Kirchen

Seit Jahrzehnten Priester

NEUMARKT.(pde) Zahlreiche Priester im Bistum Eichstätt feiern am 29. Juni, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, ihr Weihejubiläum.

70 Jahre Priester

Am 29. Juni 1935 wurde Bischöflich Geistlicher Rat Michael Regnet, geboren 1910 in Freystadt, von Bischof Konrad Graf von Preysing im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Michael Regnet wirkte zunächst als Kooperator in Raitenbuch und in Weißenburg. 1938 wurde er Direktor im Bischöflichen Knabenseminar in Eichstätt. Ab 1950 war Regnet als Religionslehrer am Gymnasium in Ingolstadt, seit 1965 übte er diese Aufgabe als Gymnasialprofessor aus. Seit 1972 verbringt er seinen Ruhestand in Ingolstadt.

50 Jahre Priester

Am 29. Juni 1955 wurden von Bischof Joseph Schröffer im Eichstätter Dom geweiht:

Domvikar Johann Oechsel, geboren 1927 in Oberrohrenstadt, war nach seiner Weihe zunächst Aushilfspriester in Freystadt, dann Kooperator in Nürnberg-Reichelsdorf. 1956 wurde er Kooperator in Weißenburg. 1958 folgte die Ernennung zum Domvikar und Sekretär von Bischof Joseph Schröffer. 1968 wurde Oechsel Sekretär im Generalvikariat. Von 1985 bis Herbst 2001 leitete er zudem die Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt. Seit 1968 ist Domvikar Oechsel Ehebandverteidiger und seit 1995 Kirchenanwalt am Bischöflichen Offizialat. Neben seiner Aufgabe im Offizialat und als Leiter des Pilgerbüros war Johann Oechsel auch von 1985 bis 1996 Leiter der Diözesanstelle für Büchereiwesen und Diözesandirektor des St. Michaelsbundes sowie von 1988 bis 2002 Diözesanvorsitzender des Vereins vom Heiligen Land. Zudem betreute er 34 Jahre, von 1967 bis 2001, die Pfarrei Pietenfeld. Die politische Gemeinde Adelschlag, zu der Pietenfeld gehört, ernannte ihn 2001 zu ihrem Ehrenbürger.

Georg Schmid wurde 1923 in Eutenhofen geboren. Nach seiner Weihe war er Kooperator in Aurach und Ringsee. 1957 wurde er Kooperator in Schwabach und 1963 Kurat von Bechhofen. Nach der Erhebung der Kuratie zur Pfarrei wurde er 1967 auch Pfarrer von Bechhofen. 1975 wechselte Pfarrer Schmid nach Seubersdorf und war zugleich ab 1982 als Provisor für die Pfarrei Eichenhofen zuständig. Von 1986 bis 1989 war er zudem Dekan des Dekanates Velburg. 1996 trat er in den Ruhestand, den er in Seubersdorf verbringt. Er ist Träger der Goldenen Bürgermedaille der Gemeinde Seubersdorf.

Josef Schwenzl, geboren 1929 in Oberölsbach, war Aushilfspriester in Weinberg, Kooperator in Velburg und in Schwabach, bevor er 1960 als Kooperator-Benefiziumsprovisor nach Wolframs-Eschenbach wechselte. 1965 wurde er zum Pfarrer von Königstein ernannt, 1982 wurde er Pfarrer von Buxheim. Seit 1998 verbringt er seinen Ruhestand in Eichstätt-Rebdorf. Pfarrerr Schwenzl ist Ehrenbürger von Buxheim.

40 Jahre Priester

Am 29. Juni 1965 wurden von Bischof Joseph Schröffer im Eichstätter Dom zu Priestern geweiht:

Josef Albrecht, geboren 1939 in Großweingarten, war zunächst Kooperator auf dem Habsberg, in Großlellenfeld und in Berching. 1969 wurde er Frühmessbenefiziumsprovisor in Heideck. 1975 übernahm er die Pfarrei Velburg, ab 1982 war er zugleich Provisor von Oberweiling und ab 1984 auch von Klapfenberg. 1990 wurde er Pfarrer in Ingolstadt/St. Josef. Seit 1999 ist er Pfarrer von Neumarkt/Heilig Kreuz und Pelchenhofen.

Josef Bierschneider wurde 1938 in Wimpasing geboren. Nach der Weihe war er Kooperator in Breitenbrunn, in Neumarkt/St. Johannes und in Weißenburg. 1976 übernahm er die Pfarrei Paulushofen. 1984 wechselte er nach Rupertsbuch. Von 1976 bis 1993 war er zugleich mit der Landvolkseelsorge im Bistum beauftragt. 1993 wurde er Pfarrer in Berg und Hausheim. Seit 1997 ist er Pfarrer von Gungolding und Schambach sowie Beauftragter des Bistums für Umweltfragen; zusätzlich war er von September 2003 bis August 2004 für die Pfarrei Walting verantwortlich.

Filippo Clementi, geboren 1936 im Cembra, war zunächst Kooperator in Velburg, dann ab 1966 Italienerseelsorger in Ingolstadt. Ab 1968 war er für die Italienerseelsorge in Hamburg, Braunschweig, Hannover und Koblenz freigestellt. 1978 wechselte er in die Seelsorge nach Lateinamerika: ab 1978 in La Paz/Bolivien, ab 1984 in Quito/Ecuador und seit 1987 wieder in La Paz.

Generalvikar Dompropst Johann Limbacher wurde 1940 in Treuchtlingen geboren. Nach seiner Weihe war er Aushilfspriester in Schwabach und in Heilsbronn. Dann war er ab 1967 als Kooperator in Pleinfeld und ab 1969 in Roth. 1971 wurde er Mitarbeiter beim Bischöflichen Jugendamt Eichstätt und 1972 Diözesanjugendseelsorger. 1981 übernahm er die Pfarrei Neumarkt/Zu Unserer Lieben Frau. Von 1985 bis 1988 war er zudem Dekan des Dekanates Neumarkt. Noch als Stadtpfarrer in Neumarkt wurde Limbacher 1988 zum Domkapitular ernannt und im Februar 1989 als Seelsorgeamtsleiter nach Eichstätt berufen. Im Oktober 1989 ernannte Bischof Karl Braun ihn zum Generalvikar. Auch Brauns Nachfolger, Bischof Walter Mixa, berief ihn 1996 wiederum zum Generalvikar. Im Mai 1997 wurde Johann Limbacher nach Anhörung des Domkapitels von Bischof Mixa zum Dompropst ernannt. Johann Limbacher ist Inhaber des Verdienstkreuzes am Band des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Ehrensenator der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt.

Rupert Meyer wurde 1935 in Seuversholz geboren. Er wurde am 3. Juli 1965 für die Diözese Würzburg geweiht und war zunächst Präfekt in Maria-Veen und Kaplan in Sythen. 1974 kam er als Kaplan nach Greding, 1975 nach Allersberg. 1978 wurde er in die Diözese Eichstätt inkardiniert und 1980 Krankenhauspfarrer in Neumarkt. Seit 1987 ist er Pfarrer in Ursensollen.

25 Jahre Priester

Am 5. Juli 1980 wurde von Bischof Alois Brems im Eichstätter Dom zu Priestern geweiht:

Karl Schmid, geboren 1954 in Berngau, war zunächst Kaplan in Deining und in Greding. 1986 wurde er Pfarrer von Untermässing und Großhöbing. 1990 trat er aus gesundheitlichen Gründen in den vorläufigen Ruhestand. Seit 1993 lebt er im Franzsikanerkloster in Eggenfelden.
15.06.05

Fünf neue Diakone

NEUMARKT. Bischof Dr. Walter Mixa wird fünf Priesteramtskandidaten zu Diakonen weihen, die derzeit in Pfarreien des Landkreises ihr Pastoralpraktikum ableisten.

Das Weihesakrament wird am Samstag, 25. Juni, in der Schutzengelkirche in Eichstätt gespendet. Der Gottesdienst beginnt um 9 Uhr. Insgesamt werden zehn Priesteramtskandidaten im Bistum geweiht.

Aus dem Landkreis Neumarkt sind dies: Im Bistum Eichstätt absolvieren nach ihrem Theologiestudium die zukünftigen Priester einen knapp zweijährigen Pastoralkurs mit Praktikum in einer Pfarrei. Während dieser Zeit werden sie zu Diakonen geweiht.

Die katholische Kirche kennt drei Formen des geweihten Amtes: Bischof, Priester und Diakon. Für Männer, die sich auf den Priesterberuf vorbereiten, ist die Weihe zum Diakon notwendige Vorstufe. Sie berechtigt unter anderem dazu, die Taufe zu spenden und die kirchlichen Feiern der Trauung und des Begräbnisses zu leiten.

Die Priesteramtskandidaten legen bei der Diakonenweihe mehrere Versprechen ab: So geloben sie, den Glauben gemäß dem Evangelium und der Überlieferung der Kirche zu verkünden. Außerdem versprechen die Weihekandidaten, ehelos zu leben, das Stundengebet zu verrichten, den Armen, Kranken, Heimatlosen und Notleidenden zu helfen sowie ihr Leben nach dem Vorbild Christi zu gestalten. Schließlich folgt das Versprechen des Gehorsams gegenüber dem Bischof.
13.06.05

325 Jahre Wallfahrt

NEUMARKT.(pde) – Die Wallfahrt auf den Habsberg bei Velburg feiert in diesem Jahr ihr 325-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zelebriert der Eichstätter Diözesanbischof Dr. Walter Mixa am Sonntag um 9.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst in der Wallfahrtskirche.

Der Ursprung des Wallfahrtsortes geht auf den ersten Kapellenbau von 1680 zurück. Die Quellen bezeugen, dass ein gewisser Johann Panzer, Amtspfleger auf Burg Helfenberg, an einem schweren Gichtleiden litt. Von seinem Krankenlager aus blickte er oft auf seine Marienfigur und flehte um Hilfe. Eines Nachts vernahm er eine Stimme, die ihn aufforderte, auf dem Habsberg eine Kapelle zu errichten. Panzer ließ sich dorthin tragen. Er erwarb die Kuppe des Berges und ließ 1680/82 eine Kapelle errichten. Die Marienfigur wurde als Gnadenbild dorthin gebracht. Panzer erlangte nach der Überlieferung Heilung.

Nach mehreren Heilungswundern entstand 1730 an gleicher Stelle eine größere Kapelle. Die Kirche wurde 1760 im Stil des Rokoko erbaut. 1961 wurde ein Wallfahrts- und Jugendheim gebaut. 1976/77 erfolgte der Neubau des Jugendhauses, das dann nach erneutem Um- und Neubau im Jahr 2002 komfortabel und modern neu erstand. Die ebenfalls neu errichtete Gaststätte bewirtet nicht nur das Jugendhaus, sondern auch alle Pilger und Gäste auf dem Habsberg.

Das TV-Magazin „Immer wieder sonntags“ der Katholischen und Evangelischen Kirche in Bayern zeigt am gleichen Tag einen Beitrag über den oberpfälzischen Wallfahrtsort. Anlässlich des 325-jährigen Bestehens der Wallfahrt zu „Maria, Heil der Kranken“ werden die Kirche, das Gnadenbild und das Turmmuseum vorgestellt. Ferner erklärt der Wallfahrtsrektor Peter Wenzel, warum die Pilgerstätte bis heute so zahlreich frequentiert wird.
11.06.05

"Sich Zeit nehmen "

NEUMARKT.(pde) – „Gottes Wort kann das Leben erhellen. Davon etwas zu spüren, tut gut.“ Zu dieser Erfahrung sollen Exerzitien mit Gemeinschaftselementen führen, die das Exerzitienreferat des Bistums Eichstätt anbietet.

Der Kurs findet vom 4. bis 11. September im Kloster St. Josef in Neumarkt statt. „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“ (Ps 119, 105) steht als Thema über den Tagen.

Die Impulse werden in der Gemeinschaft gegeben. Durchgehendes Schweigen und persönliche Gebetszeiten, die Feier der Eucharistie, Leibübungen und ein persönliches Begleitgespräch pro Tag bilden den Rahmen für die Exerzitien. Begleitet werden sie von Pfarrer Dr. Michael Kleinert, Schwester Karin Weiler aus Wien sowie Pastoralreferentin Christina Noe. Die Exerzitien sind ein Angebot an alle, „die sich nach einer Auszeit sehnen und sich Zeit nehmen möchten für Gott und für sich selbst“.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 1. Juli im Exerzitienreferat des Bistums Eichstätt, Postfach 1108, 92335 Beilngries, Tel. (08461) 606773, oder im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/exerzitien.
11.06.05


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17. Jahrgang