Freie Wähler

„Zeitreise“ durch Neumarkt

NEMARKT. Eine Wahlkampfrede der etwas anderen Art erlebten die Zuhörer bei d en Freien Wählern in Höhenberg: eine „imaginären Zeitreise durch die Stadt“.

Zuvor stellte Landratskandidat Sebastian Schauer sein Motto "Sozial denken, nachhaltig handeln" vor.

Im Anschluss nahm Martin Meier, der Vorsitzende der UPW-Stadtratsfraktion und Hauptredner des Abends, die Besucher "an die Hand" und führte sie „in einer imaginären Zeitreise durch die Stadt Neumarkt“. Bei diesem Stadtrundgang konnten viele der "von der UPW und ihres Oberbürgermeisters angestoßenen Projekte besucht" werden. So ging es über die Klostergasse mit den seniorengerechten Wohnungen der Klostergärten weiter zum Bücherregal am Unteren Markt bis hin bis hin zur Erweiterung der Tiefgarage am Residenzplatz. So mancher der Zuhörer soll dabei bereits „die Hochschule und das fertige Ganzjahresbad in voller Pracht“ vor sich gesehen haben, hieß es von den Freien Wählern.


Trotz vieler positiver Argumente schlug Meier auch nachdenkliche Töne an. Besorgniserregende Tendenzen in der Gesellschaft mit Gedankengut, das "wir in Deutschland längst hinter uns zu lassen geglaubt haben", hätten wieder Einzug in deutsche Parlamente erhalten. So drückte der Fraktionsvorsitzende seine Freude darüber aus, dass die AfD es nicht geschafft habe, sich in Neumarkt für den Stadtrat zur Wahl zu stellen. Man benötige Menschen aus der Mitte und aus den Volksparteien für solide Politik, "keine Solchen, die ihre sittliche und geistige Orientierung an den Rändern finden und mit Radikalisierungsprozessen sympathisieren", so Meier.
31.01.20

Kandidaten vorgestellt

NEUMARKT. Mit zwei Veranstaltungen in den Ortsteilen Brunn und Ballertshofen starteten die Freien Wähler Lauterhofen in den Wahlkampf.

Der amtierende Bürgermeister Ludwig Lang, der sich auch für die kommende Periode um das Bürgermeisteramt in Lauterhofen bewirbt, ging in seinen Ausführungen bei der ersten von mehreren Informationsveranstaltungen zur Kommunalwahl besonders auf bisher umgesetzte Projekte der letzten sechs Jahre ein. So wurden neben neuen Baugebieten auch neue Gewerbegebiete erschlossen und erweitert, um die Attraktivität Lauterhofens zu steigern. Zahlreiche Straßensanierungen, Radwegebau und Dorferneuerung in Gemeindeteilen standen ebenfalls im Fokus der letzten Jahre.


Auch in der Zukunft wünscht sich Lang eine Fortführung dieser Projekte. „Lauterhofen soll eine familienfreundliche Marktgemeinde sein“, sagte Lang.

Die Bürger konnten dann die Kandidaten kennenlernen, die sich für den Marktgemeinderat bewerben.

Sebastian Schauer, der Landratskandidat der Freien Wähler, nutzte bei seinen Besuch in Ballertshofen die Chance, seine Person und seine Ambitionen für dieses Amt den Zuhörern näherzubringen.

Bevor alle Interessierten die Möglichkeit ergriffen, mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen, hatten auch die anwesenden Kreistagskandidaten die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen.
28.01.20

Andrang beim Wahlkampf-Auftakt


Auch viele interessierte Bürger waren ins Schützenhaus in Stauf gekommen
Foto: Graml
NEUMARKT. Stadtrat Rainer Hortolani begrüßte zum Wahlkampf-Auftakt der UPW die nominierten Stadtratskandidaten und viele interessierter Bürger.

Landratskandidat Sebastian Schauer stellte dann seine politischen Pläne vor und gewährte in Form eines kurzen Videos auch kleine Einblicke in sein privates und berufliches Leben. Mit seinem Motto, „Sozial denken, nachhaltig handeln“ will der Leiter der Jura-Werksstätten in Neumarkt das Landratsamt als Dienstleistungszentrum fit für die Zukunft machen.


Danach präsentierten sich die Kandidaten für den Stadtrat bei einer Vorstellungsrunde.

In der Diskussion wurde auch die geplante Ortsumgehung angesprochen, die im Ortsteil Stauf derzeit ein großes Thema ist. Fraktionschef Martin Meier gab einen Überblick über die rechtlichen Gegebenheiten eines derartigen Planungsverfahrens. Die Hoheit der Planung, so Meier, liege hier beim staatlichen Bauamt. Die Stadt Neumarkt habe wegen der übergeordneten Bundesbehörde „leider nur sehr begrenzt“ Einflussmöglichkeiten. Die Politiker in Neumarkt seien aber „Verbündete der Staufer“ im Blick auf ihre Sorgen um die Verkehrsplanung und nicht bereit, „in Hab-Acht-Stellung alles hinzunehmen was hier in Regensburg geplant wird“.

Verkehrsreferent Jakob Bierschneider machte daraufhin einige Vorschläge der UPW, wie eine Entzerrung des Verkehrsflusses in Stauf angegangen werden könnte. Man werde den dreispurigen Ausbau der B299 nicht verhindern können, daher brauche man nun alternative Gedanken und Vorschläge von Seiten der Politik wie auch der Bürger, um die Verkehrsmassen im Ortsgebiet zu verringern.
23.01.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang