SPD Neumarkt

Kandidaten stellen sich selbst vor

NEUMARKT. Das zeitlich sehr kurze Rennen um den Chef-Sessel im Neumarkter Rathaus ist in vollem Gange.

Auch vor der OB-Wahl am 4. Dezember räumt neumarktonline den Kandidaten wieder Raum ein, sich und ihre Vorstellungen zu präsentieren. Die ersten Bewerber haben das Angebot angenommen und stellen sich vor.

Als erste reagierten der OB-Kandidat der CSU, Bürgermeister Arnold Graf, und der Grünen-Stadtrat Johann Georg Gloßner, der für die Freie Liste Zukunft (FLitZ) antritt.

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30.10.05

Kandidatin feierte


OB-Kandidatin Ursula Plankermann (3.v.l.) im Kreise der Gratu-
lanten ihrer Partei.
NEUMARKT. SPD-Kandidatin Ursula Plankermann wurde 60 Jahre - und von den Genossen schon als "O-Bär-Bürgermeisterin" gefeiert.

Die SPD-Kreisvorsitzende Carolin Braun und der Kreis-Orgaleiter Gerd Lindl kamen extra von Dietfurt nach Neumarkt, um zusammen mit dem Ortsvorsitzenden Karl-Heinz Brandenburger, der stellvertretenden Ortsvorsitzenden Gertrud Heßlinger, dem Vorsitzenden der Stadtratsfraktion Lothar Braun und vielen weiteren Gästen den 60. Geburtstag der OB-Kandidatin Ursula Plankermann gebührend zu feiern.

Sehr erfreut zeigte sich die Jubilarin über die "Traditionsblumen" (natürlich Nelken), die Gertrud Heßlinger namens des SPD-Ortsvereins überreichte. Der Vorsitzende Karl-Heinz Brandenburger brachte ein seltenes Plakat mit Willy Brandt, lässig mit Zigarette und Mandoline. Carolin Braun überreichte einen riesigen Bären mit OB-Kette und Neumarkter Stadtwappen, "damit jeder weiß, wo Ursula Plankermann ab dem 4. Dezember ihr Zepter schwingen wird!" Der Button trägt die Inschrift: "O-Bär-Bürgermeisterin Ursula Plankermann!"

Die Feiern dauerten bis in den späten Abend an.

23.10.05

Plankermann tritt an


Ursula Plankermann soll für die SPD den
Oberbürgermeistersessel erklimmen.
Foto: Erich Zwick
NEUMARKT. Ursula Plankermann tritt jetzt offiziell als OB-Kandidatin der Neumarkter SPD an.

Erwartungsgemäß wurde in der Versammlung der Partei die Entscheidung der SPD-Fraktion bestätigt, die schon vor zwei Wochen beschlossen hat, die langjährige Stadträtin ins Rennen zu schicken (wir berichteten). Die erste OB-Kandidatin Neumarkts wurde mit 25:1 Stimmen nominiert.

Vor der Abstimmung war durchaus noch ein anderer Kandidat in der Diskussion aufgetaucht - ebenfalls eine Frau. Von Seiten der Jusos kam der Vorschlag, Stadträtin Gertrud Heßlinger aufzustellen. Doch Heßlinger winkte ab und sicherte ihrer Stadtrats-Kollegin Plankermann ihre volle Unterstützung zu. Freilich ließ die jüngere Stadträtin durchblicken, daß es ja auch in späteren Jahren noch Wahlen gäbe...

Von den 26 anwesenden Mitgliedern wählten 25 Plankermann - eine Stimme entfiel auf Ortsvorsitzenden Karl-Heinz Brandenburger, der gleich schmunzelnd versicherte: "Ich war´s nicht!".

Der nur zehn Wochen dauernde Wahlkampf war damit eröffnet. Brandenburger bezeichnete den CSU-Kandidaten Arnold Graf als "Verhinderungskandidaten", der eine Kampfabstimmung zwischen Jawurek und Dr. Sperber vermeiden sollte.

Es seien nicht viele Zukunftsperspektiven zu erkennen, wenn die CSU einen Spitzenkandidaten "aus dem Ruhestand holen" müsse.

04.10.05


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang