"Auch die Stadt Neumarkt gewinnt"NEUMARKT. Erleichtert hat die CSU-Kreistagsfraktion die Entscheidungen über den Grundstückskauf für das Gelände zum Anbau der Mensa an der Dreifachturnhalle des Gymnasiums aufgenommen (wir berichteten).Durch das "Entgegenkommen der Stadt Neumarkt" sei es jetzt nicht nur möglich, die Planungen für die einzig sinnvolle Alternative zur Errichtung der Mensa umzusetzen, sondern darüber hinaus auch noch das beengte Umfeld der beiden Gymnasien etwas aufzulockern. Das war von vorneherein nicht ganz unumstritten, denn es gilt dafür auch eine Menge Geld in die Hand zu nehmen. Die Finanzlage der Kommunen gäbe das heute nicht mehr so ohne weiteres her. Eigentlich sollten nach Meinung der CSU-Fraktion die Investitionen für die Schulen nach den gewaltigen Anstrengungen der letzten Jahre zurückgefahren und abgeschlossen werden. Aber die einmalige Gelegenheit, mit der Fläche von gut 6000 Quadratmetern auch längerfristig planen zu können, fand dann breite Zustimmung in der Fraktion. Dies selbst unter dem Bewusstsein, dass es mit dem Kauf alleine noch nicht getan ist und mit der Gestaltung dieser Freifläche erneut Kosten auf den Landkreis zukommen. Nicht zuletzt hat dann auch das Finanzierungskonzept des Kreiskämmerers überzeugt, der die Kosten dieses Grunderwerbs im Haushalt unterbringen kann. Für die Fraktion war es auch wichtig, dass der ehemalige Hartplatz der Mädchenrealschule weiterhin als Parkplatz genutzt werden kann. Selbst wenn dort im Tausch mit der Stadt Neumarkt ein Streifen abgegeben werden musste, bleibt immer noch genügend Fläche für eigene Planungen des Landkreises für die Mädchenrealschule. Damit ist auch den Wünschen der Schule und künftigen Entwicklungen Rechnung getragen. Dass sich die Stadt Neumarkt aus einer "zunächst etwas reservierten Haltung" heraus auf den Landkreis hin bewegt habe, wird von der Fraktion zufrieden zur Kenntnis genommen. Schließlich sollte ein Gelände, das von der Stadt Neumarkt vor einigen Jahren in der weisen Voraussicht erworben wurde, es gleichsam für den Landkreis zur Erweiterung der Flächen für die Gymnasien vorzuhalten, auch für den beabsichtigten Zweck verwendet werden. Nicht ganz verzichten mochte die Fraktion auf den Hinweis, dass mit dem Anbau der Mensa auch die Dreifachturnhalle als Veranstaltungsraum aufgewertet wird und damit auch die Stadt Neumarkt gewinnt, wie bei anderen Kreiseinrichtungen auch. Für die CSU-Fraktion war es wichtig, eine schnelle Entscheidung für den Anbau der Mensa herbeizuführen: "Dies ist uns gelungen. Darüber hinaus haben wir Gestaltungsspielraum im Außenbereich der Gymnasien geschaffen. Damit ist mehr erreicht, als man eigentlich erwarten konnte. Deshalb sind wir mit diesem Ergebnis voll zufrieden, auch deshalb, weil sich einmal mehr gezeigt hat, dass die Stadt und der Landkreis im gleichen Boot sitzen. Deshalb sollte man auch in die gleiche Richtung rudern", meinte der Fraktionsvorsitzende J. Köstler. Erstellt am
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