Kirchen

Mädchen am Altar

NEUMARKT. (pde) – Vom 25. bis. 27. November findet unter dem Motto „Feste feiern wie sie fallen“ im Jugendhaus Habsberg unter der Leitung von Ministrantenreferent Markus Wittmann und Ministrantenseelsorger Peter Wenzel ein Besinnungswochenende für Ministrantinnen statt. Die Tage dienen der geistlichen Erneuerung, der Vertiefung der liturgischen Zeichen und der Bestärkung im Dienst.

An dem Besinnungswochenende wird auch das Jubiläum "Zehn Jahre diözesane Arbeit für Ministrantinnen" gefeiert. Im Herbst 1995 fand unter der Leitung des 1998 verstorbenen Domkapitulars Dr. Ludwig Rug die erste Veranstaltung für Ministrantinnen statt. Mädchen und Frauen wurden zum Ministrantendienst im Januar 1995 durch den damaligen Bischof Braun offiziell zugelassen.

Anmeldung und weitere Informationen: Bischöfliches Jugendamt, Ministrantenreferat, Burgstraße 8, 85072 Eichstätt, Tel. (8421) 50-631, Fax 50-639, E-Mail: ministranten@bistum-eichstaett.de.
08.11.05

Alle Helfer eingeladen

NEUMARKT. (pde) – Einen zentralen Jugendgottesdienst für das Bistum Eichstätt als Nachlese zu den Tagen der Begegnung und zum Weltjugendtag zelebriert Diözesanadministrator Johann Limbacher am 19. November um 17 Uhr in der Neumarkter Stadtpfarrkirche St. Johannes.

Eingeladen sind alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter aus allen Gemeinden des Bistums („Teamer“), die Gasteltern und verhinderte Gasteltern, die keine Gäste zugeteilt bekommen hatten. Natürlich sind auch alle anderen Jugendlichen und Erwachsene willkommen, die noch einmal etwas vom „Flair“ des Weltjugendtages mitbekommen möchten.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Teilnehmer in die kleine Jurahalle zu einem Abendessen eingeladen. Es wird der Film gezeigt, den ein Journalisten-Team der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt unter dem Titel „Gott ist mit uns“ gedreht hat. Die Autoren haben einige Jugendliche aus Eichstätt, Indien und Spanien bei den Tagen der Begegnung im Bistum Eichstätt und beim Weltjugendtag in Köln begleitet. Neben weiteren Filmen zum Weltjugendtag steht auch Musik mit dem DJ „Dark“ aus Eschenbach auf dem Programm.

Für das Abendessen erbittet das Jugendamt um Anmeldung bis 14. November entweder an das Bischöfliche Jugendamt, Burgstraße 8, 85072 Eichstätt, Telefon 08421/50-631, Fax 50-639, E-Mail: jugendamt@bistum-eichstaett.de oder an jedes Katholische Jugendsekretariat im Bistum Eichstätt.
04.11.05

Thema: Radikalismus

NEUMARKT. Das diesjährige „Evangelische Forum“ des Evangelischen Bildungswerkes Neumarkt beschäftigt sich an drei Abenden mit dem Thema „Radikalismus und Rechtsextremismus“.

Am Freitag, 11. November liest das ehemalige NPD-Mitglied Jan Zobel aus Hamburg aus seinem Buch „Volk am Rand - NPD: Politik und Perspektiven der Antidemokraten“.

Am Donnerstag, 17. November spricht Kirchenrat Dr. Wolfgang Behnk, München, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zum Thema „Religiöser Radikalismus - Gefahren durch Fundamentalismus und Sektierertum“.

Am Montag, 21. November 2005 spricht zum Thema „Der Rechtsextremismus und die Kirchen“ Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vizepräsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.

An die Vorträge schließt sich jeweils eine Diskussion an. Danach ist für die Besucher die Gelegenheit bei einem Glas Prosecco ins Gespräch zu kommen.Alle Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr im Saal des Landratsamtes, Nürnberger Straße 1, Neumarkt statt. Der Eintritt ist frei.
03.11.05

Dompropst i. R. Pfeiffer wird 85

NEUMARKT. (pde) Sein 85. Lebensjahr vollendet am 8. November Dompropst i. R. Josef Pfeiffer. Mehr als zwei Jahrzehnte - von 1968 bis 1989 - war er Generalvikar in Eichstätt.

1991 wurde ihm das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen; bereits 1979 hatte er den Bayerischen Verdienstorden erhalten.

Josef Pfeiffer wurde 1920 in Leutenbach bei Deining geboren und am 29. Juni 1950 von Bischof Joseph Schröffer im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Nach Kaplansstellen in Pleinfeld und Weißenburg wurde er 1953 Pfarrprovisor und 1955 Stadtpfarrer in Weißenburg. Ab 1956 leitete er zudem als Dekan das damalige Dekanat Ellingen.

1966 wurde er in das Domkapitel berufen und Leiter des Amtes für Männer- und Frauenseelsorge. Bischof Alois Brems ernannte ihn am 15. Juni 1968 zum Generalvikar. Als Karl Braun 1984 Bischof von Eichstätt wurde, berief auch er Josef Pfeiffer in diese Aufgabe. Seit 1983 stand Josef Pfeiffer zudem als Dompropst an der Spitze des Bischöflichen Domkapitels.

In seiner Eigenschaft als Generalvikar leitete Pfeiffer die gesamte Verwaltung des Bistums und war Stellvertreter zweier Bischöfe. Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform trat er nachhaltig für eine kirchliche Raumordnung ein, um auch künftig die Seelsorge in den Gemeinden des Bistums sicherzustellen. Besondere Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Neustrukturierung der Dekanate, das neue Modell von Pfarrverbänden und eine Förderung und intensive Zusammenarbeit mit den Laiengremien von der pfarrlichen bis zur diözesanen Ebene.

Als Vertreter der Generalvikare in der Kommission zur Ordnung des diözesanen Arbeitsvertragsrechtes für den Bereich der bayerischen Bistümer (KODA) und als Vertreter der Dienstgeber in der Zentral-KODA setzte er sich auf Landes- und Bundesebene für faire und kooperative Formen des Zusammenwirkens von Dienstgebern und Dienstnehmern ein. Im Kirchenpolitischen Gremium Bonn engagierte er sich für die gesellschaftspolitische Entwicklung in Deutschland.

Auch als Generalvikar blieb Josef Pfeiffer der Pfarrseelsorge verbunden und übernahm häufig bei festlichen Anlässen oder auch nur zur Vertretung Gottesdienste in den Gemeinden des Bistums.

1989 trat er aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern zurück. Seelsorgliche Aufgaben nimmt er jedoch weiterhin wahr: In Eichstätt/Heilig Geist ist er als 1. Eyb’scher Benefiziat in der Altenseelsorge tätig.
02.11.05


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang