Kirchen

Fünf neue Diakone

NEUMARKT. Bischof Dr. Walter Mixa wird fünf Priesteramtskandidaten zu Diakonen weihen, die derzeit in Pfarreien des Landkreises ihr Pastoralpraktikum ableisten.

Das Weihesakrament wird am Samstag, 25. Juni, in der Schutzengelkirche in Eichstätt gespendet. Der Gottesdienst beginnt um 9 Uhr. Insgesamt werden zehn Priesteramtskandidaten im Bistum geweiht.

Aus dem Landkreis Neumarkt sind dies: Im Bistum Eichstätt absolvieren nach ihrem Theologiestudium die zukünftigen Priester einen knapp zweijährigen Pastoralkurs mit Praktikum in einer Pfarrei. Während dieser Zeit werden sie zu Diakonen geweiht.

Die katholische Kirche kennt drei Formen des geweihten Amtes: Bischof, Priester und Diakon. Für Männer, die sich auf den Priesterberuf vorbereiten, ist die Weihe zum Diakon notwendige Vorstufe. Sie berechtigt unter anderem dazu, die Taufe zu spenden und die kirchlichen Feiern der Trauung und des Begräbnisses zu leiten.

Die Priesteramtskandidaten legen bei der Diakonenweihe mehrere Versprechen ab: So geloben sie, den Glauben gemäß dem Evangelium und der Überlieferung der Kirche zu verkünden. Außerdem versprechen die Weihekandidaten, ehelos zu leben, das Stundengebet zu verrichten, den Armen, Kranken, Heimatlosen und Notleidenden zu helfen sowie ihr Leben nach dem Vorbild Christi zu gestalten. Schließlich folgt das Versprechen des Gehorsams gegenüber dem Bischof.
13.06.05

325 Jahre Wallfahrt

NEUMARKT.(pde) – Die Wallfahrt auf den Habsberg bei Velburg feiert in diesem Jahr ihr 325-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zelebriert der Eichstätter Diözesanbischof Dr. Walter Mixa am Sonntag um 9.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst in der Wallfahrtskirche.

Der Ursprung des Wallfahrtsortes geht auf den ersten Kapellenbau von 1680 zurück. Die Quellen bezeugen, dass ein gewisser Johann Panzer, Amtspfleger auf Burg Helfenberg, an einem schweren Gichtleiden litt. Von seinem Krankenlager aus blickte er oft auf seine Marienfigur und flehte um Hilfe. Eines Nachts vernahm er eine Stimme, die ihn aufforderte, auf dem Habsberg eine Kapelle zu errichten. Panzer ließ sich dorthin tragen. Er erwarb die Kuppe des Berges und ließ 1680/82 eine Kapelle errichten. Die Marienfigur wurde als Gnadenbild dorthin gebracht. Panzer erlangte nach der Überlieferung Heilung.

Nach mehreren Heilungswundern entstand 1730 an gleicher Stelle eine größere Kapelle. Die Kirche wurde 1760 im Stil des Rokoko erbaut. 1961 wurde ein Wallfahrts- und Jugendheim gebaut. 1976/77 erfolgte der Neubau des Jugendhauses, das dann nach erneutem Um- und Neubau im Jahr 2002 komfortabel und modern neu erstand. Die ebenfalls neu errichtete Gaststätte bewirtet nicht nur das Jugendhaus, sondern auch alle Pilger und Gäste auf dem Habsberg.

Das TV-Magazin „Immer wieder sonntags“ der Katholischen und Evangelischen Kirche in Bayern zeigt am gleichen Tag einen Beitrag über den oberpfälzischen Wallfahrtsort. Anlässlich des 325-jährigen Bestehens der Wallfahrt zu „Maria, Heil der Kranken“ werden die Kirche, das Gnadenbild und das Turmmuseum vorgestellt. Ferner erklärt der Wallfahrtsrektor Peter Wenzel, warum die Pilgerstätte bis heute so zahlreich frequentiert wird.
11.06.05

"Sich Zeit nehmen "

NEUMARKT.(pde) – „Gottes Wort kann das Leben erhellen. Davon etwas zu spüren, tut gut.“ Zu dieser Erfahrung sollen Exerzitien mit Gemeinschaftselementen führen, die das Exerzitienreferat des Bistums Eichstätt anbietet.

Der Kurs findet vom 4. bis 11. September im Kloster St. Josef in Neumarkt statt. „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“ (Ps 119, 105) steht als Thema über den Tagen.

Die Impulse werden in der Gemeinschaft gegeben. Durchgehendes Schweigen und persönliche Gebetszeiten, die Feier der Eucharistie, Leibübungen und ein persönliches Begleitgespräch pro Tag bilden den Rahmen für die Exerzitien. Begleitet werden sie von Pfarrer Dr. Michael Kleinert, Schwester Karin Weiler aus Wien sowie Pastoralreferentin Christina Noe. Die Exerzitien sind ein Angebot an alle, „die sich nach einer Auszeit sehnen und sich Zeit nehmen möchten für Gott und für sich selbst“.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 1. Juli im Exerzitienreferat des Bistums Eichstätt, Postfach 1108, 92335 Beilngries, Tel. (08461) 606773, oder im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/exerzitien.
11.06.05

Kaplan verläßt Neumarkt

NEUMARKT.(pde) Kaplan Jürgen Konert (36) von der Neumarkter Hofpfarrei wird hauptberuflicher Regionaljugendseelsorger für die Dekanate Hilpoltstein und Schwabach sowie Pfarradministrator in Thalmässing.

Die Ernennung durch Bischof Dr. Walter Mixa tritt mit dem 15. September in Kraft. Jürgen Konert wurde 2002 zum Priester geweiht. Er seit Juli 2002 Kaplan in Neumarkt/Zu Unserer Lieben Frau.

Entsprechend dem Jugendplan der Diözese Eichstätt ist es Aufgabe des Regionaljugendseelsorgers, "sich um Glaubensbildung und Glaubensvertiefung bei den jungen Menschen zu bemühen und seelsorgerliche Beratung und Begleitung anzubieten". Der regionale Jugendseelsorger stellt sich auch für das Wahlamt des BDKJ-Dekanatspräses zur Verfügung.

Der frühere Regionaljugendseelsorger Josef Bader hatte im November sein priesterliches Amt niedergelegt. Für die Pfarrei Thalmässing war seither Stadtpfarrer Franz-Josef Gerner, Hilpoltstein, und für die Aufgaben in der Regionaljugendseelsorge Diözesanjugendpfarrer Martin Geistbeck verantwortlich.
04.06.05


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang