Freie Wähler

Martin Meier bestätigt


Der neue Fraktiosnvorstand (v.l.): Sebastian Schauer, Martin Meier und Jakob Bierschneider
Foto: Storch
NEUMARKT. Martin Meier führt auch weiterhin die UPW-Stadtratsfraktion. Seine Stellvertreter wurden Jakob Bierschneider und Sebastian Schauer.

Meier wurde mit den Stimmen aller 13 Stadträte einstimmig gewählt.

Er habe in den letzten Jahren durch seinen exzellenten kommunalpolitischen Sachverstand und sein zielorientiertes, sehr führungsstarkes Wesen überzeugt, sagte Stadtrat Prof. Dr. Peter Grewe, der Martin Meier bei der konstutierenden Stadtratssitzung auch schon als Kandidat für den 2. Stellvertreter des Oberbürgermeisters vorgeschlagen hatte. Bekanntlich unterlag Meier damals der amtierenden SPD-Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger nach zwei ergebnislosen Wahlgängen beim Losentscheid (wir berichteten).


In den nächsten Monaten kämen durch die Corona Pandemie und deren sozialer und wirtschaftlicher Folgen auf Stadt und Region noch kaum kalkulierbare, schwierige Problemstellungen zu, sagte Grewe. Daher brauche es Stabilität und Struktur, aber auch Mut und Willensstärke an den Spitzenpositionen der Neumarkter Stadtpolitik.

Die UPW-Stadtratsfraktion werde unbeirrt den politischen Konsens suchen und immer das Gesamtwohl der Stadt im Auge behalten, wohl wissend, dass dies im aktuellen Stadtratsgremium „mit teils nur sehr eingeschränkt konstruktiven politischen Gruppierungen sicher nicht leichter werden wird", so Prof. Grewe weiter.

Martin Meier, der für Neumarkt auch in den Kreistag gewählt wurde, führt die Stadtratsfraktion nun seit 2017. Damals hatte er den Vorsitz von Dr. Werner Mümmler übernommen, als der ankündigte kürzer treten zu wollen.

Zum ersten Stellvertreter im Fraktionsvorstand wurde Jakob Bierschneider gewählt, zum zweiten Stellvertreter Neu-Stadtrat Sebastian Schauer.

„Vor uns liegen unsichere Zeiten im wirtschaftlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Sektor, gehen wir es mit Tatendrang und kraftvoll an“, sagte der alte und neue Vorsitzende.
14.05.20

„Richtig vorsorgen“

NEUMARKT. Die richtige Vorsorge für Tage der Beschwernisse, Krankheit und dem Lebensende steht im Mittelpunkt eines Fachvortrages der Freien Wähler in Berngau.

Dabei soll am Donnerstag um 19.30 Uhr im Sportheim Berngau die Frage im Mittelpunkt stehen, wie man rechtssicher für sich und seine Familie Vorsorge treffen kann.


Im Rahmen der alljährlichen Bildungsvortragsreihe referiert Rechtsanwalt Matthias Braun auch zu Fragestellungen der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Sozialregressforderungen und Testament.

Die Veranstaltung ist öffentlich und soll einen Beitrag zum Zusammenwirken der Generationen ermöglichen; deshalb sind alle Generationen gleichermaßen eingeladen, hieß es.
05.03.20

„Dreispuriger Ausbau kommt“

NEUMARKT. Ein Ausbau der B 299 im Bereich Stauf zu einer dreispurigen Fahrbahn läßt sich nach Einschätzung von Verkehrsreferent Jakob Bierschneider wohl nicht verhindern.

Oberste Planungsbehörde sei hier die Regierung, die den Verkehrsfluss auf diesem Streckenabschnitt schneller gestalten wolle. Der Stadt Neumarkt und damit auch der Stadtpolitik seien hier "mehr oder weniger" die Hände gebunden, so Bierschneider.

Daher benötige es "annehmbare Alternativlösungen", um den Lärm- und Immissionsschutz sowie die Verkehrsbelastung in Stauf so gering wie möglich zu gestalten. Soweit dies im Einflussbereich der Stadt liege, sollten hier "insbesondere im Bereich der Hauptstraße und der Buchberger Straße verkehrsmindernde Maßnahmen wie weitere Einbauten, digitale Geschwindigkeitsanzeigen aber auch behördliche Geschwindigkeitsmessungen geprüft und umgesetzt" werden. 


Dazu habe man sich innerhalb der UPW-Stadtratsfraktion intensive Gedanken gemacht, sagte Fraktionsvorsitzender Martin Meier. Es benötige zunächst Anreize für den Durchfahrtsverkehr, alternative Streckenabschnitte zu benutzen. Daher wolle man im Rahmen des sogenannten "Planfeststellungsverfahrens" der Regierung zur Prüfung vorschlagen, in Berngau die Einfahrt von der Neumarkter Straße in die Staatsstraße 2238 in einen Kreisverkehr umzubauen.

 Dies würde "mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen", so Meier. Zum einen entschleunige es den dortigen, aus Freystadt kommenden Verkehr, zum anderen ermögliche es den Berngauern, ohne lange Wartezeiten in die Staatsstraße einzufahren und die Umgehung nach Neumarkt zu nutzen, und weiter entschärfe es den gefährlichen Linksabbiegeverkehr nach Neumarkt wie auch in der Gegenrichtung.

Dieser Umbau müsste wegen der geographischen Gegebenheiten möglich sein, hieß es von der UPW. Eine massive Verringerung des Verkehrsflusses durch Stauf sei deshalb zu erwarten, weil die Hauptproblematik nämlich die langen Wartezeiten und die gefährlichen Abbiegesituationen für die Berngauer seien, weshalb die die sogenannte "alte Straße nach Stauf" benutzen. Somit hätte man sowohl für Berngau wie auch für Stauf eine gewinnbringende Lösung, sagte Fraktionschef Martin Meier. Eine Sperrung der Ortsverbindungsstraße von Berngau nach Stauf halte er für nicht sinnvoll und umsetzbar.  

Zum geplanten Abfahrts-Ast nach Stauf im Zuge des Ausbaus der B 299 wolle man "keine überdimensionierte Lösung wie in Mühlhausen", so Verkehrsreferent Bierschneider. Daher wolle man den Vorschlag einbringen, eine Abfahrt "analog dem Beckenhofer Weg in Holzheim" anzuvisieren. Im Besonderen die Grünflächenschonung im Einfahrtsbereich Stauf sowie der nötige Lärmschutz für die unmittelbaren Anwohner müsse hier dringend in die Planungen mit einbezogen werden. Ob dies durch einen Erdwall oder "adäquate Baumaßnahmen" geschehe, spiele für ihn keine Rolle, so Bierschneider, wichtig sei einzig die Umsetzung durch die Regierung mit dem Fokus auf flächen- und umweltschonendes Bauen.
03.03.20


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19. Jahrgang
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