Kirchen

Orgelkonzert in Silvesternacht

NEUMARKT. Das traditionelle Orgelkonzert in der Silvesternacht findet heuer um 22 Uhr in der Evangelischen Christuskirche Neumarkt statt.

An der Eule-Orgel spielt Kirchenmusikdirektorin Beatrice Höhn weihnachtliche und festliche Weisen sowie besinnliche und heitere Orgelmusik zum Jahreswechsel.

Es erklingen barocke Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel sowie romantische Weihnachtsmusik. Zur festen Tradition gehört Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitung über das Lied „Das alte Jahr vergangen ist“.


Höhn will mit einem abwechslungsreichen Programm die Vielseitigkeit der Eule-Orgel demonstrieren. Zwischen den Musikstücken liest Pfarrer Murner besinnliche Texte zum Jahreswechsel.

Das Konzert bei Kerzenschein dauert eine Stunde, der Eintritt ist frei.
23.12.17

Bei Kanzlerin eingeladen


Sternsinger aus dem Bistum bereiten sich auf die Empfänge bei der Kanzlerin und beim Bundespräsidenten vor
Foto: Norbert Staudt/pde
NEUMARKT. Kurz nach dem Jahreswechsel dürfen vier Kinder aus der Pfarrei St. Peter und Paul in Hausheim zu Kanzlerin Angela Merkel fahren.

Sie vertreten dort das Bistum Eichstätt bei einem Empfang der 27 deutschen Diözesen.

Bundesweit eröffnet wird die Sternsingeraktion am Freitag, 29. Dezember, in Trier. Die diözesane Sternsingeraussendung findet am Samstag, 30. Dezember, im Dom zu Eichstätt statt.

Die Vorfreude steigt vor allem auch bei den Sternsingern aus Buxheim-Eitensheim, Hepberg-Lenting und Pietenfeld: während die Kinder aus Hausheim bei der Kanzlerin empfangen werden, sind sie sogar noch eine Stufe höher, beim Bundespräsidenten zu Gast.

Bei mehreren Vortreffen wird derzeit geübt, geprobt und getestet: Es soll schließlich alles passen, wenn die 39 Jungen und Mädchen am Samstag, 6. Januar, an der Tür von Schloss Bellevue in Berlin anklopfen werden um den Segen zu Frank Walter Steinmeier zu bringen.


Sie vertreten dabei nicht nur die Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt, sondern die etwa 300.000 Kinder und Jugendlichen aus den bundesweit über 10.000 Gemeinden und Einrichtungen, die sich jedes Jahr an der Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Anschließend werden sie außerdem dem päpstlichen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterovic, sowie der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund einen Besuch abstatten.

Zu Jahresbeginn werden die Sternsinger wieder von Haustür zu Haustür ziehen, den Segen für die Bewohner erbitten und Spenden für Kinder in Not sammeln. Seit vielen Jahren laden auch Bundeskanzlerin, Bundespräsident und Ministerpräsident Sternsingergruppen zu sich ein.

Das Dreikönigssingen in der bayerischen Staatskanzlei absolviert jedes Jahr eine andere Gruppe aus einer der sieben bayerischen Diözesen im Wechsel, zum Bundespräsidenten fahren Kinder- und Jugendliche aus dem Bistum, das im Vorjahr die bundesweite Sternsingeraussendung ausgerichtet hat. Nachdem diese Ende Dezember 2016 in Neumarkt stattgefunden hat, stellt das Bistum Eichstätt nun zum ersten Mal in der Geschichte der Sternsingeraktion die Vertreter für den Besuch beim Staatsoberhaupt.

Die Aktion Dreikönigssingen wird seit 1959 vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert. Die 60. Auflage der Sternsingeraktion steht unter dem Leitwort: „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ Indien wird als Beispielland in den Mittelpunkt der Aktion gestellt: Es ist das Land mit den meisten arbeitenden Kindern weltweit. Die Schätzungen internationaler Organisationen schwanken zwischen zwölf und 60 Millionen Kindern, die in Indien arbeiten müssen - oft unter gefährlichen, gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen.

Der Erlös der Sammlung wird jedoch für Projekte auf der ganzen Welt verwendet. Bei der vergangenen Aktion waren das über 46 Millionen Euro, die in 1639 Projekte in 107 Ländern geflossen sind. Seit 1959 konnten mit mehr als einer Milliarde Euro über 1700 Projekte für Kinder gefördert werden.

Gerade mit dem Beispielland Indien verbinden die Sternsinger des Bistums Eichstätt eine lange Geschichte. Die Partnerschaft zwischen den Bistümern Poona in Indien und Eichstätt begann 1955 durch Bischof Andrew D´Souza und Bischof Josef Schröffer. Seither unterstützen die Gläubigen aus Eichstätt die Entwicklung und den Aufbau der Diözese Poona, früher besonders mit den Erlösen der Sternsinger-Aktion.

Seit einigen Jahren ist die Sternsingeraktion des Bistums Eichstätt in die bundesweite Sternsingeraktion komplett integriert. Die Diözese Poona kann jedoch auch weiterhin die Hälfte des im Bistum Eichstätt gesammelten Geldes der Sternsingeraktion für unterschiedliche Projekte beim Kindermissionswerk beantragen.
pde

22.12.17

"Waldweihnacht" geplant

NEUMARKT. Am ersten Weihnachtsfeiertag veranstaltet die evangelische Kirchengemeinde in Neumarkt wieder eine "Waldweihnacht" in Deining.

Willkommen sind Familien mit Kindern - auch mit ihren eigenen Laternen - Ehepaare oder einzelne Gäste. Die Konfession spiele dabei keine Rolle, hieß es. Eine Andacht gestaltet Dekanin Christiane Murner.


Treffpunkt ist bei jedem Wetter um 16.45 Uhr an der Labertal-Apotheke in Deining. Dort gibt es ausreichend Parkplätze. Danach kommt eine kurze, gemeinsame Fackelwanderung durch ein kleines Wäldchen zum eigentlichen Ort des Geschehens in der Nähe der Kapelle.

Anschließend gibt es Glühwein, Punsch und Lebkuchen an der evangelischen Kapelle. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
21.12.17

Wieder mehr Kirchensteuer

NEUMARKT. Das Bistum Eichstätt plant für das Haushaltsjahr 2018 mit einem finanziellen Plus.

Insgesamt erwartet die Diözese einen Überschuss von 8,8 Millionen, der sich auch durch erwartete Mehreinnahmen bei der Kirchensteuer ergibt: Das Bistum rechnet mit 118,3 Millionen Euro aus der Kirchensteuer und damit mit rund 4,2 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Dieses Plus verdankt das Bistum auch der anhaltend guten Konjunkturlage in Deutschland und in der Region. „Aber es ist auch das Ergebnis einer konsequenten, strategischen Haushaltsplanung“, sagt Ordinariatsrat Rainer Kastl, der die Aufgaben des vakanten Amts des Finanzdirektors kommissarisch in enger Absprache mit Generalvikar Isidor Vollnhals im Bistum Eichstätt wahrnimmt. „Nur so ist das Bistum für konjunkturschwächere Jahre finanziell gerüstet.“


Das Volumen des Haushalts des Bistums Eichstätt beträgt 2018 insgesamt 171,6 Millionen Euro. Mit 84,5 Millionen Euro wird der größte Anteil davon für Personal im kirchlichen Dienst veranschlagt. Dazu zählen u.a. Priester, pastorale Mitarbeiter, Lehrer der sechs diözesanen Schulen und Angestellte im Bischöflichen Ordinariat.

Die Seelsorge und die sozialen Dienste sind weitere wichtige Aufgabenbereiche, für die Beträge im Haushalt eingestellt werden. Für die Seelsorge und für diakonale Dienste wendet das Bistum 9,9 Millionen Euro auf und finanziert damit die Jugendseelsorge, die Familien- sowie Krisen- und Interventionspastoral ebenso wie die Erwachsenenbildung und kirchliche Verbände. Für die sozialen Dienste der Caritas sind ebenfalls 9,9 Millionen Euro im Haushalt für das kommende Jahr eingeplant. Für die Kirchenstiftungen werden rund 8,4 Millionen Euro auch für den Gottesdienstbedarf und für ihre Betriebskosten bereitgestellt. Diese Pfarreienfinanzierung wird damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Millionen Euro erhöht.

Weitere Einnahmen neben der Kirchensteuer verzeichnet das Bistum Eichstätt durch Leistungen verschiedener diözesaner Einrichtungen und Dienstleistungen wie dem Rechenzentrum und den Tagungshäusern. Die sind mit 23,7 Millionen Euro veranschlagt. Zuschüsse Dritter erhält das Bistum in Höhe von 25,6 Millionen Euro, wovon 19,5 Millionen Euro von staatlicher Seite zum Beispiel für kirchliche Schulen kommen.

Investitionen plant das Bistum Eichstätt in Höhe von 12,1 Millionen Euro, die sich auf Baumaßnahmen, Gebäude und allgemeine Geschäftsausstattung verteilen.

Im Zuge der Transparenzoffensive der deutschen Bistümer wird derzeit ein Jahresabschluss für die Diözese nach Handelsgesetzbuch für das Jahr 2017 vorbereitet. Die Haushaltsplanung für das Jahr 2018 wurde bereits an die Grundsätze des HGB angepasst, so dass Verwaltungs- und Vermögenshaushalt zusammen erfasst werden. Das hat zur Folge, dass die Haushaltsplanung 2018 nicht mit der von 2017 zu vergleichen ist. Die Abschlussbilanz für das Jahr 2017 wird Ende des zweiten Quartals 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt.
pde

20.12.17


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17. Jahrgang