SPD Neumarkt

Bald schnelles Internet ?

NEUMARKT. „Die Breitbandversorgung im Landkreis Neumarkt ist eine der Zukunftsausgaben, die wir meistern müssen, um unseren ländlichen Raum nicht von den großen Ballungszentren abzuhängen“, sagte Fraktions-Sprecher Dirk Lippmann bei einem Besuch der SPD-Kreistagsfraktion beim Neumarkter Vermessungsamt.

Zunächst standen die Kernaufgaben des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Neumarkt im Mittelpunkt des Informationsgespräches. Der Chef des Neumarkter Vermessungsamtes Ludwig Seger erklärte, dass in der jüngeren Vergangenheit einige Aufgaben neu zum bisherigen Vermessungsamt dazugekommen seien. Neben den ureigenen Katasteraufgaben seien dies vor allem Themen der Digitalisierung und die Breitbandversorgung.


Seger verwies auf die schnellen Arbeitsabläufe in seiner Behörde, eine Vermessung sei nach durchschnittlich 68 Tagen abgeschlossen. Seit 2005 ist man nun für alle 19 Kreisgemeinden zuständig, dies beinhalte bei 158.000 Flurstücken rund 700 Grundstücksvermessungen pro Jahr. Dabei lobte Seger die gute Zusammenarbeit mit den Feldgeschworenen vor Ort.

Sehr eng sei die Zusammenarbeit mit den Kreiskommunen beim Thema Breitbandversorgung. Hier stehe vor allem das Förderverfahren im Mittelpunkt, für das sein Amt zuständig sei. Wenn die Baufirmen mit ihren Aufträgen nachkommen, sei Ende des Jahres die Verlegung der Glasfaserkabel bis an die jeweiligen Verteilerkonten in den Ortschaften abgeschlossen.

Damit habe man das ausgegebene Ziel von 30 oder 50 Mbit/s dann erreicht, so Seger.

Der stellvertretende Landrat und Berger Bürgermeister Helmut Himmler erklärte, dass jetzt die nächste Stufe kommen müsse. Als modernes Bundesland sei die Breitbandversorgung eine Daseinsvorsorge für alle Bürger sowie ortsansässigen Unternehmen. Im Landkreis Neumarkt sei eine gute Infrastruktur wichtig für die Imagebildung, gegenüber den angrenzenden Regionen, wolle man im digitalen Bereich vorne mitspielen.

Himmler berichtete aus seiner Bürgermeistererfahrung über die Zusammenarbeit mit dem Vermessungsamt Neumarkt. Er lobte dabei die Zusammenarbeit, es werde hier schnell und unbürokratisch beraten und geholfen.

Fraktionssprecher Lippmann erklärte, dass einige Menschen die Digitalisierung als Bedrohung empfänden. Es gelte jedoch, den Wandel in der Arbeitswelt aktiv zu gestalten und die Chancen und neue Möglichkeiten zu nutzen. Dafür müssten aber in naher Zukunft eine moderne und konkurrenzfähige Infrastruktur geschaffen werden, sagte Lippmann.

04.04.18

Brandenburger tot


Brandenburger (3.v.l.) bei der Auszeichnung mit der Goldenen
Stadtmedaille
NEUMARKT. Trauer in Neumarkt: am Ostersonntag ist überraschend der Neumarkter SPD-Stadtrat Karl-Heinz Brandenburger gestorben.

Die Bestürzung ist bei den Neumarkter Sozialdemokraten so groß wie auch im Stadtrat, wo Brandenburger über alle Parteigrenzen hinweg als aufrechter Demokrat galt, der mit seiner Meinung niemals hinter dem Berg hielt.

Brandburger starb am Ostersonntag im Alter von 68 Jahren. Er war 32 Jahre Mitglied im Neumarkter Stadtrat und wurde 2009 mit der goldenen Stadtmedaille ausgezeichnet.


Bei der Verleihung an den "lieben Charly" sagte OB Thumann, Brandenburger sei jemand, "der für seine offenen Worte bekannt ist, dem das Herz schon mal auf der Zunge liegt und der sich dennoch oder gerade deswegen großer Beliebtheit erfreut".

02.04.18

SPD-Senioren wählten


Die Arbeitsgemeinschaft "60 +" in der SPD wählte ihre Vorstandschaft

NEUMARKT. Die Arbeitsgemeinschaft "60 +" in der SPD hat ihren Kreisvorstand weitgehend bestätigt. Lydia Losehand bleibt die Vorsitzende.

„In der letzten Zeit ist es ein wenig ruhig um uns geworden, aber das soll sich nun wieder ändern“, sagte Lydia Losehand vor ihrem Rechenschaftsbericht bei der Mitgliederversammlung. Grußworten kamen von den Landtagskandidaten Andre Madeisky und Philipp Eisinger sowie Bezirkstagslistenkandidatin Danielle Gömmel.


Die Themen Gesundheit und Pflege, Altersruhegeld und Minijobs sollen genauso im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stehen wie auch Zuwanderung und Wohnraum. Zu den Veranstaltungen wird in Kürze eingeladen werden.

Bei der nachfolgenden Neuwahl des Vorstandes wurde Lydia Losehand einstimmig wiedergewählt. Das gleiche Ergebnis konnten auch Ursula Plankermann und Rainer Riedel als ihre Stellvertreter erreichen.

Als eine der ersten Aktionen ist eine Dialogveranstaltung zwischen 60+ und den Jusos geplant, um die Zukunftsthemen gemeinsam zu diskutieren.

28.03.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang