Freie Wähler

"Mehr Möglichkeiten"

NEUMARKT. Die UPW blickt nach eigenen Worten "auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2006" zurück.

Durch die völlig neue politische Konstellation mit der gewonnenen OB-Wahl im Dezember 2005 habe die UPW mehr Möglichkeiten, ihre Vorstellungen zu verwirklichen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Darin wurde auf die erzielten Fortschritte beim Thema Unteres Tor und Krausevertrag hingewiesen und das Ärztezentrum als "einmaliges Bauvorhaben" gewürdigt. Bei der Stadthalle setze die UPW "in diesem Jahr auf verlässliches Zahlenwerk und Zukunftsberechnungen".

Arbeitsplätze durch Mittelstandsförderung, Jugend- und Familienförderung und Alternative Energiegewinnung seien Themen, denen sich die UPW künftig verstärkt widmen will.

Gedanken machte man sich in der Pressemitteilung auch über eine Verlegung der Eisbahn, gebührenfreies Parken in den Parkhäusern, die Rücknahme der Büchereigebühren, Freizeit- und Begegnungsplätze für Senioren und eine Verlegung des Fluplatzes. Bei der Neugestaltung Marktplatz sollten keine Schnellschüsse gemacht werden, sondern gezielte Überlegungen zur maximalen Flexibilität angestrebt werden.

Als "Gemeinschaftsprojekt Landkreis/Stadt" schwebt der UPW ein Hallenbad mit Freibad als neues Familien-Freizeitzentrum vor.
18.01.07

Bürger fragten den OB


OB Thumann stellte sich beim UPW-Bürgergespräch den Fragen.

NEUMARKT. OB Thumann nannte die Pfleiderer-Kritik an einem städtischen Hackschnitzel-Heizkraftwerk "unbegründet".

Diesmal hatte Oberbürgermeister Thomas Thumann höchstpersönlich mit den UPW-Vereinsvorsitzenden Stadtrat Georg Jüttner, Pressesprecher Bernhard Lehmeier und Hans Werner Glossner zum traditionellen Bürgergespräch der UPW/FW ins Schützenhaus an der Kerschensteiner Straße eingeladen. Anwesend waren auch die UPW-Stadträte Franz Düring und Erich Dorfner.

Die zahlreich erschienenen Bürger aller Alterskategorien hatten einen großen Fragenkatalog an den OB dabei. Eines der herausragenden Themen war das geplante Projekt eines Hackschnitzel-Heizkraftwerkes der Stadtwerke Neumarkt. Hier wurde neben der Standortfrage auch die Holzrohstoffsituation diskutiert. Nachdem festgestellt wurde, dass doppelt soviel nachwachsende Holzrohstoffe vorhanden sind wie derzeitiger Holzeinschlag durchgeführt wird, wies OB Thomas Thumann die Kritik von Pfleiderer bezüglich zukünftiger "Holzrohstoff-Engpässe mit damit verbundenen Preissteigerungen "als unbegründet" zurück.

Auch eine zusätzliche geplante Biogasanlage sei eine der kommenden zentralen Aufgaben der Stadt, um der notwendigen alternativen Energiepolitik in naher Zukunft gerecht zu werden und einzuleiten.

Ein weiteres Thema des Abends war der aktuelle Stand der Dinge wegen des "PPP-Modells Stadthalle". Hier erwarte man in Kürze von den Anbietern errechnete Zahlen, die ein wichtiger Baustein zur Bedarfsanalyse und Kostenberechnung des gesamten Projektes sein werden, "damit auch endlich verlässliche Fakten und Tatsachen auf den Prüfstand kommen".

Auch die laufenden Projekte Unteres Tor mit Ärztehaus, den dazugehörigen Tiefgaragen und Verkehrssituation erläuterte OB Thomas Thumann sehr ausführlich und erklärte das komplizierte Vertragswerk mit den drei Partnern Stadt, Krause und Ärzte den aufmerksam zuhörenden Bürgern.

Ein weiteres Hauptthema des OB war die Kostenkontrolle im laufenden Haushalt "mit äußerst sorgsamen Umgang der vorhandenen Rücklagen" bei Zukunftsprojekten.

Die Anreize der Stadt zur Förderung des Mittelstandes, so der OB, werden zukünftig immer wichtiger werden, da ja für neu entstehende Arbeitsplätze der Mittelstand der wichtigste Wirtschaftsfaktor in der Vergangenheit bis heute hin war "und auch in Zukunft der zuverlässigste Partner für die Arbeitnehmer unserer Stadt sein wird".

Wiederholtes Thema beim Bürgergespräch war die mit immer wiederkehrendem hohen Aufwand installierte Kunsteisbahn der Stadtwerke am Volksfestplatz. Vielleicht sollte sich die Stadt daher überlegen, einen festen Platz mit einer stationären überdachten Anlage zu errichten, die im Winter als Eislaufbahn und im Sommer als Beachvolleyballplatz genutzt werden könnte, hieß es.

Auch die Verlegung des Weihnachtsmarktes hin zum Residenzplatz war ein Anliegen der Bürger. Hier sollte man einfach mal den Versuch wagen, hieß es. Eine optische Aufwertung des "historisch einmalig vorhandenen Areals" durch stilvolle Weihnachtsbeleuchtung wäre sicherlich für den Weihnachtsmarkt ebenfalls eine neue und attraktive Bereicherung.

Zum Schluss der Veranstaltung ging der OB noch mal auf den "sehr erfolgreich" durchgeführten 1. Promichat ein. Als nächster "prominenter Neumarkter" soll Polizeichef Helmut Lukas Rede und Antwort stehen.
30.11.06

OB direkt fragen

NEUMARKT. Die UPW veranstaltet ihr monatliches Bürgergespräch diesmal mit Oberbürgermeister Thomas Thumann.

Nach dem "Promichat" am letzten Dienstag mit Jugendlichen im G 6 hält die UPW/FW am Montag, 27. November, wieder das traditionelle monatliche Bürgergespräch im Schützenhaus in der Kerschensteiner Strasse. Die Bevölkerung ist zum Dialog mit dem dem Stadtoberhaupt, den Stadträten und der Vorstandschaft der UPW eingeladen, hieß es.
22.11.06


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang