens. Beide Fahrzeuge schleuderten nach dem Anprall etwa 50 Meter weiter in den Straßengraben, wobei sich der Schlepper gegen seine ursprüngliche Fahrtrichtung drehte. Der angehängte Tieflader kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Die junge Frau, die aus der Hesselbergregion stammt, verstarb noch an der Unfallstelle. Sie musste von den Feuerwehren Wassertrüdingen und Ehingen aus ihrem völlig zerstörten Pkw geborgen werden. Der 26-jährige Schlepper- Fahrer und sein 39-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt.
Die Staatsanwaltschaft Ansbach ordnete die Unfalluntersuchung durch einen Sachverständigen an. Mehrere Notfallseelsorger kümmerten sich um Unfallbeteiligte, Angehörige und Rettungskräfte. Die Staatsstraße musste für drei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete bis zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen eine örtliche Umleitung ein.
Der Sachschaden beträgt etwa 30.000 Euro.
26.04.05

Auto einschließlich Wachhund gestohlen

Nürnberg (ots) - Am Dienstag gegen 6.45 Uhr hielt eine 51-jähriger Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug vor einer Bäckerei im Nürnberger Stadtteil Katzwang. Zusammen mit ihrer Tochter verließ sie den Pkw, um kurz einzukaufen. Den Fahrzeugschlüssel ließ sie stecken.
Diese Gelegenheit nutzte ein 32-jähriger Nürnberger. Er setzte sich in das Fahrzeug und fuhr in stadteinwärtiger Richtung weg. Auch der Hund der Geschädigten, der im Fond des Fahrzeugs saß, konnte den Diebstahl des Pkw nicht verhindern.
Die Geschädigte bemerkte den Vorfall und verständigte die Polizei, die sofort eine Fahndung einleitete. Kurze Zeit später wurde der Pkw in der Vorjurastraße von einer Streife festgestellt. Der Tatverdächtige saß noch am Steuer. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.
Wie sich herausstellte, wurde der Mann einen Tag zuvor in Schwabach angehalten. Dabei stellten die Beamten fest, dass er sein Fahrzeug offensichtlich unter Drogeneinwirkung führte. Deshalb wurde sein Pkw sichergestellt.
Zu den Tatvorwürfen äußerte sich der 32-Jährige nicht. Er wird wegen Diebstahls und unbefugter Ingebrauchnahme sowie eines Verstoßes nach dem Straßenverkehrsgesetz angezeigt.
26.04.05

Bankraub: Wer sah das Flucht-Fahrrad ?

Nürnberg (ots) - Wie berichtet wurde am 18.April gegen 10.30 Uhr die Sparkassenfiliale in Nürnberg-Buch von einem unbekannten Mann überfallen. Dabei bedrohte er eine Kundin mit einer Pistole und ließ sich in einer mitgebrachte Plastiktüte 5700 Euro einpacken. Anschließend flüchtete der Mann mit einem Damenfahrrad, das wenig später in der Nähe des Tatortes aufgefunden wurde.
Mittlerweile konnte die Nürnberger Kriminalpolizei ermitteln, dass das Fahrrad am 15.April in Nürnberg-Reichelsdorf in der Weltenburger Straße abgestellt war. Der Eigentümer bemerkte am 18.April den Diebstahl des Fahrrades.
Die Kriminalpolizei Nürnberg hat dazu folgende Fragen:
Wer hat das Fahrrad in der Zeit zwischen dem 15.04. und 18.04.2005 gesehen?
Wer kann Angaben über den Transport des Fahrrades von Nürnberg- Reichelsdorf nach Nürnberg-Buch machen?
26.04.05

Ätzende Flüssigkeit trat aus: 31 Verletzte !

Schwabach (ots) - Am Montag gegen 7.45 Uhr, ereignete sich bei einer Spedition in Schwaig ein Betriebsunfall, bei dem 32 Personen durch eine ätzende Flüssigkeit verletzt wurden.
Ein 58-jähriger österreichischer Lkw-Fahrer stieß mit seinem Sattelzug an die Laderampe besagter Spedition, hierbei wurde ein 100 Liter-Metallfass beschädigt. Aus diesem Metallfass trat ein chemischer Stoff, namens Diepoxybutan aus. Dieser Stoff wirkt ätzend und ist feuergefährlich. 31 Personen klagten über Atembeschwerden, sie wurden vorsorglich in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Bei diesen Personen handelt es sich um Speditionsmitarbeiter sowie Kraftfahrer, die bei Ladetätigkeiten beschäftigt waren und um eine Polizistin.
Diepoxybutan dient zur Beschichtung von Kupferrohren und wirkt auf Atemwege ätzend, auch können die Symptome erst nach 48 Stunden auftreten.
Derzeit sind Feuerwehren aus dem Landkreis Nürnberger Land sowie eine Spezialreinigungsfirma aus Hersbruck damit beschäftigt, die Schadensstelle zu säubern. Laut Auskunft des Kreisbrandinspektors im Nürnberger Land müssen diese Reinigungsarbeiten unter Atemschutz erfolgen.
25.04.05


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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