Grüne

"Seehofer stoppen"

Stellungnahme von Bündnis 90 Die Grünen, Landkreis Neumarkt

Seehofer ist Verbraucherschutzminister und Landwirtschaftsminister - Er ist kein Industrieschutzminister!

Der Schutz der Verbraucher sollte für einen Verbraucherschutzminister an oberster Stelle seiner Bemühungen stehen. Seehofer scheint hier jedoch ganz andere Prioritäten zu setzten. Die Verbraucher dieses Landes sind das Volk und ist und bleibt Souverän dieses Landes. Ein Großteil dieses Deutschen Souveräns will keine Genmanipulation in der Nahrung und auch nicht in der Umwelt.

Seehofer hätte statt den Anbaus von genmanipulierten Pflanzen zu erlauben auch die Möglichkeit gehabt, Deutschland zur "Genfreien Zone" zu erklären. Warum hat er dieses wohl nicht getan? Scheinbar gibt es Beweggründe, die manche Politiker veranlassen Dinge zu tun, die weder vernünftig noch gesund sind. Gesund nur für den "Geldbeutel" der Industriellen.

Und um solche geht es in dieser Gentechnik-Saatgut-Politik. Verbraucher benötigen für eine gesunde Ernährung alles andere als genmanipulierte Nahrungsmittel und Pflanzen.

Warum machen wir es nicht wie die Polen? Dort wird derzeit der illegale Anbau von genmanipulierten Pflanzen gestoppt. Die Schweiz und Österreich wollen ebenfalls den Anbau genmanipulierter Pflanzen nicht zulassen. In Australien wurden Versuche abgebrochen, in denen Mäusen genmanipulierte Erbsen gefüttert wurden, da diese Mäuse an den Lungen erkrankten.

Auch unsere Kinder könnten Erkrankungen erleiden, wenn ihr schwacher Organismus mit genmanipulierten Stoffen in Berührung kommt. Sogar die Firma Claus Hipp (Babynahrung) will nur noch Zutaten für Babynahrung aus genfreiem Anbau zulassen. Hipp drohte, keine Zutaten aus Deutschland mehr zu verwenden, falls die "Genfreiheit" in Deutschland nicht mehr gewährleitstet wäre. Das sollte uns aufhorchen lassen.

Bedauerlicherweise sind Studien, die angeblich die Unbedenklichkeit genmanipulierter Nahrung beweisen sollen, größtenteils von den großen Industriellen der "Gen-Industrie" gefördert und in Auftrag gegeben.

Landwirte aus den USA warnen Deutsche Bauern vor der Aussaat genmanipulierter Mais- und Rapssorten. Die Landwirte aus den Staaten berichten über große Schwierigkeiten auf diesem Gebiet.

Genmanipulation im Bereich Saatgut und Lebensmittel ist noch so jung, dass Langzeitstudien über die Unbedenklichkeit für Mensch, Tier und Natur in keinster Weise vorliegen können.

Wir Bürger in Deutschland müssen Seehofer stoppen!
Deutschland muss "Genfreie Zone" bleiben.
Könnten wir - das Volk - nicht einfach im Landkreis Neumarkt beginnen?
20.01.06

"Höhere Energie-Rechnungen"

NEUMARKT. FLitZ und Grüne fordern erneut Förderprogramme zur effektiven Energie-Nutzung in Neumarkt.

Bei vielen Neumarktern löse die momentan ins Haus flatternde Jahresrechnung der Stadtwerke Verärgerung aus, heißt es in einer Presse-Mitteilung. Viele erhielten trotz Einsparungen in ihrem Strom- und Gasverbrauch eine höhere Rechnung, müßten vielleicht sogar nachzahlen und im folgenden Jahr eine höhere Abschlagszahlungen - zehn an der Zahl- leisten. Grund dafür seien die gestiegenen Energiekosten. Zwar lägen die Stadtwerke im landesweiten Vergleich bei den Stromtarifen günstig, im Gasbereich jedoch lediglich im Mittelfeld.

Die Stadträte der Fraktion Bündnis 90/ die Grünen und der Freien Liste Zukunft (FLitZ) sehen sich erneut " in mehrfacher Hinsicht bestätigt". Sie erinnerten an ihre wiederholte Forderung, in Neumarkt die Tarife speziell für Gas nicht in dem Maße wie geschehen zu erhöhen, um die Bürger nicht zu sehr zu belasten. Und sie drängen erneut darauf, dass die Stadt endlich Förderprogramme auflegen müsse, um es möglichst vielen Menschen in Neumarkt zu ermöglichen, Energie zu sparen oder Energie effektiver zu nutzen und damit auch Kosten zu sparen. Nützlicher Nebeneffekt dabei sei zudem, dass auf diesem Weg Arbeitsplätze in mittelständischen, meist regional ansässigen Betrieben erhalten und neue geschaffen werden.

Die vier Stadträte weisen außerdem darauf hin, dass immer mehr Personen, bundesweit bereits jeder Neunte, so verschuldet seien, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Zusammenfassend gesehen müsse man in den Stadtwerken überlegen, ob man Planungen für kostenintensive Neubauten nicht zurückstellen müsse und stattdessen der geplante Bau eines mit Hackschnitzel beheizten Blockheizkraftwerkes und einer Biogasanlage beschleunigt vorgezogen werden sollte.

Die Abwärme eines derartigen Blockheizkraftwerks könne dazu genutzt werden, nicht nur öffentliche Gebäude, sondern auch sehr viele Wohnungen, vor allem in nahe gelegenen Wohnblocks, kostengünstiger als bisher zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen.

Wo die Stadt die nötigen Mittel einsparen könnte, weiß Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky (FLitZ), Mitglied im Werksenat der Stadtwerke: "Wenn wir Ja sagen zur Stadthalle, können wir die Alternativen auf dem Energiesektor kaum im erstrebenswerten Umfang leisten".
16.01.06

Konzepte erarbeiten

NEUMARKT. Die Grünen im Landkreis Neumarkt wollen die Baupause beim Umweltpädagogischen Zentrum (UPZ) am Habsberg nutzen, um gemeinsam mit interessierten Gruppierungen, Vereinen, Parteien und dem Bund Naturschutz über bauliche Möglichkeiten, technische Ausstattung und der Pädagogischen Inhalte einen Konzeptvorschlag zu erarbeiten.

Derzeit sammeln die Grünen gemeinsam mit den interessierten Gruppierungen Vorschläge und Ideen, heißt es in einer Presse-Mitteilung.

Den Grünen sei die positive Entwicklung des UPZ sehr wichtig, da mit diesem Zentrum wichtige Impulse zur Umwelterziehung im Landkreis Neumarkt gesetzt werden könnten. Nach Meinung der Grünen müsste das UPZ aber Innovations- und Vorbildcharakter besitzen. Neben der baulichen und technischen Ausstattung sei das pädagogische Konzept entscheidend, das im Wesentlichen von Umweltpädagogen betreut werden müsste.

Der "Umweltblick" in die Zukunft werde das Konzept entscheidend prägen. Natürlich sei es für Kinder und Jugendlichen wichtig zu wissen, wie man zu Großmutters Zeiten lebte oder wie Kartoffeln angebaut werden. Entscheidend werde aber sein, was man den Nachkommen über die Möglichkeiten der Umweltschonung in der Gegenwart und für die Zukunft beibringe.
04.01.06

Zusätzlicher Sitz

NEUMARKT. Grüne und FLitZ wollen einen Sitz im Rechnungsprüfungsausschuß der Stadt Neumarkt.

Wie die Fraktionsvorsitzende Sieglinde Harres erklärte, "gibt es keinen vernünftigen Grund, warum wir als Fraktion diesem Ausschuss nicht angehören, nachdem wir ansonsten in allen anderen wesentlichen Ausschüssen des Stadtrats vertreten sind und dort bereits mitarbeiten können".

Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky stellt fest, dass es ein Leichtes sei, der Fraktionsgemeinschaft aus Grünen und FLitZ einen Sitz zu sichern, indem man zum Beispiel die Zahl der Sitze auf elf aufstocke - "wie in den anderen wichtigen Ausschüssen auch".

"Durch unsere konsequente Mitarbeit im Rechnungsprüfungsausschuss könne man sicher dazu beitragen, in manchen Bereichen Kosten zu sparen", machen FLitZ und Grüne den übrigen Parteien im Stadtrat ihr Begehren schmackhaft. Schließlich habe die Fraktionsgemeinschaft in den vergangenen Jahren "immer wieder öffentliche Vorschläge zu Kosteneinsparungen gebracht".
28.12.05


Anfang ... 75 - 76 - [77] - 78 - 79 ... Ende

zurück

Telefon Redaktion

Burgis

Link zu den Stadtwerken Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

MdEP Albert Deß

neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
ISSN 1614-2853
17. Jahrgang