Kneipenbühne Oberweiling

Latin Jazz in Owei

NEUMARKT. Latin Jazz vom Feinsten bietet das neue Latin Jazz Project um den Ingolstädter Percussionisten Charly Böck, das am Samstag in der Kneipenbühne Oberweiling gastiert.

Während seiner Europa-Tournee 2001 mit Eddie Palmieri entstand auch die Idee für ein eigenes Latin Jazz Project. Mit dem hervorragenden Saxophonisten Christoph Hörmann - ebenfalls Jazztage Award Winner der Stadt Ingolstadt - konnte diese Idee verwirklicht werden. Pianist Matthias Preissinger und Charly Böck waren mit Dave Valentin bereits auf zwei erfolgreichen Tourneen unterwegs.

Wieder dabei ist auch Manolo Diaz, der für die sämigen Basslinien zuständig ist. Die Bläsersätze, die wie roter Pfeffer auf der Zunge kitzeln, teilt sich Christoph Hörmann mit dem Posaunisten Mathias Götz. Für die Umsetzung afrokubanischen Rhythmen hat sich Charly Böck den Jazzförderpreisträger 2004 Tom Diewok als Drumpartner ins Boot geholt.

Die sechs Musiker des Latin Projects lassen eine energiegeladene Mixtur aus Jazz und afrokubanischen Grooves erwarten.
31.01.06

"Meine Leben"

NEUMARKT. „Meine Leben” heißt das neue Kabarettprogramm, das der Münchner Werner Gerl am Samstag in der vollen Kneipenbühne Oberweiling einem gut gelaunten Publikum vorstellte – dabei wartete er mit vielen Wortspielen, Witzen und Verkleidungen auf, integrierte seine Zuhörer auf höchst amüsante Weise und hatte dabei stets die Lacher auf seiner Seite.

Als roter Faden diente ihm eine stets wiederkehrende Hypnosesitzung bei einem Analytiker, in der er mit seinen bizarren früheren Leben konfrontiert wurde: ob als Tai Chi Lehrer, besoffener Onkel Schorsch, für den Untergang der Titanic verantwortlicher Moskito, Hofnarr bei Edmund dem Humorlosen, Neandertaler, als Gretel, die ihren Bruder Hänsel als Marihuana-Bauern denunziert, als Bewohner eines Parallel-Universums, begnadeter Sprücheklopfer oder gar als Teufel – der souveräne Entertainer verwandelte sich mit geringst möglichem Aufwand glaubwürdig in die verschiedensten Personen.

Alles in allem wirkte Gerl spritziger und amüsanter als in seinem ersten Programm „Ich sterbe mich tot vor gelacht“: die Witze folgten schneller aufeinander und er reagierte routinierter auf Publikumszurufe. Bitte nicht falsch verstehen: auch der italienische Koch Gerl hatte seine Qualitäten und war durchaus sehenswert , das neue Programm ist halt noch einen Schlag besser - Unterhaltung auf hohem Niveau.
29.01.06

Sauf- und Liebeslieder

NEUMARKT. Freunde der Musik von der Grünen Insel kommen immer wieder voll auf ihre Kosten, wenn „Greenfield“ in Oberweiling auftritt, denn Jigs, Reels, Hornpipes, Sauf- und Liebeslieder und Geschichten von Ein- und Auswanderern werden von dem Quintett so authentisch und überzeugend präsentiert, dass sich wohl niemand dem Zauber irischer Folklore mehr entziehen kann, der einmal diese Band erlebt hat.

Entsprechend übervoll war die Kneipenbühne auch beim „Greenfield“-Auftritt am Samstag - dem 10. der Gruppe übrigens seit 1982. Virtuos wurden nicht nur diverse Tin Whistles gespielt, sondern auch Akkordeon, Keyboard, Mandoline, Gitarre und keltische Harfe - letztere löste beim Erklingen übrigens andächtige Stille aus.

Ansonsten weckten lustige und traurige Songs die Emotionen so mancher Zuhörer und schnelle Tanzgrooves erhöhten die Herzschlag-Frequenz. Alles war präzise durcharrangiert und wurde mit der notwendigen Lockerheit gespielt. Der teilweise mehrstimmige Gesang rundete das Gesamtbild einer Gruppe ab, die besessen scheint von dem, was sie tut und zudem fröhlich, sympathisch und charismatisch in einem wirkt.

Die Eckpfeiler der Band sind zweifellos der Franke Armin Wolfermann, der sich so sehr in die Welt der irischen Musik eingelebt hat, dass er wahrhafter klingt als so mancher Ire, und natürlich die Sängerin Joan Croker, ein original-irischer Augen- und Ohrenschmaus an Gitarre, Akkordeon, Tin Whistle und Keyboard.

Diesem phänomenalen Perpetuum Mobile stehen der Gitarrist, Bodhran-Spieler und charmante Conferencier Michi Dill, der Geiger Bernhard Stehle und der Akkordeonspieler Alex Filip in nichts nach – und wenn das virtuose Quintett so richtig losfetzt, würde man sich eine große Tanzfläche wünschen, auf der man sich als Zuhörer austoben könnte.
22.01.06

Lebensfreude und Melancholie

NEUMARKT. Am Samstag gastiert "Greenfield" in der Kneipenbühne Oberweiling. Die Band aus dem Großraum Nürnberg/Erlangen hat sich der traditionellen irischen Musik verschrieben.

Wer einmal den Zauber der Grünen Insel erlebt hat, diese Mischung aus wilder Lebensfreude und tiefer Melancholie, den lässt er nicht mehr los. Reels, Jigs, Hornpipes und Polkas sind die traditionellen Tänze, die heute noch genauso jung sind wie vor hundert Jahren. Daneben spielt die Band auch Lieder von Liebe und Heimweh, von alltäglichen und ungewöhnlichen Begebenheiten. Aus dem reichen Fundus der irischen Musik pickt sich Greenfield bewusst die zu unrecht unbekannten Stücke heraus.

Der Kontakt zum Publikum gehört bei Greenfield genauso dazu wie die Möglichkeit, dass Tanzbein zu schwingen, wenn es in den Füßen juckt. Sechs Saiteninstrumente, Fiddle, Akkordeon, Bodhran, verschiedene Flöten und die Keltische Harfe prägen den Sound von Greenfield.
17.01.06


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang