Sternwarte Neumarkt

Gefahr für die Erde?

NEUMARKT. Am Freitag wird Dr. Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg um 20 Uhr auf der Neumarkter Sternwarte einen populärwissenschaftlichen Vortrag über Asteroiden halten.

In den frühen Morgenstunden des 15. Februars 2013 kam es über der russischen Millionenstadt Chelyabinsk zu einer spektakulären Himmelserscheinung. Ein zuvor unentdeckter, etwa 17 Meter großer Asteroid trat in die Erdatmosphäre ein und zerbrach in unzählige Einzelteile, die zum Teil verglühten oder später als Meteorite wiederzufinden waren. Die dem Auftreffen des Himmelskörpers folgende Druckwelle richtete massive Schäden an, die wiederum zu gut 1500 Verletzten führten.


Dieses Ereignis führte nicht nur Astronomen sondern auch Politikern und der allgemeinen Öffentlichkeit vor Augen, dass an den Katastrophenszenarien, die Hollywood-Filme wie Armageddon oder Deep Impact viele Jahre zuvor über Asteroideneinschläge auf der Erde ausgemalt hatten, vielleicht doch etwas dran sein könnte.

Nach dem Vortrag besteht bei geeigneten Wetterverhältnissen die Möglichkeit zur Himmelsbeobachtung durch die hauseigenen Teleskope.
16.02.17

Mond trägt Trauer


Ein Halbschattenmondfinsternis vom 25.4.2013, von Neumarkt aus fotografiert
Foto: Gerald Reiser
NEUMARKT. "Der Trauer tragende Mond": zum Halbschattenfinsternis des Mondes am Feitagabend gibt es auf der Sternwarte einen Vortrag für Kinder.

Am Freitag findet eine Halbschattenfinsternis des Mondes statt. Dabei tritt der Mond nicht in den Kernschatten der Erde ein, sondern nur in den sogenannten Halbschatten, das heißt die Erde dunkelt nur einen Teil der Sonne ab, weshalb der Mond nur ein wenig dunkler erscheint.


Zum Bedauern der Sterngucker ist diese Abdunkelung frühestens kurz nach Mitternacht zu erkennen, das Maximum der Abdunkelung ist um 1.45 Uhr erreicht.

Die Sternwarte Neumarkt auf dem Maria-Hilf-Berg öffnet trotzdem ihre Pforten schon um 19 Uhr für einen Vortrag für Kinder ab etwa sechs Jahren. Dabei wird Gerald Reiser von der Sternwarte den Kindern und Jugendlichen nicht nur das Prinzip einer Mondfinsternis am Modell veranschaulichen, sondern auch anderes Wissenswertes zum Mond erläutern, wie die Entstehung der Krater und Gebirge.

Da es sehr kalt werden soll, wird winterliche Kleidung empfohlen, da im Anschluss der Sternenhimmel mit dem Mond durch die Teleskope der Sternwarte betrachtet werden kann - falls keine Wolken den Blick versperren. Sollte der Himmel frei bleiben, kann in den späteren Stunden die Finsternis auch live beobachtet werden.

Daten der Halbschattenmondfinsternis:
Beginn: 10. Februar, 23.34 Uhr
Maximum: 11. Februar, 1.43 Uhr
Ende: 11. Februar, 3.53 Uhr
Dauer: 4 Stunden, 19 Minuten
09.02.17

"Sternsinger" auf Sternwarte


Die Sternsinger durften Sterne gucken

NEUMARKT. 21 Sternsinger der Kirchengemeinde Pyrbaum besuchten mit sechs erwachsenen Begleitern unter der Leitung von Michaela Schmidt-Schardt und Simone Wagner die Neumarkter Sternwarte.

Hans-Werner Neumann erklärte den jungen Zuhörern die wichtigsten Fakten über die Astronomie. In dem kindgerechten Vortrag wurde über die Planeten, Sternbilder und allgemeine Astronomie informiert. In lockerer Atmosphäre konnten die Sternsinger Fragen an den Referenten stellen.


Nach dem Vortrag ging es sofort rauf zum Kuppelteleskop. Tatkräftige Unterstützung erfuhr Hans-Werner Neumann durch Benedikt Schnuchel. So konnten die Sternsinger die Planeten Venus und Mars, den Orionnebel und den offenen Sternhaufen M37 gut beobachten.

Da die Kuppel nicht alle Personen fassen kann, wurde die Gruppe geteilt: die einen durften beobachten, die anderen wärmten sich im Vortragsraum auf und verputzten die mitgebrachten Kuchen, die die Eltern gebacken hatten.
03.02.17

"Kosmische Katastrophe"

NEUMARKT. Am Freitag um 18.30 Uhr wird Diplom-Geologin Gisela Poesges auf der Sternwarte über Meteoriten, Asteroiden und die Entstehung des Nördlinger Rieses referieren.

Der Rieskrater verdankt seine Entstehung einer kosmischen Katastrophe vor etwa 15 Millionen Jahren. Durch die Kollision eines etwa einen Kilometer großen Asteroiden mit der Erde entstand das Nördlinger Ries, das als fast kreisrunder Fremdkörper die Schwäbische Alb von der Fränkischen Alb trennt.


Das Nördlinger Ries gehört zu den besterhalten und besterforschten Impaktkrater der Erde. Das war auch der Grund dafür, weshalb die Astronauten der Apollo 14 und 17 im August 1970 hier ihr geologisches Feldtraining für ihre Mondmissionen durchführten.
26.01.17


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang