Kommunalwahlen 2008

Hohenfels  
CSU

Reinhold Kollroß

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Hohenfelser Landes

Ich bewerbe mich um das Amt des 1. Bürgermeisters in der Marktgemeinde Hohenfels, um mit Ihnen unser schönes Hohenfelser Land noch liebenswerter und lebenswerter zu machen.

Die notwendige Kompetenz habe ich mir in den letzten 12 Jahren als Marktrat und in den letzten 6 Jahren als 2. Bürgermeister erworben. Gerade durch diese Tätigkeit bekam ich einen sehr großen Einblick in die Struktur unserer Marktgemeinde. Unsere Probleme werde ich tatkräftig in Angriff nehmen, und was sich bewährt hat, ziel orientiert weiter verfolgen.

Ich werde all meine Kraft dafür einsetzten um unser schönes Hohenfelser Land weiter voranzubringen. Deshalb bitte ich Sie am 2. März um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Ihr Reinhold Kollroß


Lebenslauf

Geboren am 27. Januar 1959 in Parsberg
Verheiratet, 2 erwachsene Töchter
Beruflicher Weg
Hauptschulabschluss
Kfz-Lehre
Leiter des Wareneingangs des amerikanischen Dienstleistungsunternehmens AAFES mit einem Jahresumsatz von 6,5 Mio. US Dollar.
Ehrenamtliche Tätigkeiten
Mitwirken beim Erstellen des Leitbildes der Marktgemeinde Hohenfels
Projektleiter Pro-Nah Lebensqualität durch Nähe
1. Vorstand FF Raitenbuch
Gründungsvorstand Volkstanzgruppe Hohenfelser Land
Ortsvorsitzender CSU Raitenbuch
2. Bürgermeister
Sänger im Kolpingchor Hohenfels

Arbeitsplätze und örtliche Verorgung

Sehr verehrte Damen und Herren

Natürlich weiß ich um meine Verantwortung für all diejenigen die Arbeit suchen und diejenigen die sich um ihren Arbeitsplatz sorgen. Deshalb ist es sehr wichtig das vorhandene Arbeitsplatzangebot zu erhalten und wenn möglich zu erweitern. Hierbei sehe ich es unerläßlich den guten Kontakt zu den beiden großen Arbeitgebern Truppenübungsplatz und ETA zu pflegen. Durch meine Tätigkeit im Truppenübungsplatz kenne ich die Strukturen unserer Amerikanischen Freunde und ich denke daß das wichtig ist und eine gute Voraussetzung für die zukünftige Zusammenarbeit. Auch die ETA weist mit ihren 110 Beschäftigten einen wichtigen Arbeitgeber für unsere Gemeindebürger auf. Deshalb wird es unerläßlich werden, für die Zukunft unserer Gemeinde die guten Beziehungen zu intensivieren.

Was wäre eine ländliche Gemeinde wie Hohenfels ohne Handwerksbetriebe. Hier sind wir genauso gefordert für unsere Mittelständler, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese die Wirtschaft in Hohenfels bereichern. (Ausbildungsförderung) Ein weiterer Punkt wird die Ansiedlung neuer Betriebe in unserer Gemeinde sein. Es ist nicht einfach dieses Vorhaben zu verwirklichen. Aber es wird für mich eine Herausforderung werden für unsere Gewerbegebiete in Hohenfels oder in Raitenbuch neue Firmen zu gewinnen. (Man könnte hier ein Schild an der Autobahn anbringen um bessere Werbung zu machen).

Die Marktgemeinde Hohenfels ist im Landesentwicklungsplan als Kleinzentum ausgewiesen. Das bedeutet daß die Grundversorgung derzeit noch gewährleistet ist.. Gerade im ländlichen Raum ist diese Situation für unsere Gemeindebürger ein wichtiger Faktor. Es ist zu hoffen, daß diese Situation noch lange so bleibt. Ansonsten werden wir das Thema Hofladen oder gemeinsame Bringdienste neu diskutieren. Das Projekt Pro-Nah, Lebensqualität durch Nähe, welches ich von 2001 bis 2005 mit geleitet habe, hat gezeigt das der Einzelhandelsbereich in unserer Gemeinde nicht gerade große Umsätze beschert

Wenn man weiß das im Hausarztsektor zukünftig, weniger jungen Ärzte zur Verfügung stehen, sind wir doch in der glücklichen Lage noch einen Arzt und Zahnarzt hier in Hohenfels zu haben.

Natur, Freizeit und Tourismus

In einer Flächengemeinde wie Hohenfels, gehören der Lebensraum und die bäuerliche Landwirtschaft zusammen. Gerade die Landwirtschaft, das prägende Element im ländlichen Raum zu unterstützen, und den Dialog mit den Landwirten zu suchen und in Entscheidungen bei bäuerlichen Anliegen mit einzubinden das wird mein Anliegen für die Zukunft werden. Durch intensive Pflege wird unser wunderbares Hohenfelser Land auch weiterhin eine der schönsten Kulturlandschaften im Landkreis Neumarkt bleiben
Durch unseren Radweg, der einer der idyllischsten weit und breit ist, haben wir im Tourismusbereich den Grundstein für die Zukunft gelegt. Nun sind wir gefordert, diesen Tourismus zu intensivieren und dadurch die Wertschöpfung für unsere Gemeinde zu verbessern. Das wird gelingen durch einen gemeinsamen Prospekt mit dem Tourismusverband Parsberg/Lupburg. Allerdings muss durch unsere Gastwirte auch gewährleistet sein, die Öffnungszeiten eventuell zu verändern. Gerade der Ausbau unseres Radwegenetze in Richtung Parsberg oder Velburg hat gute verwirklichungs- Chancen durch die Interkommunale Zusammenarbeit unserer Gemeinde in der NM 8 (Zusammenschluß von 8 Gemeinden).

Im Freizeitbereich sind unsere aktiven und lebendigen Vereine und Verbände ein wichtiger Aspekt im Gesellschaftlichen Leben. Durch ihr vielseitiges und attraktives Angebot ist für jeden Gemeindebürger etwas dabei. Nicht zu vergessen die hervorragende Jugendarbeit. Gerade hier wird für unsere Jungen Leute der Grundstein für ihre soziale Verantwortung gelegt. Ich persönlich halte die generelle Förderung im Jugendbereich für besser, als eine gezielte Förderung von Aktivitäten. Durch meine langjährige Tätigkeit als Vereinsvorstand weis ich um die Sorgen und Nöte unserer Vereine. Ich werde mich dafür einsetzten, die heute vorhandene IT Technik vermehrt für eine optimale Vernetzung zwischen Vereine und Rathaus zu optimieren. Die Notwendigkeit einen Grillplatz zu verwirklichen ist solange der Burschenverein einen Platz anbietet nicht gegeben. Allerdings sehe ich es schon zukunftsweisend den schon fertigen Plan noch mal zu diskutieren. Ich denke es sollte hier schon möglich sein ein Grill - und Freizeit Zentrum zu schaffen.

Das Kulturangebot für unsere Erwachsenen ist durch die Volkshochschule relativ gut abgedeckt. Allerdings läßt die Bereitschaft dieses Angebot anzunehmen oftmals zu wünschen übrig.

Familie, Bildung und Soziales

In meiner Tätigkeit als 2. Bürgermeister habe ich hautnah erfahren wie wichtig es ist Familien zu unterstützen. Durch das Programm Junge Familien, fördern wir bereit alle bauwilligen. Die bisherige günstige Baulandpolitik gilt es fortzusetzen. Jetzt sind wir gefordert die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern. Meiner Ansicht nach ist es wichtig das Betreuungsangebot schon ab dem Kleinkindalter zu verbessern. Hierbei werde ich ein Angebot entwickeln daß bis zur 4. Klasse reicht. Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen daß dieses Betreuungsangebot für alle Familien bezahlbar bleibt. Außerdem werde ich mich auch im Schulverband dafür einsetzten. Durch den Beschluß die Grundschule zu sanieren, werden wir für unsere Kinder optimale Bedingungen schaffen damit sie einen guten Start ins Lernleben haben. Das Schulgebäude würde sich auch optimal für den Kindergarten anbieten. Zumal wir schon eine Gruppe in der Schule integriert haben. Diese Einhäusigkeit hätte viele positive Auswirkungen in Bezug auf die Betreuungsmöglichkeiten und die Buchungszeiten.

Im Bereich Senioren sind wir gefordert unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger noch mehr in die Gesellschaft mit einzubeziehen. In einer Zeit in der die Menschen immer älter werden, müssen unsere Senioren mehr gefordert werden. Meiner Meinung nach ist die neu sanierte Kommunbrauerei ein optimaler Ort um eine Begegnungsstätte zwischen Jung und Alt zu integrieren. Bei diesen Treffen wäre dann ein Erfahrungsaustausch auf unterschiedlichen Gebieten möglich.

Der Abschluss des Projekts "Altwerden in Hohenfels" wird in nächster Zeit verwirklicht. Es muß uns gelingen auch in Hohenfels einen Ort einzurichten an dem unsere pflegebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürger optimal betreut werden. In welchem Umfang die Betreuung stattfinden wird, wird auf den Bedarf ankommen. (Natürlich muß man sich dann auch Gedanken über eine Apotheke machen. Ich bin überzeugt, dass wir hier eine Zweigstelle ansiedeln können). Mit Hilfe vom Roten Kreuz und mit Unterstützung ehrenamtlicher sollte es möglich sein dieses Projekt schnellst möglich umzusetzen.

Infrastruktur

Sehr geehrte Damen und Herren, gerade in diesem Bereich haben wir viel vor. Bei der durchgeführten Bürgerbefragung haben sich die Mehrheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger dafür ausgesprochen den Marktplatz 10 nicht zu bebauen. Nun sind wir daran diese Entscheidung in die Tat umzusetzen. Ich persönlich bin aber der Meinung es kann nur mit einem Gesamtkonzept ein optimales Ergebnis erzielt werden. Das heißt die Gestaltung sollte sich auf ein größeres Gebiet erstrecken. Nachdem wir wieder in die Städtebau Förderung aufgenommen worden sind müssen wir diese Chance dieses Mal nützen. Die Pläne und Skizzen für einen solchen Umgriff liegen bereits vor. Natürlich werde ich auch die leerstehenden Häuser mit in dieses Vorhaben einbeziehen. Durch diese Entscheidung, kein Rathaus am Marktplatz zu errichten, müssen wir das bestehende Rathaus sanieren. Dies kann durch verschiedene Varianten ermöglicht werden. Meiner Ansicht nach ist eine Umbauvariante mit Energiespareffekt langfristig die beste Lösung. Das heißt, es muß eine Sanierung angestrebt werden, die nachhaltig ist und den Energieverbrauch unseres Rathauses auf ein Minimum reduziert. Natürlich muß dieses Vorhaben in Einklang mit den Umbaukosten stehen. Unser saniertes Rathaus wird eine "Energiesparende Bürgerzentrale" werden.
Genauso wird in nächster Zeit die Umsetzung unseres Hochwassergutachtens sein. Durch die Unterstützung der Amerikaner ist nun ein aktuelles Gutachten über die Hochwassersituation in Hohenfels erstellt worden. Es ist nun wichtig durch Einforderung der Staatlichen Zuschüsse alle aufgezeigten Maßnahmen auszuführen.
Durch den Abschluß der Kanalbaumassnahmen in den Ortsteilen Granswang, Haarziegelhütte und Holzheim haben wir im Gemeindebereich die Abwassersituation ziemlich abgeschlossen. Die restlichen Orte und Weiler werden durch Kleinkläranlagen entsorgt. Hierbei werden wir den Bürgern Hilfestellung geben die Zuschußanträge zu stellen.
Das Wegenetz unserer Gemeinde ist relativ gut, nur im Bereich Effenricht sind wir gefordert die Gemeindeverbindungsstraßen zu verbessern. Der Bau des Feuerwehrhauses in Markstetten ist eigentlich nur noch eine Formsache. Es ist nun an der Feuerwehr Markstetten eine neue Vorstandschaft zu wählen. meiner Meinung nach sollte dann der neue Bürgermeister mit eben dieser Vorstandschaft den Zeitrahmen des Baues abstecken.
In Raitenbuch wird ja der Landkreis einen Kreisverkehr bauen. In Verbindung mit dieser Baumaßnahme ist der Gehweg nach Stetten geplant. Auch diese Maßnahme ist nur noch auszuführen.
Im Ortsteil Großbissendorf ist der Erhalt des Bades ein wichtiger Punkt. Außerdem ist geplant der Bereich bei der Kirche als ein Projekt bei der Dorferneuerung ein zu reichen. Da wird man dann sehen was man aus diesem Platz gestalterisch in Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger von Großbissendorf machen kann.

Durch die Zusammenarbeit von 8 Gemeinden in der NM 8 ist eine Förderung von Maßnahmen durch EU-Mittel wahrscheinlicher. Hierbei wäre die Verlängerung unseres Radwegenetzes nach Velburg und Parsberg an zudenken. Außerdem gemeinsame Veranstaltungen im Ferienprogramm (Raitenbuch Brotbacken). Oder die Vernetzung der Bauhöfe oder sonstiger gemeindlicher Einrichtungen.

Aktive Bürgergesellschaft-Bürgerkommune

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger des Hohenfelser Landes. Durch den 10-jährigen Agenda - Prozeß in unserer Gemeinde haben wir die aktive Bürgerbeteiligung schon lange eingeführt. Nun werden wir diese aktive Bürgerbeteiligung intensiver betreiben müssen, um in Zukunft im ländlichen Raum bestehen zu können.
Die zwei Säulen der Aktiven Bürgergesellschaft sind zum einen Übernahme von Verantwortung für sich selbst und andere und zum Zweiten die Verwirklichung des Susbidiaritätsprinzips in allen Lebenslagen mit dem unbedingten Vorrang für kleine Einheiten. Die Kombination dieser beiden Elemente ist der Weg zu einer leistungsfähigen und solidarischen Gesellschaft.
Ich bin überzeugt, dass Bürger selbst - ob einzeln, in Gemeinschaften oder Netzwerken - oft viele Probleme flexibler, schneller und besser den örtlichen Erfordernissen anpassen können.
Es wird für mich wichtig sein, zum einen Förderung der sozialen Kontakte und zum anderen die Partnerschaft zwischen Politik und Bürgern zu verbessern.
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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang