SPD Neumarkt

„Monströser Umbau“

NEUMARKT. Die SPD-Fraktion im Neumarkter Stadtrat will die Staufer und Woffenbacher Bürger bei ihrem Protest gegen den geplanten B299-Ausbau unterstützen.

Die jetzigen Planungen der Umgehung seien nach SPD-Überzeugung völlig überdimensioniert und müßten verhindert werden.

Die SPD stellte jetzt den Antrag, das Thema im Stadtrat noch einmal zu diskutieren - zumals sich ja einige Fraktionen im Dialog mit den betroffenen Bürgern bereit erklärt hatten, dass sie die Anliegen der Bürger unterstützen wollen. Mit ihrem Antrag will die SPD Antrag allen die Gelegenheit geben, „diesen Absichtserklärungen auch Taten folgen zu lassen“.


„Es ist nach unserer Auffassung dringend geboten, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen und dem staatlichen Bauamt klar zu machen, dass die Stadt Neumarkt einen derart überdimensionierten Ausbau der B299, wie er in den derzeitigen Plänen vorgesehen ist, nicht wünscht“, heißt es in einer Presserklärung der Sozialdemokraten.

Nach SPD-Auffassung könne ein Ausbau auch moderater ausfallen - mit weniger Landverbrauch. Als abschreckendes Beispiel sieht man die Umgehung in Mühlhausen: „Einen so monströsen Umbau unserer Umgehung können wir als Stadt Neumarkt keinesfalls unterstützen“.

19.04.20

Zusätzliche Filmvorstellung

NEUMARKT. Wegen der großen Kartennachfrage für einen Film zum Internationalen Frauentag wurde jetzt eine Zusatzvorstellung organisiert.

Die Frauen der Neumarkter SPD zeigen den Kinofilm „Das Leben ist ein Fest“ am Sonntag, 8.März, im Neumarkter Rialto-Kino. Der Eintritt ist frei.

Weil das Interesse so groß ist, wird es nun eine zusätzliche Nachmittagsvorstellung um 16 Uhr geben.


Die kostenlosen Karten für die Zusatzvorstellung können ab sofort und so lange der Vorrat reicht per Email vorbestellt werden.

Ermöglicht wird der kostenfreie Kinobesuch durch eine Spende der Neumarkter SPD-Stadtratsfraktion.

29.02.20

Alte Bäume umgesägt


Diese Bäume in Woffenbach sollen ohne Genehmigung gefällt worden sein

NEUMARKT. Anwohner sind sauer: in Woffenbach sollen vier alte Bäume ohne Genehmigung durch das Umweltamt gefällt worden sein.

Die etwa 70 Jahre alten Bäume wurden am Mittwoch in der Tyrolsberger Straße umgesägt. Man darf in Neumarkt aber Bäume ab einem Stammumfang von 80 Zentimetern nicht einfach ohne triftigen Grund fällen, sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Ursula Plankermann: „Auch eine Institution wie die Lebenshilfe darf das nicht und hat es trotzdem getan“.  


Um einen Baum zu fällen, bedarf es einer schriftlichen Genehmigung des Umweltamts, der eine Besichtigung des Baums voraus geht. Erst wenn durch Mitarbeiter des Umweltamts festgestellt ist, dass der Baum unheilbar krank ist und von ihm deswegen eine Gefahr ausgeht, wird dem Antragsteller eine schriftliche Genehmigung zur Baumfällung - eventuell mit Auflagen von Neupflanzungen - zugeschickt, erklärte Plankermann.  

Diese Genehmigung lag bei der Baumfällaktion am Mittwoch-Morgen aber offenbar nicht vor, „und im Umweltamt war kein Mitarbeiter anwesend, der eine Genehmigung hätte bestätigen können“. Die Bäume waren nach Plankermanns Ansicht weder krank, noch ging von ihnen eine Gefährdung aus. Das habe auch die Stadtgärtnerei nach Besichtigung der Baumstämme bestätigt.  

„Gerade in der Stadt Neumarkt, die sich gerne und immer wieder als Stadt der Nachhaltigkeit feiern lässt, darf nicht länger solcher Baumfrevel geduldet werden“, erklärte die SPS-Politikerin. Auch ein Umweltamt,„ das seines Namens würdig sein will“, dürfe sich „solche Anschläge auf Bäume“ nicht gefallen lassen und müsse eine klare Haltung zur Einhaltung der Gesetze und Verordnungen einnehmen.

Aktualisierung: Nach Angaben eines Sprechers der Lebenshilfe lag für die Fällung der Bäume sehr wohl eine Genehmigung aus der Stadtverwaltung vor, allerdings vorerst nur mündlich. Mindestens zwei der Bäume seien außerdem tatsächlich krank gewesen.

27.02.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang