SPD Neumarkt

SPD besucht Dehn


Inhaber Thomas Dehn (2. von links) mit der Besuchergruppe,
darunter Direktkandidat Christian Beyer (3. von rechts) und Listen-
kandidat Oliver Daller (4. von rechts)
NEUMARKT. Im Rahmen der Wahlkampftour von Bundestagskandidat Christian Beyer durch den Landkreis war eine SPD-Delegation zur Betriebsbesichtigung bei Dehn + Söhne in Neumarkt.

Was Gastgeber Thomas Dehn bei seinem einstündigen Vortrag über seine Firma zu sagen hatte, war so recht nach dem Geschmack seiner Besucher. Kein Jammern über schlechte Bedingungen und Globalisierung, sondern ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Dies setze allerdings eine klare Ausrichtung voraus, so Dehn: Konzentration auf die eigenen Stärken, sehr gut ausgebildetes Personal, intensive Entwicklungsarbeit.

Mit dieser Strategie habe sich Dehn auf dem Weltmarkt die Führungsposition erarbeitet und hält sie schon seit vielen Jahren. Dafür investiere die Firma viel. Sowohl in die Aus- und Weiterbildung der eigenen Leute, wie auch in die Entwicklung neuer Produkte.

“Japanische Verhältnisse“, entfuhr es Bundestagskandidat Christian Beyer, als er von der vorbildlichen Personalarbeit und der minimalen Fluktuation erfuhr. Auch seine Nachfrage nach den Standortbedingungen machte Mut: „Natürlich macht uns die Bürokratie im Alltag zu schaffen und bindet Kapazitäten, die wir anders besser nutzen könnten“, so Dehn. Trotzdem sei die Entscheidung für einen zentralen Standort in Deutschland richtig, wie auch die Tatsache belege, dass die ersten Firmen schon wieder aus Tschechien zurückkehrten.

Ein ganz besonderes Schmankerl hatte Dehn schließlich noch für die Genossen parat: Nicht nur sind viele Bauteile aus der Dehn Produktion rot, es steht auch noch SPD drauf, für „surge protected device“, also „Gerät mit Überspannungsschutz“.

Bei der anschließenden Betriebsführung bekamen die Besucher es von Produktionsleiter Schwab nochmals demonstriert, wie man am Standort Deutschland erfolgreich ist: Die besten Leute sind für die Ausbildung zuständig, Erfahrung und Neuentwicklung werden hoch gehalten. Schwab: „Wenn wir nur das könnten, was alle können, dann ginge es über den Preis, und das geht in Deutschland eben nicht.“

06.09.05

Nettigkeiten ausgetauscht

NEUMARKT/AMBERG. Die Bundestags-Direktkandidaten von CSU und SPD trafen in einem Rede-Duell in Amberg aufeinander.

Bei einer von der Amberger Zeitung veranstalteten Podiums-Diskussion tauschten der Neumarkter OB Alois Karl und der SPD-Kandidat Christian Beyer durchaus auch Nettigkeiten aus: "Ich finde den Herrn Beyer schon sympathisch, auch wenn er bei der falschen Partei ist", sagte Karl.

Und Beyer gab zurück:"Ich bin schon in der richtigen Partei, aber persönlich hätte ich kein Problem, mit Herrn Karl zusammenzuarbeiten."

Einen Bericht der Amberger Zeitung über das Rede-Duell vom Mittwochabend finden Sie hier

01.09.05

"Hinterland weggebrochen"


Oliver Daller, Bürgermeister Boßle und Christian Beyer am
Standtort des geplanten Rathauses.
NEUMARKT. Einen Gemeindebesuch in Hohenfels mit Bürgermeister Heinrich Boßle absolvierten die beiden SPD-Bundestagskandidaten Christian Beyer und Oliver Daller.

Den beiden Ambergern ist die spezielle Situation der Gemeinde mit dem Truppenübungsplatz aus eigener Erfahrung bekannt: Grafenwöhr sei dort in einer vergleichbaren Lage. Bedauerlich fanden die beiden Politiker, dass der Truppenübungsplatz die Zusammenarbeit der Nachbarkreise Amberg/Sulzbach und Neumarkt beeinträchtigt.

Zusammen mit Bürgermeister Boßle diskutierten Beyer und Daller die Notwendigkeit einer speziellen Förderung für Gemeinden mit diesem Sonderproblem. Christian Beyer verglich die Situation mit den Grenzlandkommunen, die ja auch aus speziellen Strukturfonds gefördert würden, weil das „Hinterland“ weg gebrochen sei.

Mit großem Interesse verfolgten die Jungpolitiker auch die Bemühungen der Gemeinde Hohenfels, die historischen Gebäude der Stadt zu sanieren und waren beeindruckt von den Fortschritten bei der Kommunbrauerei. Zusammen mit dem bereits 2001 fertig gestellten Keltensaal wird hier ein weiterer Begegnungsraum für die Bevölkerung geschaffen.

Bürgermeister Boßle zeigte den Kandidaten auch die Stelle, wo er sein neues Rathaus gerne bauen würde. Ob seine Planungen zum Tragen kommen, wird ein Bürgerentscheid in Hohenfels erst noch erweisen.

01.09.05


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang