SPD Neumarkt

Wieder "Ascher-Donnerstag"

NEUMARKT. Die SPD im Landkreis Neumarkt veranstaltet im Gasthaus Knerr in Darshofen wieder einen "politischen-kulturellen Ascher-Donnerstag".

Als "Fastenrednerin" spricht in diesem Jahr die Generalsekretärin der Bayern-SPD, Natascha Kohnen.


Die „Talentfreie Zone“ wird die Veranstaltung mit Kabarett und a capella-Songs zu den bewegenden Fragen des Lebens „aufpeppen“. Die vier Akteure agieren seit 2012 in dieser Formation und sind derzeit vorwiegend im fränkischen Raum bekannt.

Grußworte werden der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dirk Lippmann, und Bundestagskandidat Johannes Foitzik sprechen. Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Martin Beiderbeck, wird durch die Veranstaltung führen.

Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

01.03.17

Mittelfeld nicht genug


Kinder in einem Neumarkter Kindergarten
Foto: Archiv
NEUMARKT. Nur etwa 87 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in der Stadt Neumarkt in Kindergärten oder -horten betreut.

Damit liegt die Stadt nur im Mittelfeld des Landkreises. Jetzt schlug die SPD Alarm und spricht als "Ultima Ratio" sogar von einem städtischen Kindergarten.

Der Elternbeirat des Kindergartens St. Johannes sei an die SPD-Stadträte herangetreten: in der Bräugasse seien für das neue Kindergartenjahr 37 Anmeldungen eingegangen, die nicht befriedigt werden können, hieß es. In der Stadt Neumarkt seien Krippen und Kindergartenplätze sehr stark nachgefragt.


In einem Antrag an den Stadtrat fordert die SPD-Fraktion jetzt umgehend eine qualifizierte Elternbefragung zum Bedarf der Betreuung in Krippen und Kindergärten. Zudem müsse die Stadt schon jetzt basierend auf den jetzt vorhandenen Zahlen den Bedarf für weitere Kindergarten-und Kinderkrippenplätze anerkennen, um die Nachfrage zu Beginn des neuen Kindergartenjahres 2017/2018 zu decken, heißt es in dem Schreiben an OB Thomas Thumann weiter.

Und schließlich sollte die Stadt in Verhandlungen mit der Pfarrei St. Johannes treten, um eine unbürokratische, schnelle Erweiterung um eine weitere Gruppe zu ermöglichen Natürlich müsse die Stadt auch mit allen anderen Trägern Kontakt aufnehmen, um die Bereitschaft einer Erweiterung zu besprechen, "Ultima Ratio" wäre es, wenn die Stadt als Träger eine eigene Kindertagesstätte errichtet und betreibt.

Die hohe Anzahl von Kindergarten-Anmeldungen sei laut Pfarrer Winner und dem Elternbeirat der Tatsache geschuldet, dass im Altstadtbereich viele kinderreiche Familien leben. Hinzu kommen aktuell die Kinder von Asylbewerbern, die in Unterkünften rund um die Altstadt leben.

Nach der Jugendhilfeplanung des Landkreises liegt in der Stadt Neumarkt die Quote der betreuten drei- bis sechsjährigen Kinder bei 87 Prozent. "Im Vergleich zu den übrigen Gemeinden liegen wir nur im Mittelfeld", hieß es von der SPD. Nachdem diese Zahl in den vergangenen Jahren konstant war, seien offensichtlich keine weiteren Anstrengungen bezüglich der Anerkennung neuer Gruppen unternommen werden.

Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr haben bekanntlich einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung. Hierzu gehöre nach Ansicht der Genossen auch, dass diese Förderung möglichst in der Nähe des Wohnortes zu erfolgen hat.

Die Kommunen sind für die rechtzeitige Bereitstellung und den Betrieb von Plätzen und Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege zuständig. Sie tragen die Planungs- und davon abgeleitet auch die Finanzierungsverantwortung für die hierzu erforderlichen Betreuungsangebote.

"Wir möchten, dass Neumarkt als familienfreundliche Stadt die Nummer Eins unter den Landkreiskommunen wird; Mittelfeld ist zu wenig und deshalb müssen wir jetzt handeln", heißt es in dem Schreiben an OB Thumann.

Nicht vergessen dürfe man, daß die Stadt im Wettbewerb um junge Familien stehe. Ein gutes Kinderbetreuungsangebot sei ein gewichtiger Standortfaktor geworden. Die heimische Wirtschaft suche gut ausgebildete Frauen und Männer.

19.02.17

Juso-Ortsgruppe geplant

NEUMARKT. Die Freystädter SPD traf sich zu ihrer Mitgliederversammlung und zur Wahl von Delegierten zur Kreiskonferenz und zum Unterbezirksparteitag.

Zu Gast war der Neumarkter SPD-Direktkandidat zur Bundestagswahl, Johannes Foitzik. Kreis- und Stadtrat Stefan Großhauser berichtete von aktuellen Themen aus dem Kreistag. Stadtrat Lukas Lebherz informierte über das aktuelle Geschehen im Freystädter Stadtrat.

Die Genossen waren sich mit ihrer Stadtratsfraktion einig, dass die Innenstadt durch Wohnungsbau belebt werden müsse und das ehemalige Stadelmannanwesen, das sich im Eigentum der Stadt Freystadt befindet, für diesen Zweck prädestiniert wäre.


Die Mitglieder des Ortsvereins gaben ihren Stadträten außerdem mit auf den Weg, dass bei zukünftigen Gewerbeumsiedelungen die Entstehung von Gewerbebrachen unbedingt vermieden werden müsse – notfalls müssten Umsiedelungen ausgeschlossen werden. Die Ansiedelung von Gewerbe südlich der Staatsstraße Richtung Sulzkirchen konnten die Freystädter Sozialdemokraten mehrheitlich nicht befürworten – auch hier herrschte Konsens mit den SPD-Stadträten.

Lukas Lebherz freute sich über die günstige Mitgliederentwicklung und kündigte angesichts der vielen jungen Mitglieder die Gründung einer Juso-Ortsgruppe in Freystadt an.

Anschließend klärte Neumitglied Philipp Eisinger über den Sachstand bei den Stromtrassenplanungen auf.

15.02.17


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16. Jahrgang