MdB Alois Karl

Karl wird Ehrenbürger !

NEUMARKT. Ex-Oberbürgermeister und MdB Alois Karl soll Ehrenbürger der Stadt Neumarkt werden.

Im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung am Mittwochabend entschieden die Stadträte, Alois Karl die Ehrenbürgerwürde anzutragen. Die Verleihung der Auszeichnung wird voraussichtlich in der Weihnachtssitzung des Stadtrates erfolgen.

Die Abstimmung im Stadtrat erfolgte nicht einstimmig. Allerdings wurde kein genaues Ergebnis bekanntgegen. Presse-Sprecher Dr. Franz Janka wies darauf hin, daß die Abstimmung in nichtöffentlicher Sitzung erfolgte und gab als Ergebnis nur "mit Mehrheit" bekannt.

Auch die anderen frühen Oberbürgermeister und Bürgermeister der Stadt haben übrigens nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt die Ehrenbürgerwürde erhalten.

In der Beschlussvorlage für die Ehrenbürgerschaft an Alois Karl heißt es unter anderem, dass sich in seinen 15 Amtsjahren als Oberbürgermeister Neumarkt rasant entwickelt habe. Viele große und wichtige Projekte konnten geplant und durchgeführt werden.

„Die effiziente und zeitnahe Umsetzung dieser Maßnahmen ist vielfach dem zielgerichteten, pragmatischen und mit hohem persönlichen Engagement ausgeführten Handeln von Alois Karl zu verdanken. Trotz der großen Investitionstätigkeit in seiner Amtszeit hinterlässt er sehr geordnete finanzielle Verhältnisse.“

Auch bei seinem Wirken als Stadtrat von 1978 bis 1980 und in seiner Tätigkeit als Kreisrat seit 1984 habe er die Interessen Neumarkts bestens vertreten.

Alois Karl war am 18.September als Abgeordneter in den Bundestag gewählt worden. Mit der konstituierenden Sitzung des Bundestages am 18.Oktober endete seine über 15jährige Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt.
27.10.05

Neue Arbeitsstelle angetreten


MdB Alois Karl mit Tochter Andrea und Ehefrau Hildegard am
Dienstag am Deutschen Reichstag.
NEUMARKT/BERLIN. Alois Karl wählte am Dienstag als frischgebackener MdB den neuen Bundestagspräsidenten und dessen Stellvertreter.

Mit der Konstituierung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin hat sich auch für den Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt ein starker Umbruch ergeben. Nach 15 erfolgreichen Jahren von Rudolf Kraus als Direktabgeordneter für die Region wird künftig Alois Karl den Wahlkreis im Deutschen Bundestag direkt vertreten.

Zu den ersten Amtshandlungen von Alois Karl gehörten die Wahl des neuen Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert und seiner sechs Stellvertreter, darunter Gerda Hasselfeldt von der CSU. Mit von der Tribüne verfolgen konnten den ersten parlamentarischen Auftritt Karls dessen Frau Hildegard und Tochter AndreaFrau Hildegard und Tochter Andrea, die zu diesem Anlass nach Berlin angereist waren.

"Es ist schon ein etwas kribbeliges Gefühl, wenn man im Plenum aufgerufen wird und somit den letzten Schritt getan hat, um als oberpfälzer Abgeordneter künftig Entscheidungen für Deutschland, seine Bürger und Unternehmen treffen zu können", beschrieb Alois Karl seine Gefühle im Plenarsaal des Reichstages. "Aber ich wollte diese Verantwortung übernehmen". Die Bürger haben ihm am 18. September ihr Vertrauen geschenkt und er werde hart arbeiten, "dieses Zutrauen in meine Person zu rechtfertigen". Dabei setze er nicht nur auf die inhaltliche Arbeit in Berlin, sondern verstehe sich auch "als Anwalt der Region".

Mit seinen Büros in Amberg und Neumarkt, sowie auf vielen Terminen vor Ort werde er stets in der Region präsent sein. "Den Dialog mit den Bürgern und Unternehmern vor Ort aufnehmen, ihnen lokal zur Seite stehen und zugleich ihre Anliegen und Ideen in die Arbeit in Berlin einbringen" - dies sei sein Politikansatz.

Dabei will der Neumarkter keine Zeit verlieren und unverzüglich anpacken. Wie ernst ihm das ist, davon konnte sich bereits eine Schulklasse aus Sulzbach-Rosenberg überzeugen. Schon in Vorfeld hatte Alois Karl dafür Sorge getragen, dass die Schüler aus der Herzogstadt trotz der Konstituierung den Deutschen Bundestag besuchen konnten.
18.10.05

Brief an die Bürger

NEUMARKT. Oberbürgermeister Alois Karl verabschiedet sich in einem Bürgerbrief von den Neumarktern.

Der soll am Wochenende an alle Haushalte verteilt werden. Darin erläutert er zum einen seine Beweggründe für den Schritt, als Bundestagsabgeordneter nach Berlin zu gehen. Außerdem zieht er eine Bilanz seiner 15 Jahre als Oberbürgermeister.


Er dankt auch allen, die seine Arbeit in Neumarkt begleitet und unterstützt haben. Zudem wünscht er der Stadt und ihren Bürgern alles Gute für die Zukunft.

Am Tag nach der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Bundestages endet per Gesetz seine Amtszeit als Oberbürgermeister. Am 18.Oktober tritt der Bundestag zusammen, so dass er ab 19.Oktober nicht mehr Oberbürgermeister sein wird. Die Wahl seines Nachfolgers ist für den 4.Dezember angesetzt.

Wer es nicht mehr erwarten kann, darf sich den Bürgerbrief jetzt schon bei neumarktonline herunterladen:
Bürgerbrief (PDF, Acrobat Reader erforderlich, 450 kb)
14.10.05


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17. Jahrgang