Kirchen

In Päpstliche Akademie berufen

NEUMARKT. Der aus der Pfarrei Plankstetten stammende Dr. Franz Sedlmeier ist nun Ordentliches Mitglied in die Päpstliche Akademie für Theologie.

Für den Eichstätter Diözesanpriester und Hochschulprofessor in Augsburg sei die Ernennung ein Zeichen des Vertrauens, dass Professor Sedlmeier einen wertvollen Beitrag leisten könne zur Erreichung der Ziele der Akademie, heißt es in dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Ernennungsschreiben.


Franz Sedlmeier war bereits seit 2008 Korrespondierendes Mitglied der Pontificia Accademia di Teologia. Sedlmeier wurde 1954 in Fribertshofen geboren und wurde 1981 zum Priester für die Diözese Eichstätt geweiht. Er ist seit 2000 Professor für Alttestamentliche Wissenschaft an der Universität Augsburg. Seit 2015 ist er auch Studienbeauftragter für Priester und Diakone im Bistum Eichstätt.

Die Päpstliche Akademie für Theologie wurde 1718 von Papst Clemens XI. gegründet und 1999 von Papst Johannes Paul II. umfassend reformiert.
15.11.18

„Ihr seid ein Segen“

NEUMARKT. Bei Veranstaltungen der Dekanate Habsberg und Neumarkt geht es am Mittwoch im Pfarrheim Berngau und am Freitag in den Jugendräume der Neumarkter Pfarrei Heilig Kreuz um die "zukünftig Kirche vor Ort"

Die Treffen finden jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr statt.


Eingeladen sind hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie interessierte Gläubige aus den Pfarrverbänden Berngau-Reichertshofen und Hofkirche-Heilig Kreuz-Pelchenhofen.

Die Teilnehmer erwarten dabei nicht fertige Konzepte der Diözese Eichstätt, so Dekanatsreferent Christian Schrödl. Vielmehr gehe es an den Abenden darum, zu einem neuen Miteinander in der Kirche vor Ort zu finden und genauer auf die Lebenswelt der Menschen zu blicken.

Ein Film, der Erfahrungsaustausch und das Erschließen einer Bibelstelle stehen an diesen Abenden auf dem Programm.
14.11.18

Weitere 1,5 Millionen

NEUMARKT. Die Sanierung der Benediktiner-Abtei Plankstetten wird für den Steuer-Zahler immer teurer: jetzt sind weitere 1,5 Millionen Euro fällig.

Der Bund hat sich bereits mit fünf Millionen Euro an der Generalsanierung des Klosters engagiert. Jetzt seien "unerwartete Probleme" aufgetreten, berichtete Abt Beda Sonnefeld dem Neumarkter Bundestagsabgeordneten Alois Karl und der Berichterstatterin im Bundestag für Kultur und Medien, Patricia Lips, bei einem Besuch in Plankstetten (wir berichteten).

Der Grund für Mehrkosten in Höhe von 4,65 Millionen Euro beim derzeitigen Bauabschnitt liege bei der inzwischen abgerissene Turnhalle, die in den 1960er Jahren unvorsichtig in den Hang hinein gebaut worden sei und diesen destabilisiert habe. Der Hang oberhalb rutsche jeden Tag einen Millimeter in Richtung des Klosters. Das erfordere zusätzliche Sicherungs-Maßnahmen.


Nun wird sich der Bund nochmals mit 1,5 Millionen Euro, verteilt auf zwei Jahre, an der Sanierung des Ensembles beteiligen und die noch vorhandene Finanzierungslücke schließen, teilte Karl dem Abt mit.

Vor 20 Jahren hatten die Mönche damit begonnen, die denkmalgeschützte Klosteranlage zu sichern und für zeitgemäße Anforderungen fit zu machen. Nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Bauabschnitten, die das ehemalige Brauhaus und das Wirtschaftsgebäude sowie Konvent-Trakt betrafen, sollen nun der West- und Nordflügel des Gästehauses sowie das Abt- Maurus-Haus saniert werden.

In diesem Bauabschnitt soll im Erdgeschoss ein Technikgeschoss angebaut werden, das durch seine Betonausführung Teil der Hangsicherung sei. Damit würden die bisher durchfeuchteten hangseitigen Außenmauern zu trockenen Innenwänden.
08.11.18

"Respektvolles Miteinander"

NEUMARKT. Das katholisches und evangelisches Dekanat Neumarkt wollen mit einem Gedenkgottesdienst zu den Novemberpogromen des Jahres 1938 Zeichen setzen.

Der ökumenische Gottesdienst findet gemeinsam am Freitag um 18.30 Uhr in die Christuskirche statt. Die Pogrome hähren sich in diesem Jahr zum 80. Mal.


Der Gottesdienst wird schon seit einigen Jahren von katholische und evangelischen Christen gemeinsam immer am 9. November gefeiert, um der Verbrechen der NS-Zeit zu gedenken. In diesem Jahr geht es besonders darum, für die Zukunft „ein Netz der Liebe und Aufmerksamkeit“ zu knüpfen, wie es in der Einladung heißt.

Dass auch im Landkreis Neumarkt Juden terrorisiert, misshandelt, verletzt und vertrieben wurden, dürfe auch die Christen nicht einfach kaltlassen, heißt es von den beiden Dekanate. Wenn auch in diesen Tagen der Antisemitismus und nationalistische Töne scheinbar immer mehr salonfähig und auch in Deutschland Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung angefeindet würden, „wollen auch wir Kirchen ein Zeichen für ein menschenwürdiges, respektvolles und friedliches Miteinander setzen“, sagte der katholische Dekanatsreferent Christian Schrödl.
06.11.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang