Freie Wähler

Für Tiefgarage

NEUMARKT. Die Neumarkter UPW will den Ausbau der Tiefgarage am Residenzplatz weiterverfolgen, hieß es bei der letzten Fraktionssitzung.

Sofern die Kostenschätzungen sowie die im Stadtrat noch präsentierte Entwurfsplanung nicht außergewöhnlich von den Vorstellungen abweichen, werde man „den Planungen geschlossen zustimmen“. Die Erweiterung der Tiefgarage und damit die Schaffung von Parkraum in der Innenstadt sei ein wesentliches Element des UPW-Verkehrskonzeptes für die Stadt, sagte Fraktionsvorsitzender Martin Meier.


Anträge auf Senkung des Freibadeintrittes sowie der Beibehaltung der Gastankstelle durch die Stadtwerke würden von der UPW abgelehnt, da darüber nicht der Stadtrat, sondern einzig und allein des Aufsichtsrates der Stadtwerke entscheiden könne.

In der Sitzung gab es schließlich auch eine Nachlese zur Landtagswahl.Danach sprach in einem Vortrag CSU-Stadtrat Reinhard Brock über die Geschichte des Wallfahrtsortes und der dortigen Kirche auf und führte die UPW-Stadträte über den „Neumarkter Hausberg“.
21.10.18

 CSU bei 44 Prozent


Die Zweitstimmen im Landkreis Neumarkt
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NEUMARKT. Die CSU erlitt bei den Landtagswahlen im Landkreis Neumarkt wie in ganz Bayern eine krachende Niederlage und fällt hier auf 44 Prozent.

Das sind zwölf Prozentpunkte weniger als 2013 und immerhin noch fünf Prozentpunkte weniger als beim "Desaster" 2008.

Die SPD halbiert ihre Stimmen auf gut sechs Prozent.

Zweitstärkste Parteien sind im Landkreis die Freien Wähler, in der Stadt Neumarkt die Grünen.

Die AfD bleibt im Landkreis Neumarkt unter zehn Prozent; allerdings schneiden die Rechten im Neumarkter Stadtgebiet zweistellig ab. Im Wahllokal Grundschule Hasenheide holen sie beispielsweise sogar über 20 Prozent; mehr als doppelt soviel wie die Freien Wähler.

Die Wahlbeteiligung im Landkreis stieg gegenüber den letzten Wahlen deutlich an und liegt bei über 76 Prozent, im Stadtgebiet Neumarkt bei 71 Prozent.


Um 21.45 Uhr lagen alle Ergebnisse aus dem Landkreis Neumarkt vor.neumarktonline-Leser finden sie hier.

CSU-Kreisvorsitzender Alois Karl nannte das Ergebnis für seine Partei im Landkreis Neumarkt "erwartbar, aber nicht schön". Bei der "Wahlparty" im Johanneszentrum wollte erwartungsgemäß keine Stimmung aufkommen. Mit Kreisgeschäftsführer Werner Mikulasch zeigte sich Karl aber einig, mit der Veranstaltung wie in früheren Jahren "Dank zu sagen an alle, die sich in den letzten Wochen für die Partei und die Kandidaten eingesetzt" hatten. Und Morgen sei Montag, sagte Karl, "da scheint wieder die Sonne“. Froh sei er, daß die AfD nicht das erreichen konnte, "was sie sich ausgemalt" habe.


Kein schönes Ergebnis: CSU-Kreisvorsitzender Alois Karl und Listenkandidatin Helga Huber

Für CSU-Listenkandidatin Helga Huber war nach dem Wahlergebnis ziemlich klar, dass ihr der Einzug in den Landtag verwehrt würde. Aber der Wahlkampf habe ihr viel gegeben. Sie werde weiter machen. „Denn wo eine Tür zu geht, geht eine andere auf.“

Siegfried Hauff von den Grünen zeigte sich "einfach nur glücklich über das historisch beste Wahlergebnis". Seine Partei habe alle Wahlziele erreicht und sei zweitstärkste Partei in Bayern. "Umwelt und Menschlichkeit zählen doch noch etwas", sagte der Direktkandidat der Grünen.

"Die bayerische Bevölkerung will eine Partei, die der CSU auf die Finger schaut", sagte Matthias Penkala von den Freien Wählern. "Unser bestes Ergebnis bisher, ich bin froh und stolz auf das, was wir geleistet haben".

André Madeisky von der SPD nannte das Ergebnis seiner Partei "natürlich erstmal enttäuschend". Man muss das Votum als Hausaufgabe verstehen, "dass wir den Wählern wieder zeigen müssen, dass die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von uns vertreten werden". Es sei in der Vergangenheit viel Vertrauen zerstört worden, das "wir wieder gewinnen" müßten. Persönlich nahm er "viel Gutes" aus dem Wahlkampf mit; er habe "sehr viele tolle und intensive Gespräche mit interessanten Menschen im Landkreis geführt und viel Zuspruch erhalten, dass ich mich als Frischling in die Politik traue".

Alle Parteisprecher bedankten sich bei den Helfern der Partei und ihren Wählern.

Die Ergebnisse der Bezirkstagswahl werden erst am Montag vorliegen, sagte um 23 Uhr ein Sprecher des Landratsamtes.

Die Erstimmen im Landkreis Neumarkt
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14.10.18

Bürgermeister ist FW-Vorstand

NEUMARKT. Bürgermeister Ludwig Lang ist neuer Vorstand der Freien Wähler in Lauterhofen.

Er folgt damit auf Reinhard Meier, der aus privaten Gründen nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte. Meier hatte den Ortsverband zehn Jahre geführt und bereits seit längerem angekündigt, etwas kürzer treten zu wollen. In die Amtszeit von Reinhard Meier fielen mehrere Kommunalwahlen, sowie der Ausbau des FW-Ortsverbandes zu einem mitgliederstarken und kommunalpolitisch einflussreichen Verein, hieß es.


Als „Höhepunkt“ wurde die Kommunalwahl 2014 angesehen, als die FW Lauterhofen unter der Führung von Reinhard Meier erstmals in der Nachkriegsgeschichte den Bürgermeistersessel durch Ludwig Lang erobern und ihre Sitze im Marktrat erheblich vervielfachen konnten.

Die Mitglieder wählten Lang als neuen Vorsitzenden. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden Beate Niebler und Ingeborg Meyer gewählt. Schriftführer ist Emmeram Seitz und Kassier Karl-Heinz Haider. Die Kasse prüft künftig Herbert Fiederer und Pauline Spieß.

Ludwig Lang berichtete in seiner Antrittsrede von den vielfachen Projekten, die in Lauterhofen angestoßen wurden. So sei die Erschließung des neuen Baugebietes „Kapellenäcker“ mit 35 Parzellen in vollem Gange. Auch der Umzug des Bauhofes in das neue Gebäude im Industriegebiet sei beinahe vollständig abgeschlossen.

Als eines der „wichtigsten Projekte“ seiner Amtszeit bezeichnete Lang die Erweiterung und Sanierung der Mittelschule mit offenem Ganztagesangebot sowie den Neubau des Kindergartens. Die Startphase dafür sei jeweils für das Jahr 2019 zu erwarten.

„Höchste Priorität“ habe laut Lang die Wiederansiedlung eines Nahversorgers. Durch den Wegfall eines Supermarktes im Ortskern sei hier ein Versorgungsloch entstanden, das es schnell wieder zu schließen gelte.
08.10.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang