Landwirtschaft

"Regenerative Energiequelle"

NEUMARKT. Zum nachhaltigen Umgang mit dem Wald rief MdEP Albert Deß zum bevorstehenden "Tag des Waldes" auf.

"Ein Wald - viele Bilder" - beim diesjährigen Internationalen Tag des Waldes am 21. März steht die dynamische Entwicklung des Lebensraumes Wald im Vordergrund. Ziel dieses Tages ist es, der Bevölkerung auf nachhaltige Weise Erlebnisse und Eindrücke über die Bedeutung des Waldes zu vermitteln. "Unser Wald zeichnet sich durch vielfältige Leistungen aus und liefert uns in erster Linie erneuerbare und regional verfügbare Rohstoffe", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.

Deutschland gehört mit 10,5 Millionen Hektar zu den waldreichsten Ländern der EU. Die Bedeutung des Waldes als regionaler Lieferant erneuerbarer Energie werde weiter zunehmen. "Deshalb können wir in Deutschland und Europa auch langfristig auf Holz als regenerative Energiequelle setzen", so Deß weiter. Im Gegensatz zu anderen Regionen der Welt wächst die Forstfläche der EU um etwa 0,3 Prozent im Jahr. Durch die hohe Holznachfrage können Waldbesitzer mit einer verbesserten Wertschöpfung rechnen. Das kommt vor allem den regionalen Wirtschaftskreisläufen zu Gute.

"Wir haben eine Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen. Deshalb ist es unsere Pflicht, mit der Ressource Wald nachhaltig zu wirtschaften", so Albert Deß. Das sei aber nicht überall auf der Welt der Fall. Durch Raubbau in den Tropenwäldern würden jährlich rund 20 Millionen Hektar Wald verschwinden. In Brasilien beispielsweise sei das Abbrennen ganzer Landesteile zur Ackerflächengewinnung an der Tagesordnung. Ein solches Vorgehen ziele jedoch nur auf kurzfristigen Profit und sei für ein nachhaltiges Wachstum völlig ungeeignet.

Ein nachhaltiger Umgang mit der Natur sei eine unerlässliche Voraussetzung dafür, dass auch in Zukunft Güter produziert werden können, so Deß abschließend.
15.03.07

Mehrfachantrag online

NEUMARKT. Das Amt für Landwirtschaft und Forsten bietet im Rahmen der Mehrfachantrag-Stellung die Möglichkeit an, dies onlinezu tun.

Eine Schulung der Antragstellung erfolgt in der Schulanlage am Amt für Landwirtschaft und Forsten. Vorteil beim MFA-online ist die jederzeitige Verfügbarkeit des Antrags und die Plausibilitätsprüfung des Antrages (Fehlervermeidung).

Anmeldung am Amt für Landwirtschaft und Forsten Neumarkt unter 09181/4508-400.
10.03.07

Seehofer im Kloster

NEUMARKT. Landwirtschaftsminister Horst Seehofer wird nach dem Berchinger Roßmarkt in Plankstetten über Agro-Gentechnik diskutieren.

Der CSU-Spitzenpolitiker, der in den letzten Wochen vor allem wegen der Kandidaturs-Ankündigung um den Vorsitz seiner Partei in den Schlagzeilen war, will nach seiner mit Spannung erwarteten Rede am 7. Februar am traditionellen Berchinger Roßmarkt (wir berichteten) am Nachmittag an einer öffentlichen Podiumsdiskussion im nahen Kloster Plankstetten teilnehmen.

In der Turnhalle des Klosters wollen Pater Prior Godehard Schuster OSB und Landrat Albert Löhner den Politiker um 15.30 Uhr begrüßen. Danach ist ein Vortrag des Bundes-Landwirtschaftsministers zu "Agrogentechnik" und zur aktuelle Agrarpolitik in Deutschland geplant. Interessant verspricht die anschließende Podiumsdiskussion zu werden, an der neben Seehofer auch der Präsident von Bioland Deutschland, Thomas Dosch, und andere Vertreter des ökologischen Landbaus teilnehmen werden.
01.02.07

"Mit allen Mitteln ?"

NEUMARKT. (pde) Orientierungshilfe in Fragen der „grünen Gentechnik“ soll eine Veranstaltung bringen, die am Mittwoch, dem 5. Oktober, um 19.30 Uhr im Landratsamt Neumarkt stattfindet. Referenten sind der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Jakob Opperer, und der Sozialwissenschaftler Dr. Rainer Koch.

Die Meinungen über „grüne Gentechnik“ gehen weit auseinander. Für die einen bringt sie nur Vorteile wie höhere Ernteerträge, größere Resistenz der Anbaupflanzen gegen Schädlinge und für die Verbraucher mehr Haltbarkeit sowie höhere Qualität. Darüber hinaus könne die grüne Gentechnik weltweit einen spürbaren Beitrag zur Überwindung des Hungerproblems leisten. Andere hingegen haben erhebliche Vorbehalte und fragen sich, ob es vertretbar ist, sich ohne ausreichende Folgeabschätzung auf die grüne Gentechnik einzulassen.

Hinzu kommt, dass derzeit der größte Teil der Verbraucher gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ablehnt. Schließlich stellt sich die Frage, ob die grüne Gentechnik und die damit verbundene Abhängigkeit von international operierenden Saatgutkonzernen für die Kleinbauern in den Entwicklungsländern nicht mehr Nachteile als Vorteile bringt.

Angesichts der vielen Fragen lädt die Katholische Landvolkbewegung des Kreises Neumarkt in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Neumarkt und der Regina GmbH zu dieser Veranstaltung ein. Sie ist Teil des Projektes „Gentechnik und Welternährung“ des Internationalen Landvolkdienstes der KLB Deutschlands.
28.09.05


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang