Pfadinder Neumarkt

"Friedenslicht" verteilt


Die Pfadfinder verteilten am Heiligen Abend das Friedenslicht


Das Friedenslicht aus Bethlehem...


...faszinierte vor allem die Kinder
NEUMARKT. Wie jedes Jahr am Heiligen Abend verteilte auch heuer die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg vor der Hofkirche zu den Heiligen Messen das Friedenslicht aus Bethlehem.

Vor 20 Jahren wurde in Österreich mit der Initiative "Licht von Bethlehem" begonnen. Seitdem hat die Aktion zum Weihnachtsfest Spuren in fast allen europäischen Ländern hinterlassen. Die Flamme wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet.

Seit Weihnachten 1994 holen die Neumarkter Pfadfinder das Licht direkt von der Internationalen Aussendungsfeier in Wien. Heuer hat allerdings der viele Schnee vor zwei Wochen die Fahrt unmöglich gemacht. Das Licht kommt in diesem Jahr von der Aussendungsfeier des Bistums aus Eichstätt.

Die Aktion geht auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten "ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen".

Das Motto der Aktion lautet heuer "Licht bringt Frieden". Mit diesem Motto möchte die Aktion Friedenslicht in diesem Jahr nach der großen gemeinsamen Aktion "2. Ökumenischer Kirchentag" ein Zeichen setzen: Das Licht bringt Frieden für Menschen aller Religionen und soll sie zum Nachdenken und zum gemeinsamen Gespräch anregen, hieß es.

Schon bei der ersten Messe am 24. Dezember standen die Pfadfinder mit ihrem Zelt, der Schneebar, dem Glühwein und natürlich dem Friedenslicht in der Kälte, um das "Licht des Friedens" weiterzureichen. "Das ist für uns mittlerweile schon Tradition", so Stammesvorstand Matthias Platzek, "viele von uns können sich einen normalen Heiligen Abend zu Hause schon gar nicht mehr vorstellen."

Die Spenden, die sie für das Verschenken der Kerzen bekamen, werden für die Jugendarbeit verwendet.
24.12.10

Zeltlager wird geweiht


Der Jugendzeltplatz Neumarkt nahm am Pfingstmontag seinen Betrieb auf.


Sanitäre Anlagen statt Donnerbalken - auch Pfadfinder mögen
es heute bequem.
NEUMARKT. Seit einem halben Jahr ist das Pfadfinderzentrum Neumarkt nun in Betrieb, jetzt findet endlich auch die offizielle Einweihung statt: Am Sonntag wird der neue Jugendzeltplatz auf dem Mariahilfberg seiner Bestimmung übergeben und erhält seinen kirchlichen Segen.

Der Jugendzeltplatz, der in den vergangenen drei Jahren durch viel Engagement der Pfadfinder vom Stamm Pfalzgraf Johann errichtet wurde, richtet sich an Vereine, Pfadfinder- und Jugendgruppen, die in Neumarkt ein Zeltlager veranstalten wollen. Die ersten Gäste in diesem Sommer, die bis aus dem fernen Münsterland kamen, waren begeistert von der Lage hoch über der Stadt und freuten sich, nicht nur einen tollen Zeltplatz, sondern auch ein vollausgestattetes Sanitär- und Versorgungsgebäude vorzufinden.

Am Sonntag nun wollen die Pfadfinder das Ergebnis ihrer mühevollen Arbeit feiern: Das Fest beginnt um 10.30 Uhr mit einem Feldgottesdienst, der von Monsignore Dekan Richard Distler zelebriert wird, danach findet die feierliche Einweihung statt.

Anschließend folgt der gemütliche Teil, ein gemeinsames Mittagessen mit dem fast schon obligatorischen Spanferkel vervollständigt das Programm.

Natürlich besteht den ganzen Tag über auch die Gelegenheit, den Zeltplatz zu besichtigen. Die Pfadfinder werden allen interessierten Besuchern Frage und Antwort stehen. Die Bevölkerung ist eingeladen.

Wegen der momentanen Straßenarbeiten im Bereich Höhenberg ist der Zeltplatz jedoch nur über die Sturmwiese oder die alte Rennstrecke über das Brunnerhäusl erreichbar.
15.09.10

Stammeslager am Meer


An der Nordsee fand das Stammeslager der Neumarkter Pfadfinder statt


Ein Floß aus leeren flaschen - für Pfadfinder kein Problem
NEUMARKT. Einer der Höhepunkte im Aktionsprogramm der Neumarkter Pfadfinder der DPSG ist das Stammeslager, bei dem alle Pfadfinder aus dem Stamm "Pfalzgraf Johann" gemeinsam für eine Woche gemeinsam ins Zeltlager fahren. Jetzt war es wieder soweit: 32 Pfadfinder machten sich auf den weiten Weg an die Nordsee zur Insel Föhr, wo sie für eine Woche ihre Zelte aufschlugen.

Unter dem Motto "Föhr-schollen im Nordmeer" begaben sich die Jungen und Mädchen dort auf die Spuren der Wikinger und erlebten ein abwechslungsreiches Programm, das sich rund um das Leben und die Mythologie der Nordmänner drehte. Geländespiele, das Basteln von Wikingerhelmen und eine Wikinger-Olympiade waren nur einige der Höhepunkte.

Außerdem erkundeten die Pfadfinder auch den Nationalpark Norddeutsches Wattenmeer. Im dortigen Nationalparkzentrum erfuhren die Pfadfinder viel Interessantes über diesen sensiblen Naturraum und dessen Tierwelt: So gab es dort auch die vielleicht einmalige Chance, einen lebenden Seestern einmal in die Hand zu nehmen.

Und, wie es sich für einen Urlaub am Meer gehört, durfte auch das Baden nicht fehlen: Zwar war das Wetter zumeist von Wind und Regen geprägt, aber wenigstens an einem Tag kam dann doch die Sonne heraus. Am Strand direkt neben dem Zeltplatz verbrachten die Kinder einen erholsamen Nachmittag in der Sonne und nutzten den Tag zum Plantschen, Baden und Sandburgen bauen.

Das nächste Stammeslager findet dann wieder im Jahr 2012 statt, aber auch für das nächste Jahr sind bereits einige Fahrten und Zeltlager geplant - dann auch gemeinsam mit Pfadfindern aus anderen Städten und Ländern. Ab Schuljahresbeginn finden bei den Pfadfindern wieder Gruppenstunden statt.
23.08.10


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16. Jahrgang