Pfadinder Neumarkt

Ferien ausgebucht


Der Jugendzeltplatz Neumarkt nahm im letzten Jahr seinen Betrieb auf.

NEUMARKT. Nach der erfolgreichen Saison 2010 und der großen Eröffnungsfeier im September letzten Jahres ist das Pfadfinderzentrum auf dem Mariahilfberg auch gut in den Sommer 2011 gestartet.

Seit Anfang Mai haben beinahe jedes Wochenende Jugendgruppen den Zeltplatz der Neumarkter Pfadfinder reserviert, die Pfingst- und Sommerferien sind jeweils komplett ausgebucht. "Wir sind damit mehr als zufrieden", sagte Matthias Platzek vom Vorstand der Pfadfinder. Nicht nur Gruppen und Vereine aus Neumarkt und der Umgebung waren bereits zu Gast, auch in anderen Teilen der Bundesrepublik hat sich das neue Angebot auf dem Mariahilfberg bereits herumgesprochen.

Derzeit haben etwa 70 Pfadfinder aus Aachen ihre Zelte dort aufgeschlagen und bleiben noch bis zum Ende der nächsten Woche. Diesen Erfolg führen die Pfadfinder auch auf ihre Werbung im Internet zurück.

Und auch für nächstes Jahr liegen bereits die ersten Buchungen vor, aber es gibt noch viele freie Termine. Das Angebot der Pfadfinder richtet sich an Pfadfindergruppen ebenso wie an Jugendgruppen- und –vereine. Zum Zeltplatz gehört neben der obligatorischen Lagerfeuerstelle auch ein Versorgungshaus, das über Strom, Abstellräume und sanitäre Einrichtungen verfügt.

Trotzdem sind die Pfadfinder noch lange nicht fertig: Um in Zukunft effizienter und vor allem auch umweltfreundlich Warmwasser erzeugen zu können, ist die Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach geplant. Die Außenanlagen rund um das Haus müssen noch fertiggestellt werden, ebenso fehlt dem Platz noch ein Abstellbereich für Müllcontainer und ähnliches.

In ihrem Engagement werden die Pfadfinder jetzt auch durch ein Neumarkter Geldinstitut unterstützt: es überreichte den Vorständen Matthias Platzek, Manfred Leuschner und Christian Schimek einen Scheck über 1000 Euro und würdigte die Leistung, die die Neumarkter Pfadfinder auf dem Mariahilfberg bereits vollbracht haben.
04.08.11

Christbäume werden abgeholt


Pfadfinder holen wieder die ausgedienten Christbäume auf.


In diesem Gebiet werden die Bäume geholt
(zur Vergrößerung auf die Grafik klicken)


Firmen stellen Lastwagen zur Verfügung
NEUMARKT. Weihnachten ist vorbei und jedes Jahr stellt sich die Frage: Wohin mit dem Christbaum? Wie immer kümmern sich in Neumarkt die Pfadfinder darum: Am nächsten Samstag sind mehrere Jugendgruppen den ganzen Tag im Stadtgebiet unterwegs und sammeln die "ausrangierten" Christbäume gegen eine kleine Spende ein.

Seit über 20 Jahren nehmen sich Neumarkter Jugendliche dieses Entsorgungsproblems an. Unter der Organisation der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) helfen zusätzlich Jugendliche der Pfadfinder-Siedlung Taizé und des THW bei der Großaktion. Zahlreiche Neumarkter Firmen und Behörden stellen den Jugendlichen ihre Lastwagen zur Verfügung.

Wie jedes Jahr werden die Kinder und Jugendlichen am Samstag nach Heilig-Drei-König von 8.30 bis etwa 18 Uhr von Haus zu Haus gehen und die ausgedienten Christbäume einsammeln. Anschließend werden sie auf dem Wertstoffhof Blomenhof entsorgt.

Die Bäume sollen von Lametta und anderem Schmuck befreit werden und am Samstag möglichst ab 8.30 Uhr abholbereit und gut sichtbar vor dem Haus platziert werden. Bei den momentanen Schneemengen ist auch darauf zu achten, die Bäume nicht in den Schneehaufen vor dem Haus zu stecken: Dort können die Bäume oft festfrieren und sind dann nur mit Gewalt wieder herauszukriegen.

Die Kinder, die dann bei den Haushalten klingeln, können die oft schweren Bäume jedoch nicht sofort mitnehmen, sondern lassen sie vor den Häusern auf dem Gehweg liegen. Später, in der Regel bereits nur wenige Minuten darauf, kommt dann der Lastwagen in die Straße gefahren und lädt alle Bäume auf.

DPSG-Vorstand Manfred Leuschner bedauert, dass man es leider nicht immer allen Bürgern recht machen kann: "Bei einer Menge von rund 10.000 Bäumen kann es leicht einmal vorkommen kann, dass tatsächlich einer übersehen wird". Trotz der Bemühungen um eine vollständige Entsorgung aller alten Bäume könne leider kein "Recht auf Abholung" abgeleitet werden.

Gesammelt wird im Stadtgebiet Neumarkt sowie in den Stadtteilen Altenhof, Holzheim, Hasenheide, Kohlenbrunnermühle, Koppenmühle, Mühlen, Pölling, Woffenbach und Wolfstein (siehe Skizze).

Das Abholen der Bäume ist zwar kostenlos, trotzdem freuen sich die Mitglieder der Jugendverbände, die sich den ganzen Tag mit Kälte, Wind und stachlig-rieselnden Ex-Weihnachtsbäumen herumschlagen müssen, über eine kleine Spende.

Matthias Platzek, Vorstand der DPSG, wies darauf hin, dass die aus der Sammelaktion gewonnenen Spenden mitunter die wichtigste Finanzierungsquelle der Jugendarbeit der Neumarkter Pfadfinder darstellen. Diese Mittel fließen vor allem in das Aufkommen für Fahrten, Ausrüstungsgegenstände und Gruppenstundenmaterial.
06.01.11

"Friedenslicht" verteilt


Die Pfadfinder verteilten am Heiligen Abend das Friedenslicht


Das Friedenslicht aus Bethlehem...


...faszinierte vor allem die Kinder
NEUMARKT. Wie jedes Jahr am Heiligen Abend verteilte auch heuer die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg vor der Hofkirche zu den Heiligen Messen das Friedenslicht aus Bethlehem.

Vor 20 Jahren wurde in Österreich mit der Initiative "Licht von Bethlehem" begonnen. Seitdem hat die Aktion zum Weihnachtsfest Spuren in fast allen europäischen Ländern hinterlassen. Die Flamme wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet.

Seit Weihnachten 1994 holen die Neumarkter Pfadfinder das Licht direkt von der Internationalen Aussendungsfeier in Wien. Heuer hat allerdings der viele Schnee vor zwei Wochen die Fahrt unmöglich gemacht. Das Licht kommt in diesem Jahr von der Aussendungsfeier des Bistums aus Eichstätt.

Die Aktion geht auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten "ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen".

Das Motto der Aktion lautet heuer "Licht bringt Frieden". Mit diesem Motto möchte die Aktion Friedenslicht in diesem Jahr nach der großen gemeinsamen Aktion "2. Ökumenischer Kirchentag" ein Zeichen setzen: Das Licht bringt Frieden für Menschen aller Religionen und soll sie zum Nachdenken und zum gemeinsamen Gespräch anregen, hieß es.

Schon bei der ersten Messe am 24. Dezember standen die Pfadfinder mit ihrem Zelt, der Schneebar, dem Glühwein und natürlich dem Friedenslicht in der Kälte, um das "Licht des Friedens" weiterzureichen. "Das ist für uns mittlerweile schon Tradition", so Stammesvorstand Matthias Platzek, "viele von uns können sich einen normalen Heiligen Abend zu Hause schon gar nicht mehr vorstellen."

Die Spenden, die sie für das Verschenken der Kerzen bekamen, werden für die Jugendarbeit verwendet.
24.12.10


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16. Jahrgang