Unteres Tor: Stagnation überwunden

NEUMARKT. Als "konstruktiv" bewertete Oberbürgermeister Alois Karl das interfraktionelle Gespräch, das am Samstag Klarheit über das weitere Vorgehen am Unteren Tor bringen sollte. Seltene Einmütigkeit herrschte in der Einschätzung, dass die "Stagnation" überwunden sei und ein zügiges Vorankommen bei der Bewältigung des Problems das Anliegen aller ist.

Nicht etwa aus den Reihen der Fraktionsvorsitzenden kamen die wertvollsten Denkanstöße, sondern der Vorsitzende des Industrie- und Handelsgremiums, Dr. Franz Ehrnsperger, führte sie ins Feld. Sie deckten sich weitgehend mit den Vorstellungen, die in der letzten Woche in einem ausgewählten Kreis der Neumarkter Wirtschaft erörtert wurden (neumarktonline berichtete darüber).

So schlug der Chef der Neumarkter Lammsbräu vor, durch die Ansiedlung neuer Fachmärkte die Attraktivität des Unteren Marktes zu erhöhen. Wie fruchtbar sich ein solcher Publikumsmagnet auf sein Umfeld auswirkt, belegten die Befürchtungen von Einzelhändlern benachbarter Karstadt-Quelle-Häuser, denen vor einer Schließung des Konzern-Riesen graut.

Selbst Stadtrat Johann Georg Glossner konnte sich mit den Vorschlägen anfreunden. obwohl er als weitere Belebung des Unteren Tores zusätzlich eine Markthalle am Unteren Markt favorisierte.

Lothar Braun für die SPD-Fraktion regte eine Mischnutzung mit einem Ärzte- und Kinozentrum an, während UPW-Chef Georg Jüttner die Vision von einer neuen Fachhochschule in die Diskussion einbrachte.

Der "unselige Zustand des Nichtstuns", dem sich der Stadtrat ausgesetzt sah, scheint nun beendet zu sein. Mit Volldampf geht es in zwei bis drei Wochen in die nächste Gesprächsrunde, der nun bald Taten folgen sollten.
Erich Zwick


Erstellt am
(Seitenanfang) (Zurück) (Vorwärts)

Link zu Gök-Reisen
Schreiben Sie uns !
E-Mail-Kontakt

Anzeigen

Link zum Landkreis Neumarkt
Stadt Neumarkt

Termine heute



Zur Titelseite