Pfadinder Neumarkt

7500. Besucher am Zeltplatz


Der Jugendzeltplatz in Neumarkt


Neumarkter Pfadfinder.
Fotos:Archiv
NEUMARKT. Die Neumarkter Pfadfinder konnten auf ihrem Zeltplatz den 7500. Gast begrüßen. Am Mittwoch stellte man OB Thumann die Statistik vor.

Früher - in den Jahren 2000 bis 2004 - gab es schon mal einen Pfadfinderzeltplatz am Berliner Ring auf dem Gelände der heutigen Stadtgärtnerei - das war aber nur ein Provisorium. Danach hatten sich die Pfadfinder auf die Suche nach einem neuen Grundstück gemacht, die finanziellen Möglichkeiten ausgelotet und eine "Bedarfsanalyse" erstellt mit der Blickrichtung: "Was erwarten wir uns als Pfadfinder von einem Zeltplatz, wenn wir woanders hinfahren".

2007 kam die Zusage vom Bistum Eichstätt für das heutige Grundstück am Höhenberg. Die Bauzeit erstreckte sich von 2007 bis 2009 - in dieser Zeit haben viele Mitglieder, Ehemalige, Eltern und auch Firmen die Pfadfinder unterstützt. Auch die Stadt und der Landkreis haben großzügig geholfen und ihren Beitrag geleistet.

Seit Sommer 2009 ist der Zeltplatz in Betrieb. Jedes Jahr kommen etwa 20 Gruppen mit zehn bis 100 - im Durchschnitt etwa 30 - Teilnehmern, hauptsächlich Pfadfinder, aber auch Jugend- und Sportvereine aus ganz Deutschland.

Die Gäste loben zum einen die moderne Ausstattung des Platzes, aber auch die Nähe zur Stadt Neumarkt und die vielen Freizeitmöglichkeiten, wie Sternwarte, Freibad oder Burg Wolfstein
13.08.13

Aktion vor dem Rathaus


Die Pfadfinder wollen auf Kinderarmut aufmerksam machen
Foto: Franz-Georg Wand/DPSG
NEUMARKT. Die Neumarkter Georgspfadfinder wollen mit einer Luftballon-Aktionen vor dem Rathaus auf Kinderarmut aufmerksam machen.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) setzt sich 2012 in ihrer Jahresaktion für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche ein. Unter dem Motto "aktion12 – Abenteuer möglich machen" will der Verband "Pfadfinden für alle" zugänglich machen – auch im Stamm Pfalzgraf Johann in Neumarkt.

In Deutschland sind rund 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut bedroht. "Sie müssen nicht nur auf Taschengeld und Urlaub verzichten. Ihnen fehlt es auch an schulischen und beruflichen Chancen und sie werden schon früh ausgegrenzt", sagt Sebastian Friese, Leiter der DPSG-Jahresaktion 2012. Gerade Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind, können von pfadfinderischen Angeboten profitieren.

Zunächst aber geht es darum, Aufmerksamkeit für dieses brennende Thema zu erreichen. Deshalb finden in Neumarkt die Aktivitäten dazu am Wochenende vor dem Namenstag des Verbandspatrons St. Georg statt. Am 21. April, dem Samstag vor dem Georgstag (23.April), wird um 15 Uhr auf dem Rathausplatz eine große Luftballon-Aktion gestartet.

Unter dem Motto "Bei Kinder- und Jugendarmut gehe ich in die Luft!" können gegen eine kleine Spende Ballons mit Karten erworben werden. Diese kann man in den Himmel "entlassen" und hoffen, dass der Finder die Karte an das DPSG-Büro in Eichstätt zurückschickt. Der am weitesten geflogene Ballon gewinnt.

Die Erlöse aus der Luftballonaktion werden für gezielte Projekte zur Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt.
10.04.12

1560 Übernachtungen gezählt


Der Jugendzeltplatz in Neumarkt


Neumarkter Pfadfinder.
Fotos:Archiv
NEUMARKT. Die Tage werden wieder länger und auch die Temperaturen steigen: Das Frühjahr steht auch für die Neumarkter Pfadfinder vor der Tür.

Ab April beginnt im Pfadfinderzentrum Neumarkt die Zeltlager-Saison 2012. Bis Ende September freuen sich die Pfadfinder vom Stamm Pfalzgraf Johann auf alle Pfadfinderstämme, Jugendgruppen und -vereine, die sie heuer als Gäste in Neumarkt begrüßen dürfen. "Der Jugendzeltlagerplatz auf dem Mariahilfberg ist auch in diesem Sommer ein perfekter Ort für schöne Tage im Zelt und am Lagerfeuer", so Stammesvorstand Lukas Wunderlich.

Die Lage auf dem Mariahilfberg direkt vor den Toren der Stadt bietet einige Vorteile im Vergleich zu anderen Zeltlagerplätzen: Tagsüber gibt es in Neumarkt einiges zu entdecken, die Burgruine Wolfstein ermöglicht Ausflüge ins Mittelalter und wenn die Nächte klar sind, freut sich die Sternwarte neben dem Zeltplatz über einen Besuch.

Und solche Alternativen sind wichtig, denn auch die Pfadfinderbewegung ist im 21. Jahrhundert angekommen. "Natürlich ist das Entdecken und Erleben der Natur auch heute ein wichtiger Bestandteil unserer Jugendarbeit, aber genauso ist zum Beispiel ein Besuch im Freibad ein Must-Have im Programm eines jeden Zeltlagers", berichtet Lukas Wunderlich.

Bevor es aber richtig losgeht, gibt es für den Neumarkter Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) als Betreiber noch einiges zu tun. Rund um das Versorgungshaus sollen im Frühjahr die Wege befestigt und die Außenanlagen neu gestaltet und bepflanzt werden. Außerdem ist die Errichtung eines Beachvolleyballfeldes für den Sommer vorgesehen. Und das natürlich in Eigenregie und tatkräftigem Einsatz an den Arbeitswochenenden: die Geldmittel in der Jugendarbeit sind knapp.

Im mittlerweile dritten Betriebsjahr des Zeltplatzes hoffen die Pfadfinder, ihren erfolgreichen Kurs fortsetzen zu können. Im Sommer 2011 wurden insgesamt 340 Gäste und 1560 Übernachtungen auf dem Platz gezählt. Diese Werte sollen auch 2012 erreicht werden.

Die Chancen dafür stehen gut: Vor allem die Pfingst- und Sommerferien waren schnell ausgebucht. Aber auch für kurzentschlossene Pfadfindergruppen und Jugendvereine sind noch einige Termine auf dem Zeltplatz frei. Jedoch mit einer Einschränkung: Für Klassen- und Vereinsfeiern, Geburtstagspartys und ähnliches steht der Zeltplatz nicht zur Verfügung.

"Unsere Zielgruppen sind ganz klar Pfadfinder- und Jugendgruppen, die in Neumarkt mehrtägige Zeltlager verbringen wollen", schränkt Melissa Häusler vom Vorstand das Angebot ein. Deswegen werden auf dem Mariahilfberg grundsätzlich nur Buchungen akzeptiert, die sich über mindestens zwei Übernachtungen erstrecken.
12.03.12


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16. Jahrgang